"SKIZZOPHRENIEN"

"Die geliebte Pressefreiheit“, „Erdotrump“ oder „Ich bin kein Rassist, aber…“ so heißt es ab 17. Juni bis zum 21. Oktober 2018

Museum Sonderausstalltung 2018
Museum Sonderausstalltung 2018

 

Rund 60 Karikaturen des Stuttgarter Künstlers Kostas Koufogiorgos greifen in erfrischend satrisch-bissigem Stil, aber auch mit großem künstlerischen Know-How die wichtigen gesellschaftspolitischen Themen unserer Zeit auf.

 

Kostas Koufogiorgos wird 1972 in Griechenland geboren, 2008 kommt er nach Deutschland und ist heute in Stuttgart ansässig. Er veröffentlicht seine Karikaturen mittlerweile in zahlreichen Tages-, Wochen- und Online-Zeitungen wie dem Handelsblatt, dem Weser-Kurier, den Ruhrnachrichten, der Magdeburger Volksstimme, der Mainpost, der Kontext-Wochenzeitung (Stuttgart), dem Tageblatt (Luxemburg), dem Satiremagazin „Nebelspalter“ (Schweiz) und vielen mehr.

 

Darüber hinaus hat er an zahlreichen Gruppenausstellungen in Griechenland, Deutschland und ganz Europa teilgenommen und wurde 2012 sowie 2016 beim Deutschen Preis für die politische Karikatur ausgezeichnet. Der Bayerische Journalistenverband verlieh ihm 2016 einen Preis zum Tag der Pressefreiheit.

Rückblick Sonderausstellungen

"Kakao & Schokolade"

Der Weg von der bitteren Frucht zur süßen Leckerei - vom 11. März bis 3. Juni 2018

Wo kommt die Schokolade eigentlich her?

Die Wanderausstellung „Kakao und Schokolade“vom 11. März bis 6. Juni 2018 lädt zu einer wahren Sinnesreise rund um die süße Köstlichkeit ein. Informativ, reich bebildert und interaktiv zeigt die Schau die geschmackliche Verwandlung der frischen, bitteren Kakaobohnen von der Ernte in der Plantage bis zu ihrer Verarbeitung in der Schokoladenfabrik. Dabei geht es vom tropischen Regenwald Mittelamerikas, der ursprünglichen Heimat des Kakaobaumes, über einen Besuch bei den Mayas, den ersten Kakaobauern, bis hin zu den Lebensbedingungen der heutigen Rohstofflieferanten.

 

Ritter Sport –Süßer Genuss aus Baden-Württemberg

1912 gründen Alfred und Clara Ritter in Bad Cannstatt ihre erste „Schokoladen- und Zuckerwarenfabrik“. Seit 1930 hat die Firma ihren Sitz in Waldenbuch. Kostbare Originalobjekte, aber auch historische Werbematerialien und -filme geben einen einzigartigen und abwechslungsreichen Einblick in die Geschichte dieses weltbekannten schwäbischen Familienunternehmens. 

 

Mitmachstationen für einen kurzweiligen Museumsbesuch

Verkleide dich als sagenumwobener Aztekenherrscher Moctezuma, der täglich 50 Tassen Schokolade getrunken haben soll
Rieche und schmecke echte Kakaobohnen!
Schau dir einen pfiffigen Werbefilm von Ritter Sport aus den 1950er Jahren an!


Unser besonderes Highlight: Die „Schokoladenfabrik“

Bei Kindergeburtstagen, Führungen und Sonderveranstaltungen lernen Jung und Alt die Inhaltsstoffe heutiger Schokolade hautnah kennen. Jeder Teilnehmer darf selbst Schokolade nach eigenem Gusto herstellen!
 

Begleitprogramm: Viele Highlights!

Das Museum bietet regelmäßig die Veranstaltung "Schokowerkstatt" für Kinder, aber auch für Erwachsene an.
Hinzu kommt ein spezielles Osterferienprogramm, Kindertheater, Schokoladen- und Kaffeetasting oder ein Muttertagskonzert "Aber bitte mit Sahne" in Kooperation mit der städtischen Kulturprogramm. 
Die Schokowerkstatt ist auch für Gruppen buchbar - zum Beispiel als Firmenausflug oder Geburtstagsprogramm für Jung und Alt!

Sonderausstellung Kakao & Schoklolade
Sonderausstellung Kakao & Schoklolade

"Nonnen in Aufruhr, Pfarrer in Haft"

Sachsenheim und Württemberg im Zeichen der Reformation: Ausstellung zum Thema Reformation vom 30. Spetember 2017 bis 25. Februar 2018

 

Das Reformationsjubiläum hat nun auch das Stadtmuseum Sachsenheim erreicht. Eine abwechslungsreiche und vielfältige Ausstellung mit dem Titel "Nonnen in Aufruhr, Pfarrer in Haft" beleuchtet das Thema Luther und die Reformation aus dreifachem Blickwinkel.

 

So zeigt eine mit hochkarätigen Originalobjekten bestückte Wanderausstellung Verlauf und Auswirkungen der Reformation speziell in Württemberg. In einem weiteren Bereich können die Besucher dann spannende Geschichten aus jedem der Sachsenheimer Teilorte hören, lesen und bestaunen: Dabei geht es zum Beispiel um angedrohte Todesstrafen für fünf Kleinsachsenheimer, aber auch um handgreifliche Nonnen im Kloster Rechentshofen oder den ersten evangelischen Pfarrer in Ochsenbach, der in Haft gerät. In einem dritten Ausstellungsteil präsentieren Schülerinnen und Schüler des Lichtensterngymnasiums anhand eines zehnteiligen "Kunstpfades" ihre zeitgenössische Sicht auf Luther mit den Augen junger Menschen.

 

Originale Objekte und Dokumente aus 500 Jahren Geschichte, aber auch Film- und Hörstationen laden im gesamten Ausstellungsraum zum Verweilen ein. Für Jung und Alt stehen außerdem vier spannende Mitmachstationen bereit.

Kloster Rechentshofen
Ofenkachel Baiselsberg
Kloster Rechentshofen
Fresko Kirche Ochsenbach
Austellung im Stadtmuseum
Ausstellung im Stadtmuseum
Ausstellung im Stadtmuseum
Ausstellung im Stadtmuseum
Ausstellung im Stadtmuseum
Ausstellung im Stadtmuseum
Ausstellung im Stadtmuseum
Ausstellung im Stadtmuseum

Darüber hinaus lockt ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm die Besucher ins Stadtmuseum Sachsenheim. Hier ist für jedes Alter und Interesse etwas geboten, so zum Beispiel Kindererlebnisnachmittage, Kochen wie zu Luthers Zeiten, eine Druckwerkstatt an einer originalgetreuen großen Druckerpresse, Vorträge zu Kirchenvisitationen oder Reformationsjubiläen sowie ein Abschlussfest mit Musik des Vocalensembles TonART 09 rund um das Thema „Reformation“. Weitere Infos dazu finden Sie in der rechten grauen Box.

"Schmetterlinge"

Kleine Wunder: Ausstellung im Stadtmuseum vom 7. Mai - 10. September 2017

 

Passend zur Frühlingszeit führt das Stadtmuseum Sachsenheim seine Besucher ab dem 7. Mai mit einer neuen Ausstellung in die aufregende Welt der Schmetterlinge und eröffnet für Groß und Klein ein wahres Universum an Wundern und Rätseln. Eine Ausstellung für Schulklassen, Kindergärten, Familien und Naturliebhaber.

Die Ausstellung „Schmetterlinge – Kleine Wunder“ lockte mit so spannenden Schlagwörtern wie gefräßige Raupen und leblose Puppen über falsche Köpfe, Gifthaare und gefürchtete „Nonnen“. Informationen zu einer Vielzahl von heimischen Faltern, ihrer oft erstaunlichen Lebensweise und aktuellen Aspekten von Umweltschutz und Artenreichtum präsentierte das Museumsteam diesmal im Innen-, aber auch im Außenbereich des Museums.


Daneben konnten die Besucher an spannenden Mitmachstationen selbst in die Welt der Schmetterlinge eintauchen und zum Beispiel Schuppenflügel selber gestalten oder Facettenaugen-Brillen testen. Auch eine kurzweilige TV-Station informierte über die kleinen Wunder der Natur.

Als besonderes Highlight der Ausstellung gab es sogar eine Aufzuchtstation mit echten Schmetterlingseiern und Raupen. So konnte man live bei der Verwandlung vom Ei bis hin zum Schmetterling mit dabei sein!

"Verborgene Schätze"

Staunen, Hören, Fotografieren: Ausstellung im Stadtmuseum 2017

 

Mit welchen Messern arbeiteten die ersten Steinzeitmenschen in Sachsenheim? Was stand in Uromas Poesiealbum? Was hat eine „Brennschere“ mit dem Friseurberuf zu tun?

Das Stadtmuseum Sachsenheim zeigt in seiner neuen Ausstellung ab dem 19. Februar 2017 spannende und einzigartige Objekte aus seinen Sammlungen. Die Geschichten, die dabei erzählt werden, handeln von persönlichen Tragödien, einzigartigen Berühmtheiten oder Vergnügungen längst vergangener Tage. Die Ausstellungseröffnung beginnt am 19. Februar um 11:00 Uhr.

An vier Fotogroßleinwänden können sich die Besucher mit Verkleidungen und historischen Inszenierungen selbst in die Vergangenheit schicken und ein Foto davon mit nach Hause nehmen – ein einzigartiges Erinnerungsstück aus einer interaktiven Ausstellung für Jung und Alt!

"Ihr Rinderlein kommet"

Die Ware Weihnacht ist nicht die wahre Weihnacht"Weihnachten als Kommerzereignis, als "Geschenkefest"?

Die Ausstellung im Stadtmuseum zeigte die Widersprüchlichkeiten zwischen Anspruch und Wirklichkeit, zwischen tief empfundener Kunst und moderner Doppelmoral. Zu sehen waren dabei zahlreiche klassische und moderne Weihnachtsmotive in Kunst, Dichtung und Medienwelt. 

Ausstellung im Stadtmuseum 2016/2017

Auf Kunstliebhaber warteten hochkarätige Originale aus fünf Jahrhunderten von Dürer, Dix, Chagall bis hin zu Dali oder Grieshaber. Klassische Kunst, Kitsch und Kommerz - die Ausstellung streifte all diese Bereiche in kurzweiliger, zugleich aber besinnlicher Zusammenfassung.  

Historische Objekte aus Stadt und Region ergänzten die Ausstellung aus dem Museum Wasseralfingen, die in Sachsenheim vom 27. November bis 29. Januar Station machte. 

Zur Ausstellung gehörten auch zahlreiche kostbare und einzigartige Erinnerungsstücke Sachsenheimer Bürger aus den vergangenen 100 Jahren.

 

Flyer

"Gärten im Mittelalter"

Heilkunst oder Minnesang? Ausstellung im Stadtmuseum 2016

 

Passend zum Frühling präsentierte das Stadtmuseum Sachsenheim seine neue Ausstellung "Gärten im Mittelalter." Die Besucher erwartete ein sinnlich-informatives Abenteuer zu drei unterschiedlichen Gartenwelten: den frühmittelalterlichen Klostergärten, den Burg- oder Lustgärten der höfischen Gesellschaft und den spätmittelalterlichen Gärten des Bürgertums. 

Auf diese Weise wurde ein weiter Bogen von der Heilkräuterkunde über Minnesang und Pflanzensymbolik bis hin zur Gartenkultur gespannt. An zahlreichen Mitmachstationen für Jung und Alt und in einem Heilkräutergarten im Außenbereich ludt das Museum zum Schnuppern, Malen, Hören und Sehen ein. Die Äbtissin des Klosters Rechentshofen sowie Forstmeister Günter Albrecht von Hoff erzählten außerdem in spannenden Kurzfilmen von längst vergangenen Zeiten in Kloster- und Tiergärten rund um Sachsenheim.

Bereits in der römischen Antike oder im islamischen Kulturkreis war die Gartenkultur hoch entwickelt. Kenntnisse zum europäischen Garten des Mittelalters haben wir vor allem aus Buchmalerei und Dichtung, denn in den Minneliedern und Heldensagen spielen Gärten oft eine bedeutende Rolle. Archäologische Funde weisen zudem auf Anbau und Verzehr bestimmter Pflanzen hin. 

Drei unterschiedliche Gartenwelten lassen sich im Mittelalter unterscheiden: Die frühmittelalterlichen Klostergärten der Mönche waren die ersten systematisch geplanten Anlagen. Sie dienten der Versorgung der Klöster und waren mit ihren Heilpflanzen zugleich die mittelalterlichen Apotheken. Die Burg- oder Lustgärten der ritterlich-höfischen Gesellschaft sind eine Erscheinung des Hochmittelalters. Nun diente der Garten zum ersten Mal der Erholung und Entspannung. Mit dem Aufblühen der Städte und des Handels entwickelten sich schließlich im Spätmittelalter die bürgerlichen Gärten, die dem aristokratischen Vorbild nacheiferten.

Diese Gartenkultur, aber auch wichtigste Obst- und Gemüsesorten, die beliebtesten Blumen des Mittelalters, Zauberpflanzen oder Tiergärten im Mittelalter wurden in der Ausstellung thematisiert. Zahlreiche Mitmachstationen und regionalgeschichtliche Filmstationen luden zum Sehen, Hören und Riechen ein – eine Erlebnis für alle Sinne!

"Die Zähmung des Wolfes"

Eine archäologische Spurensuche! Ausstellung im Stadtmuseum 2015/2016

 

Hunde gehören seit Jahrtausenden zu den vielseitigsten und ältesten Haus- und Nutztieren des Menschen. Aber wie ist der Mensch einst auf den Hund gekommen? Wie ist aus den zufälligen Begegnungen der beiden eine solch einzigartige Zweckgemeinschaft entstanden? Diese und viele weitere Fragen beantwortete das Stadtmuseum Sachsenheim mit der Ausstellung rund um das Thema Wolf und Hund. Die Besucher erwartete eine fesselnde archäologische, biologische und kulturgeschichtliche Spurensuche durch Zeit und Raum. Zahlreiche originale Objekte aus renommierten deutschen Museen von Bonn bis Blaubeuren luden dabei zum Staunen ein, so zum Beispiel eiszeitliche Wolfsschädel oder 30 000 Jahre alter Schmuck aus Wolfszähnen. Das Thema Hund wurd nicht nur archäologisch anhand von eiszeitlichen Hundefossilien dokumentiert. Die Universität Tübingen zeigte außerdem einige Prunkstücke aus ihrer Antikensammlung, so zum Beispiel ein attisches Choenkännchen mit Bemalung oder Hundefiguren aus dem alten Griechenland. 

Wer wollte, konnte außerdem von einem echten Hochsitz aus den "Wolfskrimi" von 1847 nahe Spielberg nachempfinden. Zahlreiche Objekte, Filme und Archivalien illustrierten den damals spektakulären Abschuss des vermeintliche letzten freilebenden Wolfes von Württemberg vor über 160 Jahren. 

Eine separate Märchenerlebniswelt sollte in der Ausstellung darüber hinaus vor allem die ganz jungen Besucher ansprechen. Hier ging es beispielsweise darum, mit Rotkäppchens Vesperkorb über Baumstämme zu balancieren, versteckte Geislein zu finden oder die Häuschen der drei Schweine umzupusten.

Kontakt

Claudia Papp
Oberriexinger Straße 29
Stadtmuseum

Telefon: 07147 922-394

Fax: 07147 922-392

E-Mail: c.papp@sachsenheim.de

Öffnungszeiten:

Dienstag 14:00-18:30 Uhr
Sonntag  14:00-17:00 Uhr

 

Führungen gerne auch nach Absprachen. Der Eintritt ist frei.
Das Museum ist barrierefrei.