Sonderausstellung im Stadtmuseum


„Schmetterlinge – Kleine Wunder“

Passend zur Frühlingszeit führt das Stadtmuseum Sachsenheim seine Besucher ab dem 7. Mai mit einer neuen Ausstellung in die aufregende Welt der Schmetterlinge und eröffnet für Groß und Klein ein wahres Universum an Wundern und Rätseln. Eine Ausstellung für Schulklassen, Kindergärten, Familien und Naturliebhaber.

Die Ausstellung „Schmetterlinge – Kleine Wunder“ lockt mit so spannenden Schlagwörtern wie gefräßige Raupen und leblose Puppen über falsche Köpfe, Gifthaare und gefürchtete „Nonnen“. Informationen zu einer Vielzahl von heimischen Faltern, ihrer oft erstaunlichen Lebensweise und aktuellen Aspekten von Umweltschutz und Artenreichtum präsentiert das Museumsteam diesmal im Innen-, aber auch im Außenbereich des Museums.


Daneben können die Besucher an spannenden Mitmachstationen selbst in die Welt der Schmetterlinge eintauchen und zum Beispiel Schuppenflügel selber gestalten oder Facettenaugen-Brillen testen. Auch eine kurzweilige TV-Station informiert über die kleinen Wunder der Natur.

Als besonderes Highlight der Ausstellung gibt es sogar eine Aufzuchtstation mit echten Schmetterlingseiern und Raupen. So kann man live bei der Verwandlung vom Ei bis hin zum Schmetterling mit dabei sein!

Im Flyer und im Veranstaltungskalender finden Sie das Begleitprogramm mit Erlebnisführungen, Bastelworkshops, Ferienprogramm und vielem mehr.

Rückblick Sonderausstellungen

"Verborgene Schätze" - Staunen, Hören, Fotografieren

Mit welchen Messern arbeiteten die ersten Steinzeitmenschen in Sachsenheim? Was stand in Uromas Poesiealbum? Was hat eine „Brennschere“ mit dem Friseurberuf zu tun?

Das Stadtmuseum Sachsenheim zeigt in seiner neuen Ausstellung ab dem 19. Februar 2017 spannende und einzigartige Objekte aus seinen Sammlungen. Die Geschichten, die dabei erzählt werden, handeln von persönlichen Tragödien, einzigartigen Berühmtheiten oder Vergnügungen längst vergangener Tage. Die Ausstellungseröffnung beginnt am 19. Februar um 11:00 Uhr.

An vier Fotogroßleinwänden können sich die Besucher mit Verkleidungen und historischen Inszenierungen selbst in die Vergangenheit schicken und ein Foto davon mit nach Hause nehmen – ein einzigartiges Erinnerungsstück aus einer interaktiven Ausstellung für Jung und Alt!

"Ihr Rinderlein kommet. Die Ware Weihnacht ist nicht die wahre Weihnacht" (2016/2017)

Weihnachten als Kommerzereignis, als "Geschenkefest"? Die Ausstellung im Stadtmuseum zeigte die Widersprüchlichkeiten zwischen Anspruch und Wirklichkeit, zwischen tief empfundener Kunst und moderner Doppelmoral. 

Zu sehen waren dabei zahlreiche klassische und moderne Weihnachtsmotive in Kunst, Dichtung und Medienwelt.  

 

Auf Kunstliebhaber warteten hochkarätige Originale aus fünf Jahrhunderten von Dürer, Dix, Chagall bis hin zu Dali oder Grieshaber. Klassische Kunst, Kitsch und Kommerz - die Ausstellung streifte all diese Bereiche in kurzweiliger, zugleich aber besinnlicher Zusammenfassung.  

Historische Objekte aus Stadt und Region ergänzten die Ausstellung aus dem Museum Wasseralfingen, die in Sachsenheim vom 27. November bis 29. Januar Station machte. 

Zur Ausstellung gehörten auch zahlreiche kostbare und einzigartige Erinnerungsstücke Sachsenheimer Bürger aus den vergangenen 100 Jahren.

 

Flyer

"Gärten im Mittelalter" - Heilkunst oder Minnesang?

Passend zum Frühling präsentierte das Stadtmuseum Sachsenheim seine neue Ausstellung "Gärten im Mittelalter." Die Besucher erwartete ein sinnlich-informatives Abenteuer zu drei unterschiedlichen Gartenwelten: den frühmittelalterlichen Klostergärten, den Burg- oder Lustgärten der höfischen Gesellschaft und den spätmittelalterlichen Gärten des Bürgertums. 

Auf diese Weise wurde ein weiter Bogen von der Heilkräuterkunde über Minnesang und Pflanzensymbolik bis hin zur Gartenkultur gespannt. An zahlreichen Mitmachstationen für Jung und Alt und in einem Heilkräutergarten im Außenbereich ludt das Museum zum Schnuppern, Malen, Hören und Sehen ein. Die Äbtissin des Klosters Rechentshofen sowie Forstmeister Günter Albrecht von Hoff erzählten außerdem in spannenden Kurzfilmen von längst vergangenen Zeiten in Kloster- und Tiergärten rund um Sachsenheim.

Bereits in der römischen Antike oder im islamischen Kulturkreis war die Gartenkultur hoch entwickelt. Kenntnisse zum europäischen Garten des Mittelalters haben wir vor allem aus Buchmalerei und Dichtung, denn in den Minneliedern und Heldensagen spielen Gärten oft eine bedeutende Rolle. Archäologische Funde weisen zudem auf Anbau und Verzehr bestimmter Pflanzen hin. 

Drei unterschiedliche Gartenwelten lassen sich im Mittelalter unterscheiden: Die frühmittelalterlichen Klostergärten der Mönche waren die ersten systematisch geplanten Anlagen. Sie dienten der Versorgung der Klöster und waren mit ihren Heilpflanzen zugleich die mittelalterlichen Apotheken. Die Burg- oder Lustgärten der ritterlich-höfischen Gesellschaft sind eine Erscheinung des Hochmittelalters. Nun diente der Garten zum ersten Mal der Erholung und Entspannung. Mit dem Aufblühen der Städte und des Handels entwickelten sich schließlich im Spätmittelalter die bürgerlichen Gärten, die dem aristokratischen Vorbild nacheiferten.

Diese Gartenkultur, aber auch wichtigste Obst- und Gemüsesorten, die beliebtesten Blumen des Mittelalters, Zauberpflanzen oder Tiergärten im Mittelalter wurden in der Ausstellung thematisiert. Zahlreiche Mitmachstationen und regionalgeschichtliche Filmstationen luden zum Sehen, Hören und Riechen ein – eine Erlebnis für alle Sinne!

"Die Zähmung des Wolfes" - eine archäologische Spurensuche

Hunde gehören seit Jahrtausenden zu den vielseitigsten und ältesten Haus- und Nutztieren des Menschen. Aber wie ist der Mensch einst auf den Hund gekommen? Wie ist aus den zufälligen Begegnungen der beiden eine solch einzigartige Zweckgemeinschaft entstanden? Diese und viele weitere Fragen beantwortete das Stadtmuseum Sachsenheim mit der Ausstellung rund um das Thema Wolf und Hund. Die Besucher erwartete eine fesselnde archäologische, biologische und kulturgeschichtliche Spurensuche durch Zeit und Raum. Zahlreiche originale Objekte aus renommierten deutschen Museen von Bonn bis Blaubeuren luden dabei zum Staunen ein, so zum Beispiel eiszeitliche Wolfsschädel oder 30 000 Jahre alter Schmuck aus Wolfszähnen. Das Thema Hund wurd nicht nur archäologisch anhand von eiszeitlichen Hundefossilien dokumentiert. Die Universität Tübingen zeigte außerdem einige Prunkstücke aus ihrer Antikensammlung, so zum Beispiel ein attisches Choenkännchen mit Bemalung oder Hundefiguren aus dem alten Griechenland. 

Wer wollte, konnte außerdem von einem echten Hochsitz aus den "Wolfskrimi" von 1847 nahe Spielberg nachempfinden. Zahlreiche Objekte, Filme und Archivalien illustrierten den damals spektakulären Abschuss des vermeintliche letzten freilebenden Wolfes von Württemberg vor über 160 Jahren. 

Eine separate Märchenerlebniswelt sollte in der Ausstellung darüber hinaus vor allem die ganz jungen Besucher ansprechen. Hier ging es beispielsweise darum, mit Rotkäppchens Vesperkorb über Baumstämme zu balancieren, versteckte Geislein zu finden oder die Häuschen der drei Schweine umzupusten.

Kontakt

Claudia Papp
Oberriexinger Straße 29
Stadtmuseum

Telefon: 07147 922-394

Fax: 07147 922-392

E-Mail: c.papp@sachsenheim.de

Öffnungszeiten:

Dienstag 14:00-18:30 Uhr
Sonntag  14:00-17:00 Uhr

 

Führungen gerne auch nach Absprachen. Der Eintritt ist frei.
Das Museum ist barrierefrei.