Die Anfänge dieser Chorturmkirche liegen um 1230. Das Schiff wurde 1566 und 1792 erweitert. Bis 1813 besaß der Turm einen Helm, der wegen Baufälligkeit abgetragen werden musste. Bei der Innenrenovierung 1957 wurden wertvolle frühgotische Fresken (um 1300) freigelegt. Sie umfassen einen Weihnachts- und einen Osterkreis sowie Prophetengestalten. Bemerkenswert ist die Darstellung der Flucht aus Ägypten. Die nur zum Teil erhaltenen Fresken an der Nordwand des Schiffes stammen aus der Zeit um 1570 und stellen die Bekehrung des Paulus sowie den Kirchenpatron St. Georg („patronus huius templi“) in seinem Kampf mit dem Drachen dar. Im Schiff befinden sich Grabmäler der adligen Familie von Weitershausen, die im 16. und 17. Jahrhundert das Schloss Bromberg zu Lehen hatte.
Die St. Georgskirche ist Teil des historischen Rundgangs Hohenhaslach.