Jugendbeirat

Mitbestimmen, Mitgestalten, Mitverändern - Jugendbeirat Sachsenheim

Der Jugendbeirat ist ein wichtiger Bereich der Jugendbeteiligung in Sachsenheim und hat im Frühjar 2023 seine zweite Amtszeit aufgenommen. Es gibt viele Themen und Aufgabenbereiche, die wir Sachsenheim anstoßen und verändern wollen. Ihr habt auch Interesse? Dann nehmt einfach Kontakt mit dem kommunalen Jugendreferenten auf oder informiert euch direkt bei uns.

Wer, wie, was, warum.... Infos zum Jugendbeirat!

Seit wann gibt es den Jugendbeirat?
Der Gemeinderat hat am 23.7.2020 eine Satzung für die Schaffung eines Jugendbeirates in Sachsenheim verabschiedet.

Was macht der Jugendbeirat?
Beschlüsse in Angelegenheiten die die Interessen von Jugendlichen berühren, Einbringung von jugendrelevanten Themen in den GMR, Mitwirkung bei Veranstaltungen zur politischen Jugendbeteiligung, Verwaltung des Budgets „Jugendbeteiligung“ 4.500 € / Jahr.

Warum sollte ich da mitmachen?
Die Interessen von Jugendlichen haben bei der politischen Entscheidungsfindung bisher keine oder eine untergeordnete Rolle gespielt, man kann das eigene Lebensumfeld aktiv beeinflussen, eine Stimme kann nur gehört werden wenn sie erhoben wird.

Wer kann mitmachen?
Alle Sachsenheimer Jugendlichen zwischen 14 und 21 Jahren.

Wie lange ist die Amtszeit?
Die Amtszeit ist in der Satzung festgeschrieben und beträgt 2 Jahre. Ein Ausscheiden nach einem Jahr ohne Angabe von Gründen ist möglich. Der aktuelle Jugendbeirat ist noch bis zum 28.7.2027 im Amt.

Wie kann ich mich Anmelden?
Im Sommer 2027 wird der neue Jugendbeirat in Sachsenheim eingesetzt. Wir werden dich rechtzeitig über Soziale Medien, Printmedien, Plakaten, in Schülerversammlungen usw. über die Anmeldefrist informieren.

Wann geht es los?
Der aktuelle Jugendbeirat hat mit seiner konstituierenden Sitzung am 28.07.2025 seine Amtszeit begonnen.

Wo finden die Sitzungen statt?
Der Jugendbeirat tagt wie die anderen Gremien der Stadt im großen Sitzungsaal im Kulturhaus. Zudem werden im Wechsel mit dem großen Sitzungssaal im Kulturhaus Sitzungen im Jugendhaus HOT abgehalten.

Wie setzt sich der Jugendbeirat zusammen?
Der Beirat besteht insgesamt aus 8 stimmberechtigten Jugendlichen. Davon sind laut Satzung 2 Sachsenheimer Jugendliche die keine Schule in Sachsenheim besuchen, 1 Schüler/ in der Realschule, 1 Schüler/ in der GMS, 1 Schüler/ in der Kraichertschule, 1 Schüler/ in des Lichtenstern Gymnasiums, 1 Schüler/ in der Kirbachschule, 1 Besucher/in des Jugendhaus HOT. Beratend nehmen an den Sitzungen teil: 2 Beisitzer (Jugendliche die keinen Wohnsitz in Sachsenheim haben), 5 Gemeinderäte, der kommunale Jugendreferent. Für jedes stimmberechtigte Mitglied gibt es bestenfalls eine/n Stellvertreter/in.

Wie häufig finden Sitzungen statt?
Der Jugendbeirat wird nach Bedarf einberufen. Er tagt aber mindestens 4 mal pro Kalenderjahr.

Wer leitet die Sitzungen?
Der Bürgermeister leitet die Sitzungen des Jugendbeirats. Er kann die Leitung einer Sitzung an den Jugendreferenten übertragen.

Wer ist unser Ansprechpartner bei der Stadtverwaltung?
Der kommunale Jugendreferent der Stadt Sachsenheim koordiniert, integriert, unterstützt und fördert unsere Arbeit und ist unser direkter Ansprechpartner bei der Stadt. 

Besondere Aktionen bereichern die Arbeit des Jugendbeirates. Hier stellen wir sie euch vor:
"Kleine Gaben, große Freude"

Mit der Aktion „Kleine Gaben, große Freude“ haben die Jugendbeiräte der Stadt Sachsenheim Seniorinnen und Senioren ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Rund 130 liebevoll verpackte Geschenke wurden an das Pflegeheim Sonnenfeld und das Betreute Wohnen der Kirchlichen Sozialstation übergeben – ein Zeichen des Miteinanders und der Gemeinschaft in der Adventszeit.“ Dezember 2024

Das Bild ist ein Plakat für eine Veranstaltung des Jugendreferats Sachsenheim mit dem Titel "Medien. Macht. Meinung." zum Thema Medienkompetenz und Demokratie, angekündigt für den 7. Mai 2026 im Kulturhaus Sachsenheim.

Medien.Macht.Meinung: Sachsenheims Jugend checkt Fakten und zeigt Zivilcourage. 

Wie leicht lassen wir uns online täuschen? Und wie wehren wir uns gegen Hass im Netz? Rund 60 Jugendliche aller weiterführenden Schulen gingen diesen Fragen im Kulturhaus auf den Grund.

Beim Projekttag „Medien.Macht.Meinung.“, der am 5. Juli stattfand, lernten sie, Soziale Medien kritisch zu hinterfragen. Aktiv mitgestaltet wurde die Veranstaltung vom Jugendbeirat der Stadt.

Als Jugendreferent der Stadt Sachsenheim freue ich mich besonders über den vollen Erfolg dieser Veranstaltung. Ein großer Dank gilt hierbei unserem Jugendbeirat, der nicht nur tatkräftig mit von der Partie war, sondern den Projekttag sowohl organisatorisch als auch inhaltlich stark unterstützt hat. Ebenso gilt mein herzlicher Dank der Landeszentrale für politische Bildung, der LFK (Landesanstalt für Kommunikation) sowie der unabhängigen Informationsplattform „handysektor“ für die großartige Unterstützung und Expertise.

Die Jugendlichen haben großes Interesse gezeigt und in den Workshops konstruktiv zusammengearbeitet. Es wurde sehr deutlich: Nahezu alle Teilnehmenden nutzen Soziale Medien täglich. Uns als Stadt Sachsenheim ist dieses Thema außerordentlich wichtig. 

Wir sehen es als unsere Kernaufgabe, junge Menschen für einen bewussten, kritischen und sicheren Umgang mit digitalen Plattformen zu stärken.

Der Schein trügt: Die Gefahr von Fake News. Wie professionell Falschnachrichten heute aufgemacht sind, überraschte viele Teilnehmende. Die Jugendlichen erarbeiteten gemeinsam, welche drastischen Folgen Fake News haben können. Bewusst oder unbewusst verbreitete Falschmeldungen führen im Alltag schnell zu Shitstorms und Hassbotschaften, können aber auch politische Konflikte auslösen oder sogar gesundheitliche Schäden verursachen. Die klare Empfehlung der Workshop-Teilnehmenden lautet daher: Genau hinschauen! Passt das Bild zum Text? Ist die Quelle seriös? In welchem Kontext steht die Meldung?

Digitale Zivilcourage gegen Mobbing. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Themen Mobbing und digitale Zivilcourage. Den Jugendlichen war es ein großes Anliegen, nicht wegzusehen, wenn im Netz Grenzen überschritten werden. Sie sammelten konkrete Handlungsoptionen, wie man Betroffene in Chats unterstützt, Hasskommentare meldet und aktiv Haltung zeigt. Blick in die Zukunft: Nachhaltige Ausbildung im nächsten Schuljahr. Der Medientag am 5. Juli hat gezeigt, dass viele Schülerinnen und Schüler bereit sind, Verantwortung in der digitalen Welt zu übernehmen.

Deshalb soll es im nächsten Schuljahr direkt weitergehen. Die angehenden Medienscouts werden auch zukünftig weitergebildet. Als Multiplikatoren werden sie die gelernten Inhalte und Strategien in ihre jeweiligen Schulen tragen, um dort Gleichaltrige zu unterstützen. Wir werden dieses wichtige Thema auch in Zukunft als Stadt weiter vorantreiben.

Wer wir sind:

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