Erbaut im 13. Jahrhundert als Stammsitz der Herren von Sachsenheim. Der Bau besaß ursprünglich 3 Stockwerke (an den Kragsteinen im Innern zu erkennen). Die beherrschende Lage über dem Enztal gab den Besitzern die Möglichkeit, Zölle von Flößern und Fuhrleuten zu erheben (Enzzoll). Als die Herren von Sachsenheim ihren Wohnsitz nach Großsachsenheim verlegten, verfiel die Burg allmählich. Um 1430 ist sie im Besitz der Herren von Nippenburg. Das Kiesersche Forstkartenwerk von 1685 zeigt sie als Ruine „Eyßenburg“ (äußerer Burg im Gegensatz zur inneren Burg, dem Schloss Großsachsenheim). Reste eines Grabens an der Ostseite, ebenso Reste der Umfassungsmauer und Fußgängerpforte. Etwa 1 km westlich sichtbar der frühere Beobachtungsposten „Türmle“.