Wandern

„Zu Fuß“ in Sachsenheim

Die Stadtverwaltung legt erstmals eine Wanderkarte für alle Stadtteile auf. 15 beschilderte Wandertouren befinden sich zwischen Großsachsenheim und Häfnerhaslach. Die Karte ist im Windfang des Bürgerservices kostenlos erhältlich. Die Wanderkarte beinhaltet 15 Wandertouren - vom Historischen Rundweg über die neubeschilderten Rundwanderwege, die im vergangenen Jahr in Kooperation mit dem Naturpark Stromberg-Heuchelberg e.V. und dem Kraichgau-Stromberg Tourismus e.V. als „Wander3Klänge“ freigegeben worden sind, bis hin zu Streckenwanderungen, wie dem Sachsenheimer Weg.

Eine Übersichtskarte mit Höhenprofilen erleichtert die Auswahl. Die angegebenen QR-Codes führen direkt zur Tourenbeschreibung auf das Tourenportal der Tourismusregion. Dort kann eine Detailkarte und der zugehörige gpx-Track heruntergeladen werden.

Entdecken Sie weitere Wandermöglichkeiten des landschaftlich abwechslungsreichen Strombergs mit seinen alten wildreichen Waldgebieten und gut gekennzeichneten Wegen. Die Broschüre "Wandern im Stromberg" des Naturparks Stromberg-Heuchelberg macht insgesamt 20 Wandervorschläge für jeden Geschmack und Anspruch.

Die Strecken- und Rundwanderwege sind unterschiedlich lang und sowohl für PKW- als auch für busreisende Wanderer geeignet. Einige davon passieren auch das Sachsenheimer Stadtgebiet. Die  Broschüre ist im Naturparkzentrum an der Ehmetsklinge sowie auch bei der Stadtverwaltung in Sachsenheim erhältlich.

Kirbachtal-Runde
Der Wanderparkplatz Häfnerhalle in Häfnerhaslach ist zudem Ausgangspunkt für drei, vom Ortsverein Häfnerhaslach des Schwäbischen Albvereins konzipierte Rundwanderungen  um diesen Stadtteil.
Eine Informationstafel am Wanderparkplatz zeigt die folgenden, zwischen 6,7 und 12,4 km langen Wanderstrecken:

  • Hamberg und Heuberg
  • Kirbachhhof und Heiligenberg
  • Füllmenbacher Hof und Häuslesberg

Flyer liegen an der Infotafel zum Mitnehmen bereit.

Historische Rundgänge in Sachsenheim

Wandern Sie durch die Geschichte aller Stadtteile - Führung auf Anfrage!
In allen Stadtteilen sind historische Gebäude und Plätze in einem ausgeschilderten Rundgang verbunden. Die zugehörigen Broschüren sind im Rathaus in Großsachsenheim und in den Verwaltungsstellen erhältlich.

Führungen durch die historischen Rundgänge bietet der Verein für Heimatgeschichte Sachsenheim e.V. nach Vereinbarung an.

Neben der reichhaltigen Geschichtspräsentation im Stadtmuseum, haben Sie auch die Möglichkeit alle Stadtteile auf Historischen Rundgängen zu erkunden. 

Verein für Heimatgeschichte Sachsenheim e.V.

Jutta Glöckle (1. Vorsitzende)
Gallenmichel 26
74343 Sachsenheim

Tel: 07046 2648
Verein für Heimatgeschichte

Faltblatt zum Historischen Rundgang Großsachsenheim | PDF

Beschreibung Historischer Rundgang:

1. Evangelische Stadtkirche St. Fabian und Sebastian
Ummauerte Wehrkirche, urkundlich erstmals erwähnt am 24. Juli 1265.

2. Wehrturm
Der Wehrturm ist Teil der alten Befestigung der Wehrkirche. (Großsachsenheim hatte keine komplette Stadtmauer.) Bis ca. 1962 wurde er als Ortsgefängnis benutzt.

4. Haus Hartin
Hartin bekleidete Ende des 17. Jahrhunderts das Amt des Herrenküfers, dem der Bannkeller unterstand (siehe Nr. 24). Über dem Renaissanceportal ist folgende Inschrift zu erkennen:

Johannes Hartin der Zeit Heren Kiefer
A(nn)a Lisbeda Hartin
Die Hause(fra)w 1698

5. Alte Meierei (Hauptstr. 28)
Ehemaliger Lehenshof der Herren von Sachsenheim mit Datierung von 1446 (Inschrift erneuert). Seit 1759 ist die alte Meierei in Privatbesitz.

8. Villa Offner (Weststr. 6)
1888/89 erbauter Backsteinbau mit Sandsteinverzierungen in klassizistischen Formen. Kutscherhaus rechts neben der Villa. Parkanlage mit zwei kleinen Sitzgrotten und einer größeren, dem Barock nachempfundenen Grotte.

9. Bahnhofsgebäude
Massivbau mit Fachwerkaufsatz. Erbaut um 1860. Gegenüber der Bahnhofstraße stand das Gebäude der bis 1956 bestehenden Bahnmeisterei, das 1965 abgerissen wurde. Es war auf dem Platz der früheren Wette (Ententeich) erstellt worden. Das Fundament musste daher mit Pfählen befestigt werden.

10. Ehemalige Kastkellerei und Fruchtkasten
Der lang gestreckte zweigeschossige Bau aus dem 16./17. Jahrhundert grenzt den äußeren Schlosshof ab. Staffelgiebel mit vorgelegtem Treppenturm. Hier befanden sich früher Kastkellerei und Fruchtkasten sowie die Wohnung des Kastenpflegers. Der vordere Teil ist seit 1828 eine Apotheke.

11. Wasserschloss
Ersterbauung im 14. Jahrhundert, abgebrannt 1542 (Sage vom Klopferle). 1544 durch Reinhard von Sachsenheim im Renaissancestil neu aufgebaut (mehrere Figuren an der Außenfassade). Nach dem Aussterben der Sachsenheimer ab 1561 im Besitz des Hauses Württemberg, Seit 1828 im Privatbesitz. 1952 von der Stadt Großsachsenheim erworben. Seit 1962 Rathaus.
Links am Toreingang die Figur des Schlossgeistes Klopferle (siehe Link). Die Inschrift des Toreingangs lautet:

Als man zalt 1542 ich sag
Im mercz 28 tag
Nach mitag in der 1. stun
Ist dises schlos verbrunen in grund
Durch ainer altenn magt on fleys
mit seinem schaden wurt manher weys.
Als man wardt 1544
Tha renhart von sachsenhain
etlich baumaister erwelen
Auff disen placz ain neuwe bauw zu
beratschlagenn und hat mit seiner
hand den ersten nagel geschlage
den 17 tag vir war des herbst mons
in obgemelten jar 1544

12. Teehaus
Gebäude mit Walmdach. Datiert 1629.

13. Gartenhaus
Erbaut 1908 durch Freiin von Koenig-Fachsenfeld als Landfrauenschule. 1953 von der Stadt Großsachsenheim erworben. Heute Kindergarten. Links hinter dem Gebäude alter Torbogen (früher Einfahrt zum äußeren Schlosshof).

14. Renaissance-Torbogen
Ehemals Einfahrt zum Schlosspark, datiert 1542. Inschrift: "Das Wort des Herrn bleibet in Ewigkeit". Inschriftstein erneuert.

15. Lichtenstern-Gymnasium
Erbaut 1912/13 als Landfrauenschule von Reg.-Baumeister Schlösser, Stuttgart, in barockisierenden Stil mit Mansardenwalmdach und Rund-Mittelrisalit. 1954 von der Württem-bergischen Evangelischen Landeskirche erworben. Seither kirchliches Gymnasium (ursprünglicher Sitz in Lichtenstern, Kreis Heilbronn).

16. Ehemalige Kelter (Egartenhof 2)
Verputzter Bau mit Krüppelwalmdach. Über dem Torbogen die Jahreszahl 1596.

17. Ehemaliges Herrenhaus (Egartenhof 4)
Über dem Torbogen die Jahreszahl 1571. An einem Fenstersturz an der Südwestecke der Giebelseite eine Inschrifttafel des Sachsenheimer Vogts Johann Rösslin (1570–74):

Als man zalt 1571 Jar
hat Johann Rösslin Vogt zu Sachsene fir war
disen baw angefangen und also vollenndt
gott geb unns allen ein selig end amen.

18. Ruine Altsachsenheim
Erbaut im 13. Jahrhundert als Stammsitz der Herren von Sachsenheim. Um 1430 kam sie in Besitz der Herren von Nippenburg. Das Kiesersche Forstkartenwerk von 1685 zeigt sie als Ruine "Eyßenburg".

19. Türmle (Auch Mäuseturm, von Maut = Zoll)
Steinbau, im 16. Jahrhundert renoviert (Jahreszahl 1574). 
Früher Beobachtungsposten mit Sichtkontakt zur alten Burg. Später Schutzposten für den Postweg von der Oberamtsstadt Markgröningen zur Amtsstadt Sachsenheim. Im Erdgeschoß Schießscharten. Wendeltreppe zum Obergeschoss.

19a. Radschuhstein
Historischer Wegweiser.

20. Friedhof
1714 an dieser Stelle angelegt (zuvor bei der Stadtkirche). Beachtenswertes schmiedeeisernes Tor. Grabmäler der ehemaligen Schlossbesitzer General von Misani (gest. 1845) und Freiherr von Roeder. In der Mitte Denkmal von 9 Soldaten aus dem deutsch – französischen Krieg 1870/71. Sie verstarben im Schloss, das damals vorübergehend als Lazarett diente.

21. Ehemaliges Gasthaus "Zum Ochsen" (Hauptstr. 6)
Seit dem 30jährigen Krieg als Gasthaus und Metzgerei nachweisbar. 1914 wurde der Betrieb aufgegeben. Früher mit Giebelseite zur Straße. Beim Umbau 1801 wurde der Giebel zur Westseite verlegt. Rechts stand das Bietigheimer Tor, das Anfang des 19. Jahrhunderts abgerissen wurde.

22. Neue Meierei (Hauptstr. 3)
Erbaut unter Vogt Johann Schill (1711–42). Seine Initialen IGSV sind an der Giebelseite im württembergischen Wappen in einem Rundmedaillon von 1714 zu sehen. Am Westeingang das Schäferzunftzeichen mit der Jahreszahl 1775. Als Nachfolger der alten Meierei bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts in Betrieb.

23. Peter-und-Paul-Pfründhaus (Obere Str. 13)
Zweigeschossiger Fachwerkbau. Von 1592–1872 evangelisches Pfarrhaus, danach von der Stadt aufgekauft und bis 1950 als Schule genutzt.

24. Bannkeller (Obere Str. 31)
Eingang zum ca. 30 x 10 m großen Gewölbekeller der Sachsenheimer Vogtei, der vom Herrenküfer verwaltet wurde. Im Torbogen das württembergische Wappen mit der Jahreszahl 1614. Es bestand ein unterirdischer Verbindungsgang zur gegenüberliegenden Vogtei, dem heutigen Pfarrhaus.

25. Ehemalige Vogtei (heute Pfarrhaus)
Vermutlich als Wohnsitz eines Angehörigen des Ortsadels erbaut. 1473 durch Hans von Sachsenheim neu- oder umgebaut (Jahreszahl am Hauseingang im Innenhof). An der Südseite die Wappen von Sachsenheim und Neipperg sowie die Inschrift:

got geb de(n) sine (Sohne?) die nach mir hine (hier wohnen)
D(a)z ich werd find gnad by maria kind
Hans von Sachssenheim, 1493.

Seit 1562 als Vogtei nachweisbar, seit 1752 Stadtschreiberei. 1872 vom Land Württemberg gekauft, seither Pfarrhaus.

Beschreibung des Rundgangs
Kleinsachsenheim wird erstmals 1140 erwähnt. Kirchlich bestand seit 1298 eine enge Verbindung zum Zisterzienserinnenkloster Rechentshofen. Nach dem Aussterben der Herren von Sachsenheim 1561 kam der Ort mit dem Amt Sachsenheim an Württemberg.

1. Evangelische Stadtkirche 
Schießschartenöffnungen am Kirchturm deuten auf eine Wehrkirche hin.  Umbauten in den Jahren 1460 und 1619. Am 4. Dezember 1944 beschädigte die Druckwelle einer  Luftmine die Kirche schwer. Beim Wiederaufbau der Kirche 1948-1950 wurden die Sakristei und der Chor verändert.

2. Evangelisches Pfarrhaus (Kirchplatz 6) 
Das Pfarrhaus, ein verputztes Fachwerkhaus mit Krüppelwalmdach und Rundbogen-Kellertor, ist erstmals 1575 erwähnt.

3. Rathaus (Rathausstr. 2) 
Der Fachwerkbau mit Dachreiter und Rundbogen-Kellertor an der Südseite und großem Gewölbekeller wurde erstmals 1614 genannt. Von 1973 bis 2005 diente es als Verwaltungsstelle.

4. Kelter (Kelterstr. 5) 
Das heutige Gebäude, ein Sandsteinbau mit Fachwerkgiebel, stammt aus dem 19. Jahrhundert. Eine Kelter ist in Kleinsachsenheim allerdings schon 1523 belegt, damals zu drei Vierteln im Besitz des Ortsherren Reinhard von Sachsenheim. 1561, mit der Übernahme Kleinsachsenheims durch Württemberg, ging auch die Kelter in den Besitz des Hauses Württemberg über. 1819 erwarb die Gemeinde das Gebäude.

5. Gasthaus "Krone" (Rathausstr. 15) 
Eines von ehemals neun alten Gasthäusern. Über dem Türeingang findet sich die Jahreszahl 1610. Das Gebäude war bis 1963 als Gasthaus in Betrieb. Im Mai 1945 feierten die Alliierten im Kronensaal den Sieg über das nationalsozialistische Deutschland. Bei der Feier tanzte und sang die amerikanisch-französische Sängerin Josephine Baker.

Speidel-Brunnen (1956) 
Genannt nach dem Lehrer und Ortschronisten Gottlob Wilhelm Speidel, der 1920 bis 1939 in Kleinsachsenheim wirkte und die Ortschronik "Kleinsachsenheim 1560 - 1850" schrieb. 

Haus Oppenländer (Großsachsenheimer Str. 16) 
Erstmals 1627 bezeugter ehemaliger Herrensitz.  

6. Standort des ehemaligen "Kappeltores" (Unteres Tor) 
Es wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts abgebrochen. Südlich des Tores befand sich eine Kapelle, von der die Benennung der "Kappelgärten" stammt.

7. Back- und Armenhaus (Kelterstr. 26) 
Das älteste Kleinsachsenheimer Backhaus wurde ab 1843 auch als Armenhaus genutzt. Im Erdgeschoss waren zwei Gemeindebacköfen und im Obergeschoss eine kleine Wohnung für Ortsarme. Seit den 1970er Jahren zu einem Wohnhaus umgebaut.

8. Rossbrunnen 
Hier wurden die Pferde des einstigen "Schlössle" getränkt.

9. "Schlössle" (Kelterstr. 25)
Im ausgehenden Mittelalter diente das "Schlössle" wahrscheinlich Angehörigen des Sachsenheimer Ortsadels als Wohnsitz. 

10. Standort des ehemaligen Salpetererhauses (Mühlgasse, heute Bergstr.) 
Bis 1768 bewohnten Salpeterer das Haus, danach wurde es als Armenhaus genutzt. 1967 wurde das Gebäude abgebrochen. 

11. Ehemaliger Widdumhof (Großsachsenheimer Str. 1)
Das heutige Fachwerkgebäude mit äußerem Treppenaufgang wurde im 18. Jahrhundert errichtet. Wesentlich älter sind die Grundmauern, die aus dem 16. Jahrhundert stammen.

12. Backhaus (Löchgauer Str. 15) 
Um 1880 erbaut und bis nach dem Zweiten Weltkrieg in Betrieb. Kleinsachsenheim besaß drei Backhäuser: das obere, das mittlere (hinter der Kirche) und das untere (beim Rossbrunnen, Kelterstr. 26). 

13. Standort des ehemaligen Oberen Tores (Löchgauer Str.) 
Teil einer Befestigungsanlage, die seit dem Mittelalter Kleinsachsenheim umgab. 

Außerhalb des historischen Ortskerns liegen:

14. Ehemaliger Standort des Gefallenendenkmals (Löchgauer Str.) 
Hier stand das Denkmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege bis zu seiner Verset-zung auf den Friedhof im Jahr 2000.

15. Obere Mühle 
Die älteste Kleinsachsenheimer Mühle wurde erstmals 1408 erwähnt. Im Dreißigjährigen Krieg verlassen, wurde die Mühle 1655 wieder aufgebaut. Ursprünglich war die Mühle Eigentum der Herrschaft, seit 1828 ist sie im Besitz der Familie Bausch. Das heutige Mühlengebäude wurde 1907 errichtet und die technische Einrichtung erneuert.  Bis 1977 wurde in der Mühle noch Getreide gemahlen, die technische Einrichtung ist noch vorhanden.

16. Untere Mühle 
Im Jahr 1523 wurde die "Mühle an der Katzenstaig" erstmals urkundlich erwähnt.  Die nach dem Krieg wieder aufgebaute Mühle war bis 1972 in Betrieb, die Mühleneinrichtung, die Wehre und der Mühlkanal sind heute noch vollständig erhalten.

Faltblatt zum Historischen Rundgang Hohenhaslach | PDF

Beschreibung des Rundgangs
1. Kelter
Erbaut 1767. Die Inschrifttafel an der Westseite zeigt das württembergische Wappen mit der Inschrift "C(arl) H(erzog) Z(u) W(ürttemberg). C.F.Wegner Keller zu Vayhingen." Der Weinbau hat in Hohenhaslach eine rund 1000-jährige Tradition.

2. Haus Küferstraße 16
"Freiheitsrose" an der Südostecke des Hauses (Holzrelief). Zeit der Entstehung unbekannt. Bemerkenswert ist der Gewölbekeller aus dem 16. Jahrhundert.

3. Marktplatz
Der Jahrmarkt an Reminiscere (fünf Wochen vor Ostern) war auch für die Orte der Umgebung von Bedeutung.

 4. Ehemaliges Pfarrhaus (Marktplatz 10)
Inschrift: "1710 hat Michael Stahl dis Haus vor sein Sohne erbauwt und befihlt es Gottes Hand zu bewarn vor Krieg und Brand. Martin Shneider Z.M." Das Gebäude war von 1775–1897 Pfarrhaus.

5. Bergschule
Nach dem Brand des alten Schulhauses erbaut 1901. Verputzter Massivbau mit erhöhtem Mittelrisalit und Hauseinrahmungen. Renoviert 1986.

6. Neues Pfarrhaus
Erbaut 1897. Schöner Treppengiebel

7. Pfarrkirche St. Georg
Die Anfänge dieser Chorturmkirche liegen um 1230. Das Schiff wurde 1566 und 1792 erweitert. Bei der Innenrenovierung 1957 wurden wertvolle frühgotische Fresken (Ende 13. Jahrhundert) freigelegt. Die nur zum Teil erhaltenen Fresken an der Nordwand des Schiffes stammen aus der Zeit um 1570.

8. Rathaus
Um 1860 an der Stelle des am 6./7. April 1858 abgebrannten Vorgängerhaus errichtet. Heute Verwaltungsstelle.

9. Ehemaliges Rüsthaus (Marktplatz 12)
Untergeschoss aus dem 16. Jahrhundert. Ursprünglich Rüsthaus (Waffenkammer) der "Veste Hohenhaslach". Nach Umbau Pfarrhaus von 1605–1775.

10. Stadtmauer
Ab 1230 wurde die Veste Hohenhaslach von den Grafen von Vaihingen mit einer Mauer umgeben, die etwa entlang Panoramaweg – Neue Gasse – Paulinenstraße verlief.

11. Unteres Tor
Hier stand das erst 1869 abgerissene Untere Tor.

12. Haus eines Gerichtsschreibers (An der Steige 49)
An der Rückseite befindet sich ein großes Rundbogen-Kellertor, wie es für die Weinbau-gemeinde Hohenhaslach charakteristisch war. Die Inschrift lautet "Anno 1733 I. C. ST. Gerichtsschreiber". Die Stützpfeiler sind wahrscheinlich ein Überrest der Stadtmauer.

13. Gasthaus Ochsen
Erbaut 1798. Mansard-Krüppelwalmdach. Eingang reich profiliert.

14. Backhaus (Backhausgasse 5)
Im 19. Jahrhundert erbaut.

Faltblatt zum Historischen RundgangOchsenbach / Spielberg | PDF

Beschreibung des Rundgangs
Die erste urkundliche Erwähnung Ochsenbachs stammt von 1290. Am 1.1.1973 wurde Ochsenbach Teil der Stadt Sachsenheim. Das Ortsbild wird geprägt von der Dorfstraße mit meist giebelständigen Fachwerkhäusern des 16.-18.Jahrhunderts. Die Straße wurde 1990 neu gestaltet.

 1. Rathaus (Mutzigstr. 2)
Giebelständiger Fachwerkbau mit Dachreiter. Erbaut 1727 als Schulhaus. Seit 1793 Rathaus.

2. Fachwerk-Wohnhaus (Dorfstr. 41)
Fachwerk-Wohnhaus von 1559. Seitlicher Fachwerkausbau im 19. Jahrhundert. Im Giebel an der Hofseite wurde 1902 ein Arm des "Kibannele" (Statue der Göttin Kybele beim Kirbachhof) eingemauert.

3. Ehemalige Schmiede (Dorfstr. 41)
Traufständiges Fachwerk-Laubenhaus von 1838 mit Holzstützen.

4. Ehemaliges Schulhaus (Dorfstr. 29/31)
Fachwerk-Doppelhaus von 1793. Schulhaus bis 1971, seither ist die Kirbachschule Hohenhaslach die Grund- und Hauptschule für alle Gemeinden des Kirbachtales.

5. Ehemaliges Pfarrhaus (Dorfstr. 21)
Giebelständiger Putzbau aus dem 18. Jahrhundert mit Krüppelwalmdach und Rundbogen-Kellertor. Das Gebäude diente bis 1966 als Pfarrhaus.

6. Kelter (Dorfstr. 17)
Der stattliche Fachwerk-Einraum wurde um 1730 erbaut und zeigt architektonische Ähnlichkeiten mit der Kelter in Hohenhaslach.

7. Evangelische Pfarrkirche "Unserer lieben Frau"
Wurde um 1290 erbaut, ursprünglich als Wehrkirche angelegt und von mit einem Wassergraben umgeben, über den eine Brücke führte. Im Inneren gotische Fresken von 1430, Kanzel von 1569, Orgelprospekt und Kruzifix aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Mehrere Grabplatten adeliger Familien aus dem 17. Jahrhundert.

8. Ehemalige Zehntscheuer (Dorfstr. 10)
Im Volksmund "Kaserne". Fachwerkhaus mit profilierten Schwellen und Konsolen aus dem 17. Jahrhundert. Seitlicher Rundbogen-Kellereingang. Rückseitig wurde im 18. Jahrhundert ein Fachwerk-Wohnstallhaus angebaut.

8a. Ehemalige Poststation (Häfnerhaslacher Str. 3)
Das traufständige Fachwerkhaus mit Zwerchgiebel, erbaut 1840, diente bis 1925 als Poststation der Linie Brackenheim – Vaihingen/Enz. Bis 1907 wurden hier die Postpferde gewechselt. Ab 1925 löste das Postauto die Kutsche ab. 2006/2007 wurde das Gebäude saniert und umgebaut. Es besitzt heute Ausstellungs- und Konzerträume („La Calèche“).

9. Kirbachhof
1360 als Propstei des Benediktinerstifts Odenheim gegründet, später Zisterzienserinnenkloster. 1562, in der Zeit der Reformation, wurde ein Teil des Klostergebäudes Amtssitz eines Forstmeisters, ein anderer Teil württembergisches Hofgut. 1664 Errichtung eines Tiergartens durch Herzog Eberhard III., 1666 Bau eines Jagdschlosses ca. 200m östlich von hier an der Straße nach Ochsenbach. Herzog Karl Eugen ließ das Schloss 1750 – vermutlich nach einem Brand – abbrechen.
In dem ebenfalls im 17. Jahrhundert angelegten Teich am Kirbach das "Kibannele", eine Statue der antiken Fruchtbarkeitsgöttin Kybele oder der römischen Jagdgöttin Diana.

10. Bromberger Mühle
Genannt nach dem ehemaligen Schloss Bromberg, das auf dem Hügel am Fuß des Baiselsberg lag. Die Mühle wurde 1610 erbaut. Bemerkenswertes Zierfachwerk. Das oberschlächtige Wasserrad, erbaut zu Beginn des 20. Jahrhunderts, ist mit 9,10 m Durchmesser eines der größten in Deutschland. 1984 wurde es restauriert.

11. Sulzbrunnen
Die Quelle wurde schon 1356 im Lagerbuch des Klosters Bebenhausen erwähnt. Wegen ihres hohen Gehalts an Mineralstoffen wurde jedoch noch im 19. Jahrhundert festgestellt, dass sie zur örtlichen Wasserversorgung unbrauchbar sei. Erst in neuester Zeit erkannte man ihre Bedeutung als Mineralquelle. Die Verwertung erfolgt seit 1932.

12. Standort der ehemaligen Kirche
Das mittelalterliche Kirchlein St. Wendel wurde um 1690 im Pfälzischen Erbfolgekrieg zer-stört. Nach dem Versuch einer Restaurierung im 18. Jahrhundert wurde es 1799 wegen Baufälligkeit abgerissen.

13. Ehemaliges Haus der Gustav-Werner-Stiftung (Herzog-Ulrich-Str. 10)
In diesem Haus war 1858-73 eine Filiale der Wernerschen Anstalten (Reutlingen) unter-gebracht. Durch diese karitative Einrichtung konnten auch ortsansässige Heimarbeit erhal-ten. Gefertigt wurden Textilwaren. Der Hauseingang wurde 1948 neu gestaltet.

14. Fachwerk-Wohnhaus (Herzog-Ulrich-Str. 11)
Erbaut im 16./17. Jahrhundert. Wie an der Giebelseite erkennbar, wurde das Haus mehr-mals umgebaut. Davor stand einer der beiden Dorfbrunnen. Ältestes Haus in Spielberg.

15. Ehemaliges Schul- und Rathaus (Herzog-Ulrich-Str. 25)
Erbaut 1841. Traufständiger Putzbau mit Mittelrisalit. Bis zur Eröffnung der Kirbachschule in Hohenhaslach im Jahre 1971 wurde hier unterrichtet. Heute Verwaltungsstelle (siehe Foto rechts).

Das Dorf Häfnerhaslach ist erstmals 1138 als „Haselahe“ urkundlich erwähnt. Der Name Häfnerhaslach taucht zum ersten Mal 1403 in einer Urkunde auf. Seit 1973 ist Häfnerhaslach Teil der neu gegründeten Stadt Sachsenheim.

 1. Ev. Kirche St. Remigius
Die mittelalterliche Chorturmkirche wurde mehrfach verändert und erweitert, zuletzt 1767. Der gotische Chor besitzt ein Kreuzrippengewölbe mit einer Rose als Schlussstein und beachtenswerten Konsolenreliefs. Fresken (um 1400) zeigen die vier Evangelistensymbole. Hölzernes Kruzifix (um 1350); an den Wänden Weihekreuze. Im Turm eine der ältesten Glocken des Bezirks mit lateinischer Inschrift von 1431.

2. Ev. Pfarrhaus (Rundlingstr. 18)
Ehem. Beginenhaus (bis 1556).Das Gebäude diente nach einem Umbau 1556 als Pfarrhaus und wurde 1834 von Grund auf saniert.

3. Ehem. Schulhaus (Rundlingstr. 19)
Fachwerkbau von 1832 mit äußerem Treppenaufgang und Rundbogen-Kellereingang.
Lehrer sind in Häfnerhaslach seit 1592 erwähnt. Im ersten Stock befand sich die Lehrerwohnung, im zweiten lagen die beiden Klassenzimmer. Nach dem 2. Weltkrieg war dort der Kindergarten untergebracht. Seit 1972 werden die Häfnerhaslacher Schüler in der Kirbachschule Hohenhaslach unterrichtet.

4. Fachwerkwohnhaus (Rundlingstr. 17)
Der Fachwerkbau aus dem 16. Jahrhundert wurde 1996 – 2001 grundlegend renoviert. Die Eichen für die Holzbalken wurden im Winter 1557/58 gefällt.

5. Fachwerkwohnhaus (Rundlingstr. 15)
Im Innern des Hauses ist ein Inschriftstein vermauert:

ANNO DOMINI 1606 (?) BAUWT HANS PAUL ALT 28 (oder 38) VND MARGARETHA ALT 49 IAR KIND VII (M. ?) IACOB SEITS VON STERN(EN)FELS

6. Ehem. Rathaus (Rundlingstr. 12)
Fachwerkhaus mit Krüppelwalmdach aus dem 17./ 18. Jahrhundert. Anfang des 19. Jahrhunderts war hier ein Schulraum eingerichtet.
Seit 1973 dienst es als Verwaltungsstelle.

7. Kelter (Rundlingstr. 14)
Fachwerkbau, bez. 1592. Das von der Herrschaft Württemberg errichtete Gebäude wurde 1822 von der Gemeinde gekauft und 1936 sowie 1969 renoviert.

8. Ehem. Kirchturmuhr
1901 von der Ulmer Firma Hörz hergestellt, diente die Uhr bis in die 1970er-Jahre als Häfnerhaslacher Kirchturmuhr, ehe sie durch eine elektronischen Uhr ersetzt wurde. 1995 erwarb sie der damalige Lindenwirt Stephan Oehler und ließ sie renovieren. 1997 wurde sie im neuen Gehäuse am jetzigen Platz aufgestellt und mit einem Gemeindefest eingeweiht.

9. Ehem. Gasthaus „Krone“ (Häfnerstr. 38)
Giebelständiges Fachwerkhaus, bez. 1757. Als Kronenwirt ist 1878 Wilhelm Aichele erwähnt. Der Betrieb wurde Ende des 19. Jahrhunderts aufgegeben.

10. Gasthaus „Linde“ (Häfnerstr. 27)
Fachwerkhaus. Seit 1903 im Besitz der Familie Oehler. Vorher betrieb Julius Oehler im Haus gegenüber eine Schankwirtschaft. 1903 ließ er die heutige „Linde“, ursprünglich ein Bauernhaus, nach vorne erweitern und zur einzigen Gastwirtschaft ausbauen. Ursprünglich hatte Häfnerhaslach 6 Wirtshäuser.

11. Badbrunnen
Öffentlicher Brunnen mit 2 Pumpen aus dem 19. Jahrhundert. Der Trog wurde bei der Erneuerung der Ortsmitte 1992 hier aufgestellt. Bis 1954 versorgten 5 öffentliche und 60 Privatbrunnen (Hausbrunnen) den Ort. Eine zentrale Wasserleitung wurde erst 1954 ein-gerichtet. Ein Badhaus als öffentliche Einrichtung ist von 1500 bis etwa 1700 nachgewiesen. Eine Reihe von Badern, die dort ihr Handwerk ausübten, sind namentlich bekannt.

12. Ehem. Gasthaus „Ochsen“ (Sternenfelser Str. 2) 
Das Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert besitzt einen erkerartigen Vorbau mit Zeltdach und einen seitlichen äußeren Treppenaufgang. Es ist vermutlich das älteste Wirtshaus in Häfnerhaslach. 1914 wurde die Gaststätte geschlossen.

13. Fachwerkwohnhaus (Rundlingstr. 8)
Das Fachwerkwohnhaus (16./ 17. Jahrhundert) mit überdecktem Treppenaufgang und schönem Zierfachwerk wurde 1964 renoviert und 1988–1990 umgebaut.

Wander3Klang

Einfach loswandern: So kann man die Grundidee der neuen Wander3Klänge im Naturpark Stromberg-Heuchelberg zusammenfassen.
Damit erhält der Naturpark ein einheitlich beschildertes Wegenetz mit über 60 Rundwanderwegen, die mehr als 400 km Wandervergnügen erschließen und die Naturoase vor der Haustür in ganzer Vielfalt erlebbar machen.
Ein „Wanderdreiklang“ legt nicht nur Wert auf eine lückenlose und einheitliche Beschilderung, sondern seine Wege starten stets von gekennzeichneten Wanderparkplätzen aus. Hier beginnen immer drei unterschiedlich lange Rundtouren, sowohl kurze Touren zwischen drei und fünf km als auch Halbtages- und Tagestouren zwischen 10 und 20 km. Jeder kann selbst entscheiden, wie lange er unterwegs sein möchte. Also Wanderparkplatz aussuchen und loswandern zu den drei Ws des Naturparks - Wein. Wald. Wohlfühlen. Nie war Wandern im Naturpark einfacher.

Wanderdreiklänge Naturpark | PDF
Wandertouren Kraichgau-Stromberg | PDF

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