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Ansprachen des Bürgermeisters zur Corona-Situation

Ansprache vom 17.09.2021

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Sachsenheim,

 

der Sommer ist nun fast vorbei. Ich hoffe, Sie konnten ihn mit Ihren Lieben genießen und sich gut erholen.

 

Es scheint, dass die Corona-Welle durch die Urlaubsrückkehrer etwas flacher angestiegen ist als letztes Jahr. Dass die Infektionszahlen aber immer noch so hoch sind, zeigt jedoch, dass immer noch zu viele Menschen nicht geimpft sind. Dies betrifft vor allem Jüngere. Nachdem die Ständige Impfkommission STIKO auch bereits ab 12 Jahren eine Impfempfehlung ausgesprochen hat, richten sich die Impfangebote nun auch gezielt an die 12-17Jährigen.

 

Die noch geltenden Zutrittsbeschränkungen können nur für diejenigen aufgehoben werden, die nur noch ein geringes Infektionsrisiko für andere darstellen. Dies sind vollständig Geimpfte (d.h. außer bei Johnson & Johnson Erst- und Zweitimpfung) und Genesene. Soweit außerdem auch noch ein negativer Schnelltest den Zutritt ermöglicht, sollte bedacht werden, dass Schnelltests ab dem 11. Oktober grundsätzlich kostenpflichtig sein werden.

Nur mit einer deutlich höheren Impfquote können wir auf Dauer zur Normalität zurückkehren. Deshalb wende ich mich an diejenigen, die sich bisher noch nicht für eine Impfung entscheiden konnten oder wollten: Bitte lassen Sie sich impfen und schützen Sie dadurch sich und andere.

 

Die Stadt hat in den letzten Wochen in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchengemeinde und dem Landratsamt zahlreiche Impftermine durchgeführt, zunächst  die Impfungen für Bürgerinnen und Bürger über 80 Jahre im April und Mai, dann sechs Impftermine im Evangelischen Gemeindehaus und zudem kam dreimal der Impfbus. Ich freue mich, dass diese Impfangebote so gut angenommen wurden und danke herzlich allen daran Beteiligten.

 

Corona-Impfung am Wasserschloss

Am Freitag, 24. September kommt nun zum vorerst letzten Mal ein Corona-Impfteam nach Sachsenheim. Von 9 bis 13 Uhr können sich alle ab 12 Jahren auf dem Äußeren Schloßhof in Großsachsenheim ohne Voranmeldung erst- oder zweitimpfen lassen. Geimpft wird mit Biontech/Pfizer und Johnson & Johnson.

Jugendliche unter 16 Jahren müssen in Begleitung eines Elternteiles erscheinen, bei Jugendlichen über 16 reicht eine formlose schriftliche Einverständniserklärung der Eltern aus.
Bitte bringen Sie ein Ausweisdokument und falls vorhanden Ihren Impfpass mit.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Stadtverwaltung unter 07147/28-131oder impfaktion@sachsenheim.de

 

Da das Kreisimpfzentrum in Ludwigsburg, welches die Impfteams in die Kreiskommunen schickt, Ende September seinen Betrieb einstellt, wird dies bis auf weiteres das letzte offene Impfangebot dieser Art in Sachsenheim sein. Impfungen sind danach weiterhin unter anderem in den Hausarztpraxen möglich.

 

Wie wir durch den Herbst und dann den Winter kommen, hängt davon ab, wie gut wir durch Impfen das Corona- Virus in den Griff bekommen.  Wir alle wünschen uns, dass persönliche Kontakte und Veranstaltungen mit möglichst wenigen Beschränkungen wieder möglich werden und bleiben. Ich würde mich über wieder mehr Gelegenheiten für persönliche Begegnungen mit Ihnen sehr freuen.

 

Den Familien wünsche ich einen guten Wiedereinstieg in den Kita- und Schulalltag, den Kleinen ein spannendes Kita-Jahr und den Schülerinnen und Schülern ein schönes und erfolgreiches neues Schuljahr!

 

Ihnen allen wünsche ich einen schönen Herbst und alles Gute. Bleiben Sie gesund!

 

Ihr Bürgermeister
Holger Albrich

 

Ansprache vom 17.09.2021

Ansprache vom 23.07.2021

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Sachsenheim,

 

über 400 Sachsenheimerinnen und Sachsenheimer haben sich bereits bei den von der Stadt gemeinsam mit der Evangelischen Kirchengemeinde, dem Kreisdiakonieverband und dem Landratsamt organisierten Impfaktionen in Sachsenheim gegen das Corona-Virus impfen lassen.

Ich danke herzlich allen Beteiligten und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die dies ermöglicht haben. 

 

Impfaktion


Seit dieser Woche fährt der Corona- Impfbus des Landkreises Ludwigsburg in die Kreiskommunen. Die Termine sind jeweils von 14:00 - 18:00 Uhr am

  • Montag, 19. Juli auf dem Äußeren Schloßhof
  • Freitag, 30. Juli am Bahnhof

Damit gibt es in Sachsenheim eine weitere Impfmöglichkeit für alle, die noch nicht gegen das Corona-Virus geimpft sind bzw. für die, die nach der Erstimpfung und dem Ablauf der Wartezeit noch nicht  die Zweitimpfung erhalten haben.

Es ist keine Anmeldung erforderlich, kommen Sie einfach vorbei und bringen Sie bitte ein Ausweisdokument und soweit vorhanden Ihren Impfpass mit.

 

Als Impfstoff stehen Johnson & Johnson und Biontech/Pfizer zur Verfügung.

Impfberechtigt sind alle ab 12 Jahren. Jugendliche, die jünger als 16 Jahre alt sind müssen in Begleitung eines Elternteiles erscheinen, bei Jugendlichen über 16 Jahren ist eine einfache schriftliche Einverständniserklärung der Eltern ausreichend.

 

Bitte machen Sie auch Ihre Freunde, Bekannte und Nachbarn auf dieses Impfangebot aufmerksam.

 

Als Ansprechpartner steht bei der Stadtverwaltung Sachsenheim Herr Moritz Bächtle gerne zur Verfügung, Tel: 07147/28-131, E:Mail: impfaktion@sachsenheim.de.

 

Nur wenn möglichst viele, am besten alle vollständig gegen das Corona- Virus geimpft sind, können wir die befürchtete vierte Welle durch die sich schnell ausbreitende Delta-Variante und durch Urlaubsrückkehrer nach den Sommerferien verhindern.

 

Bitte nehmen Sie unbedingt auch Ihren Termin bzw. Gelegenheiten zur Zweitimpfung wahr!

 


Einkaufsgutscheine
 

Damit unsere Betriebe und Unternehmen nach den letzten schwierigen Monaten wieder richtig Fahrt aufnehmen können brauchen Sie unsere Unterstützung.

 

Die Stadt wiederholt dazu diesen Sommer die gemeinsame Einkaufsgutschein-Aktion mit dem Bund der Selbstständigen. Wir geben auf jeden verkauften Sachsenheimer Einkaufsgutschein einen Rabatt von 15 Prozent. Das heißt, Sie kaufen einen 10 Euro-Gutschein und zahlen dafür aber nur 8,50 Euro.

 

Die Aktion startet am 20. Juli und endet spätestens am 31. August. Sie können die Gutscheine beim Bürgerservice ohne Voranmeldung zu den jeweils gültigen Öffnungszeiten kaufen. Diese sind im Juli Dienstag und Donnerstag 8 bis 12 Uhr und im August Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag 8 bis 12 Uhr. Bitte nutzen Sie bevorzugt Kartenzahlung.

 

Die Aktion gilt nur so lange der Vorrat reicht und es werden nur Gutscheine in „haushaltsüblichen“ Mengen ausgegeben. Wir möchten, dass alle Bürgerinnen und Bürger die Chance haben, Gutscheine zu kaufen, um diese den örtlichen Unternehmen zugutekommen zu lassen. Setzen Sie gemeinsam mit uns ein Zeichen für den Kauf vor Ort und stärken Sie den lokalen Handel, örtliche Dienstleiter und die Gastronomie.

 

Als Ansprechpartner steht bei der Stadtverwaltung Sachsenheim Herr Moritz Bächtle gerne zur Verfügung, Tel: 07147/28-131, E:Mail: m.baechtle@sachsenheim.de.

 

Nun wünsche ich Ihnen einen schöne Sommerpause und gute Erholung. Uns allen wünsche ich, dass wir bald Corona hinter uns lassen und dauerhaft zu einem normalen Leben zurückkehren können.

 

Bleiben Sie gesund und passen Sie auf sich und aufeinander auf!

 

Ihr Bürgermeister 

Holger Albrich

Ansprache vom 05.07.2021

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

dass die Corona-Infektionszahlen stetig zurückgehen, haben wir durch großflächige und vielgenutzte Testmöglichkeiten erreicht, vor allem aber durch eine erfreulich hohe Impfquote.

 

Nur wenn sehr viele, am besten alle von uns vollständig geimpft sind, können wir das Corona-Virus besiegen und die für den Herbst befürchtete vierte Welle durch die aggressivere und ansteckendere Delta-Variante und Urlaubsrückkehrer verhindern.

Nur dann können wir auch in allen Lebensbereichen Normalität wiedererlangen - und dauerhaft behalten.

 

Eine vollständige Impfung ist der einfachste und sicherste Schutz gegen das Corona-Virus!

 

Mittlerweile gibt es genügend Impfstoff, sodass jeder, der sich impfen lassen möchte, auch zeitnah geimpft werden kann. Jetzt geht es darum, dass sich auch möglichst viele tatsächlich impfen lassen. Dazu müssen noch viele vom Sinn und der Wirksamkeit einer Corona-Impfung überzeugt werden.

Für viele Menschen stellen die Vereinbarung eines Impftermins und die Entfernung zu den Impfstellen aus verschiedenen Gründen Hürden dar.

 

Zusätzliches Impfangebot der Stadt Sachsenheim

 

Die Stadt Sachsenheim macht deshalb den Sachsenheimer Bürgerinnen und Bürgern in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Ludwigsburg, der Evangelischen Kirchengemeinde Sachsenheim und dem Kreisdiakonieverband Ludwigsburg ein zusätzliches Impfangebot gegen das Corona-Virus. Das Mindestalter ist 16 Jahre.

 

Sie können sich an folgenden Tagen impfen lassen:

  • Montag, 12.07.2021 - Erstimpfung (Zweitimpfung: Montag, 23.08.2021)
  • Dienstag, 13.07.2021- Erstimpfung (Zweitimpfung: Dienstag, 24.08.2021)

 

Alle Impfungen finden statt zwischen 9 und 13 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus Großsachsenheim (Obere Str. 31, 74343 Sachsenheim).

 

Es ist keine Anmeldung und keine Terminvereinbarung notwendig. Kommen Sie einfach vorbei!

 

Bitte bringen Sie zur Impfung ein Ausweisdokument und (falls vorhanden) Ihren Impfpass mit.

Es stehen für beide Impftage jeweils 90 Impfdosen zur Verfügung. Als Impfstoff wird „Comirnaty“ von BioNTech-Pfizer verwendet.

 

Als Ansprechpartner steht Ihnen Moritz Bächtle, gerne zur Verfügung (07147/28-131, impfaktion@sachsenheim.de).

 

Falls Sie an den Tagen das Impfangebot nicht wahrnehmen können, wenden Sie für eine Impfung sich bitte an Ihre Hausarztpraxis.

Es tut gut zu sehen, dass sich unsere Entbehrungen und Anstrengungen im Kampf gegen das Corona- Virus lohnen. Lassen Sie uns mit der Zuversicht in Richtung Sommerferien gehen, dass wir auf dem richtigen Weg sind und bleiben.

Genießen Sie den Sommer und unsere fantastische Natur und Landschaft.

Bitte passen Sie weiterhin auf sich und aufeinander auf - und bleiben Sie gesund!

 

Ihr

Bürgermeister

Holger Albrich

Ansprache und Video vom 24.06.2021

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Sachsenheim,

 

die gute Entwicklung der sinkenden Corona- Infektionen hat sich in den letzten Wochen fortgesetzt. Mit dem dauerhaften Unterschreiten der jeweiligen Inzidenzwerte im Landkreis Ludwigsburg waren und werden hoffentlich noch weitere Öffnungen und Lockerungen möglich, wie etwa das Entfallen der Testpflicht.

 

Schnelltestmöglichkeiten vor Ort

Zu diesem Erfolg haben wir alle durch unser Verhalten beigetragen. Ein wesentlicher Faktor dafür sind auch die zahlreichen und niederschwelligen Schnelltestmöglichkeiten, wie etwa das kommunale Testzentrum im Kulturhaus in Großsachsenheim, welches die Stadt gemeinsam mit den Ortsvereinen des Deutschen Roten Kreuzes Sersheim und Sachsenheim betreibt. Eine Übersicht über die Testmöglichkeiten in Sachsenheim finden Sie unter www.sachsenheim.de (Rubrik „Corona-Informationen“ à „Testen in Sachsenheim“).

 

Quartiersimpfungen

Neben den Schnelltests ist die zweite Säule des Erfolgs gegen das Corona- Virus das Impfen. Für Auskünfte rund um die Quartiersimpfungen steht Ihnen bei der Stadtverwaltung Herr Bächtle, 07147/28-126, m.baechtle@sachsenheim.de gerne zur Verfügung.

 

Nach dem Mobilen Impfzentrum, bei dem in diesem Frühjahr über 210 Sachsenheimerinnen und Sachsenheimer über 80 Jahre geimpft werden konnten, bietet die Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt, der Evangelischen Kirchengemeinde und dem Kreisdiakonieverband am Freitag, 25. Juni von 9 bis 15 Uhr sogenannte Quartiersimpfungen an. Die Zweitimpfung findet statt am Freitag, 6. August.

Durchgeführt werden die Impfungen im Evangelischen Gemeindehaus in der Oberen Straße 31 in Großsachsenheim. Geimpft wird der Impfstoff von BionTech/Pfizer.

 

Das Angebot richtet sich an Menschen, die aufgrund ihrer sozio-ökonomischen und/oder Wohnsituation besonders gefährdet und schutzbedürftig sind.

Dazu hat das Jobcenter meine Einladung zum Impftermin an alle Leistungsempfänger/innen  (ALG II und Grundsicherung) in Sachsenheim verschickt. Parallel dazu wurden weitere impfberechtigte Personen und Familien über verschiedene Kanäle angesprochen und zum Impftermin eingeladen.

Für die Quartiersimpfungen stellt das Land - über die Impfungen im Kreisimpfzentrum in Ludwigsburg und bei den Hausärzten hinaus - zusätzlichen Impfstoff und Impfteams zur Verfügung.

 

Es ist absehbar, dass die pro Kommune bereit gestellten 90 Impfdosen in unserer Stadt nicht ausreichen werden. Ich konnte beim Landratsamt erreichen, dass wir in Sachsenheim noch zusätzliche Impftermine mit je 90 Impfungen bekommen. Betroffene, die am 25. Juni leider nicht geimpft werden können, haben die Möglichkeit eine Impfung an folgenden Terminen zu erhalten:

  • Erstimpfung: Montag, 12. Juli, Zweitimpfung: Montag 23. August
  • Erstimpfung: Dienstag 13. Juli, Zweitimpfung: Dienstag 24. August 
  • Erstimpfung: Mittwoch 14. Juli, Zweitimpfung: Mittwoch 25. August (optional)

 

Alle Impfungen finden an den vorstehenden Terminen zwischen 9-15 Uhr ebenfalls im Evangelischen Gemeindehaus Großsachsenheim statt.

 

Ich danke den Verantwortlichen beim Landratsamt und beim Land für dieses zusätzliche wichtige Impfangebot, vor allem im Namen der Menschen, denen wir mit den Impfungen Schutz und Sicherheit geben können. Ich danke auch allen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Einsatz die Impfungen ermöglichen.

 

Leider scheint es, dass wir beim Kampf gegen das Corona-Virus noch nicht  über den Berg sind. Die sich nun verbreitende Delta-Variante, die noch viel infektiöser und aggressiver als die bisherigen Varianten zu sein scheint, gibt Anlass zur Befürchtung einer vierten Corona-Welle im Herbst, wenn sie möglicherweise von Urlaubsreisen zu uns mitgebracht wird. Nach allem was man weiß, schützen auch gegen diese Virus-Variante eine vollständige Impfung, Testen, Abstandhalten und FFP 2-Masken. Wir müssen also vorsichtig bleiben und uns schützen, am besten durch eine vollständige Impfung!

 

Wir dürfen uns trotzdem freuen über sinkende Inzidenzen, steigende Temperaturen und den schönen Fußball bei der Europameisterschaft, bei der in Sachsenheim nicht nur einer Mannschaft die Daumen gedrückt werden.

 

Bleiben Sie gesund und passen Sie weiterhin auf sich und aufeinander auf!

 

Ihr

Bürgermeister

Holger Albrich

Ansprache vom 08.06.2021

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Sachsenheim,
 

es scheint, dass wir endlich so langsam das Corona-Virus in den Griff bekommen.

Die Fallzahlen und die Inzidenzen sinken beständig, auch bei uns in Sachsenheim sehr deutlich.  

 

Immer mehr Lockerungen und Öffnungen werden so möglich. Am 1. Juni konnte unser wunderbares Schloss-Freibad öffnen, mit dem Hygienekonzept und dem Buchungssystem wie in der letzten Badesaison. Zusätzlich muss - bis jetzt noch - ein negativer Corona-Test vorgelegt werden. 

 

Die Kitas und Schulen beginnen bzw. nähern sich wieder dem Regelbetrieb.

 

Möglich wurde und ist die gute Entwicklung vor allem durch zweierlei:

  • die hohe und vor allem niedrigschwellige Verfügbarkeit von kostenlosen Schnelltests, auch und vor allem in Sachsenheim. Ich danke herzlich allen bei den  verschiedenen Testzentren Beteiligten und den Helferinnen und Helfern vom Deutschen Roten Kreuz aus den Ortsvereinen Sersheim und Sachsenheim, die zusammen mit der Stadtverwaltung das Testzentrum im Kulturhaus betreiben.
  • die Fortschritte beim Impfen. Ich freue mich, dass die Stadt mit dem Mobilen Impfzentrum für Bürgerinnen und Bürger über 80 Jahre hierzu einen wichtigen Beitrag leisten konnte. Ich danke auch hierfür herzlich allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, den Impfteams des Kreisimpfzentrums  und vom Robert-Bosch-Krankenhaus sowie den Kolleginnen und Kollegen in der Stadtverwaltung, die hier im Einsatz waren.

 

Auch nach – oder möglicherweise gerade wegen – der Aufhebung der Impfpriorisierungen warten aber noch viele auf ihre Impftermine. Es sieht aber danach aus, dass das Versprechen, dass jeder ein Impfangebot bekommt, bald erfüllt werden kann.

 

Es gibt aber auch bei sinkenden Fallzahlen und Inzidenzen immer noch neue Ansteckungen. Und dieselben Inzidenzzahlen, über die wir uns nun so freuen, haben uns vor einem halben Jahr noch – zurecht – in Angst und Schrecken versetzt. Der wichtige Unterschied ist, dass wir uns nun viel besser schützen können, vor allem durch Schnelltests und Impfen. Deshalb sollten wir, je mehr wir endlich wieder tun können und dürfen – Essen gehen, Sport machen, kulturelle Angebote genießen, Freunde treffen – umso mehr diese und alle anderen Möglichkeiten nutzen, uns und andere zu schützen. Gerade jetzt, wo wir hoffentlich bald über den Berg sind!

 

Damit meine ich etwa, dass Eltern von Kita-Kindern das freiwillige Angebot kostenloser Schnelltests, mit denen sie ihre Kinder daheim testen können, noch weit mehr als bisher nutzen. Wir haben uns, anders als einige andere Städte, bewusst gegen eine Testpflicht in Kitas entschieden und setzen auf die Verantwortung der Eltern.

 

Bitte unterstützen Sie weiterhin unsere lokalen Gewerbetreibenden – sie freuen sich mindestens so sehr wie wir, dass Sie wieder für uns da sein können!          

 

Genießen Sie den endlich beginnenden Sommer, in unserer wunderschönen Natur, im Schloss-Freibad oder wo auch immer.

 

Passen Sie bitte weiterhin auf sich und aufeinander auf und bleiben Sie gesund! 

 

 

Ihr Bürgermeister

Holger Albrich

 

Ansprache vom 30.04.2021 - Video

Ansprache vom 30.03.2021

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Sachsenheim, 

 

wer hätte letztes Ostern gedacht, dass  uns ein Jahr später die Corona- Pandemie immer noch so stark im Griff haben und immer noch fast jeden Winkel unsers Lebens und Alltags bestimmen würde. Und dass wir so lange solche einst unvorstellbare Entbehrungen hinnehmen würden müssen. 

 

Die Impfungen waren für uns dann das vielbeschworene „Licht am Ende des Tunnels“. Als es damit nicht so schnell wie erhofft und erwartet vorwärts ging, schrieb ich in meiner Ansprache, nun ja, das Licht ist schon da, aber es wird leider nicht so schnell größer, wie wir es uns alle gewünscht haben. Sicher wurden hier Fehler gemacht und möglicherweise falsche Entscheidungen getroffen. Dies geschah aber nicht, weil die Handelnden nicht ihre Verantwortung erkannt oder angenommen hätten. Dies gilt für alle, die Verantwortung tragen und Entscheidungen treffen zur Bewältigung der Corona- Pandemie.  Niemand macht es sich hier leicht.

 

Die Corona- Maßnahmen hätten auch früher und mehr Früchte getragen und die Situation wäre auch eine deutlich bessere, wenn wir es nicht mit neu hinzugekommenen Virus- Mutationen zu tun hätten, die noch viel infektiöser und aggressiver sind als das „Grundvirus“. 

 

Was können wir tun? Impfen, impfen, impfen! Und uns im Übrigen weiterhin so gut wie möglich vor dem Virus schützen. Das heißt Kontakte auf das absolut Notwendige beschränken, Abstand halten, die Hygieneregeln einhalten und Maske tragen, am besten eine FFP2 - Maske.  Und Schnelltests nutzen!

 

Schnelltests

Es hat sich gezeigt, dass man die Inzidenz durch intensives Testen wirksam eindämmen kann.

 

Schnelltests sind damit ein sehr wirksames Instrument gegen die Ausbreitung des Corona- Virus. Nutzen Sie es! 

 

In Sachsenheim können sich seit Mitte März Angehörige bestimmter Personengruppen in der Bahnhof- Apotheke, in der Schloß-Apotheke und im Kulturhaus anlasslos und kostenlos auf das Corona- Virus testen lassen. Wir erweitern dieses Angebot nun als „Bürgertests“ für alle Bürgerinnen und Bürger.

Testtermine   in der Bahnhof- Apotheke und in der Schloß- Apotheke können auch telefonisch vereinbart werden (Tel.: 07147 / 6660 bzw.  6328).

Weitere Informationen und die aktuellen Testtermine finden Sie  unter www.sachsenheim.de unter „Corona / Corona- Testzentrum“. 

 

Nach den Osterferien werden auch an den Schulen Schnelltests ausgeweitet mit Angeboten zu  regelmäßigen Testungen. Auch diese Angebote wird die Stadt als Schulträger unterstützen.

 

Mobiles Impfzentrum

Am Ostermontag, 5. April kommt das Mobile Impfteam des Landratsamtes nach Sachsenheim. Die  Zweitimpfung wird am 17. Mai stattfinden. Die Impfungen finden statt in der Sporthalle Großsachsenheim, Oberriexinger Straße 39.  Geimpft wird mit dem Impfstoff von Biontech Pfizer.  

 

Letzte  Woche konnten sich Sachsenheimerinnen und Sachsenheimer ab 80 Jahren für die Impfungen registrieren lassen. Allerdings stehen wie in allen Kreiskommunen nur 168 Impfdosen zur Verfügung. Deshalb mussten  wir die Impftermine nach Alter vergeben, d.h. erst an die Älteren, dann an die Jüngeren. 

Diejenigen, die einen Impftermin bekommen konnten  haben eine entsprechende Benachrichtigung erhalten. 

 

Für einige derjenigen, die nach ihrem Alter als nächste dran gewesen wären, haben wir eine Warteliste angelegt und sie entsprechend benachrichtigt. 

Diese Personen werden am 5. April telefonisch benachrichtigt, ob sie kurzfristig zum Impfen kommen zu können. 

 

Denjenigen, die beim Mobilen Impfteam leider keinen Impftermin erhalten können bietet weiterhin der Förderverein Alten- und Krankenpflege Sachsenheim Hilfe bei der Vereinbarung von Impfterminen im Kreisimpfzentrum Ludwigsburg und bei der Begleitung zum Termin  an (Tel.: 07147 / 6329, corona@stadtkirche-sachsenheim.de).

 

Darüber hinaus werden nach Ostern Impfungen bei den Hausärzten möglich sein. Bitte sprechen Sie Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt darauf an! Die Stadt wird auch hier, wo möglich, Unterstützung leisten. 

 

Wir alle hoffen, dass die Impfgeschwindigkeit nun endlich zunimmt und bald allen älteren Menschen und nach und nach allen Bürgerinnen und Bürgern eine Impfung angeboten werden kann.

 

Ich möchte allen herzlich danken, die in kürzester Zeit und mit großem Engagement  die Schnelltests und das Mobile Impfzentrum auf die Beine gestellt haben, Ehrenamtliche wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung. 

Danken möchte ich auch den Mitgliedern des Sachsenheimer Ortsvereins des  Deutschen Roten Kreuzes, die neben den Schnelltests auch die Blutspende-Aktion am 26. März in der Großsachsenhemer Sporthalle durchgeführt haben. Auch ich habe mich als Blutspender wie immer sehr gut aufgehoben gefühlt!

 

Nur wenn es uns zusammen gelingt, die Zahl der Neuinfektionen  deutlich und dauerhaft zu senken sind Lockerungen und Öffnungsschritte für uns alle und vor allem für unsere Einzelhändler  und unsere Gastronomen möglich. Sie sind durch die Schließungen in ihrer Existenz bedroht, zumal die zugesagten und beantragten staatlichen Hilfsleistungen häufig noch ausstehen. Sie haben von Anfang an tragfähige Hygienekonzepte vorgelegt und umgesetzt. Ihr berechtigter Unmut und Protest erreicht auch immer mehr die Rathäuser. Die Corona-Politik wird aber nicht dort gemacht. 

Die Kommunen können und müssen aber zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern alles dafür tun, um die Infektionen einzudämmen und damit die Ausgangslage für Lockerungen und Öffnungen zu verbessern. 

Das tun wir in Sachsenheim etwa durch die Bereitstellung von Schnelltests  für Bürgerinnen und Bürger und für die  Schulen.  

 

Ich danke Ihnen für die Unterstützung unserer Einzelhändler und Gastronomen  im Rahmen der jeweils möglichen Angebote. Halten Sie ihnen bitte weiterhin die Treue!

 

Ostern ist das Fest der Hoffnung. Lassen Sie uns mit der Zuversicht die nächsten Wochen angehen, dass wir alle zusammen diese schwierigen Zeiten bald hinter uns lassen können!

 

Bitte passen Sie weiterhin auf sich und aufeinander auf - gerade, wenn Sie sich zu Ostern mit Ihren Liebsten treffen.

 

Auch im Namen meiner Familie wünsche ich Ihnen frohe Ostern und alles Gute!

 

Ihr Bürgermeister 

Holger Albrich

 

 

Ansprache vom 04.03.2021

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Sachsenheim,

 

die Corona-Infektionszahlen steigen leider wieder - zunächst noch leicht  - an, trotz der schon lange andauernden Beschränkungen. Eine maßgebliche Rolle spielen hierbei  die noch deutlich infektiöseren Virusmutationen. 

 

Das Corona- Virus wird mit verstärkten Anstrengungen nun von zwei Seiten in die Zange genommen: Mit Impfungen und Schnelltests. Der Kampf gegen die weitere Ausbreitung des Virus wirkt so geradezu wie ein Wettlauf - den wir gewinnen werden!

 

Schnelltest- Angebote

Das Land stellt im Rahmen seiner Teststrategie den Kommunen bis 31. März insgesamt 3 Millionen Schnelltests zur Verfügung. Dieses kostenlose Testangebot richtet sich über die bisher testberechtigten Personengruppen hinaus  vorrangig an 

 

- Personen die in Kontakt stehen zu vulnerablen Personengruppen

- Personen, die ein hohes Expositionsrisiko im beruflichen oder privaten Umfeld haben 

- Schülerinnen und Schüler und Eltern

- Beschäftigte in der Jugendhilfe

- Wahlhelferinnen und Wahlhelfer

 

Dieses Testangebot  wird für Sachsenheim gegenwärtig vom Deutschen Roten Kreuz Ortsvereine Sachsenheim und Sersheim in Kooperation mit der Bahnhofs- und der Schloßapotheke mit Unterstützung der Stadtverwaltung aufgebaut und wird  kurzfristig 

zur Verfügung stehen. Die Testtermine und alle weiteren Informationen finden Sie ab 8. März  auf der Webseite der Stadtverwaltung (www.sachsenheim.de - Aktuelles).  

 

Hilfe beim Impfen

Erste Impfungen in Ludwigsburg finden statt, auch wenn es schleppend anläuft. Menschen über 80 Jahren haben einen Anspruch auf eine Impfung, scheitern jedoch häufig an der Buchung eines Termins oder können das Impfzentrum in Ludwigsburg nicht erreichen. Deshalb treten wir mit der Bitte um Unterstützung an Sie heran:

 

Sie können helfen?

Dann freuen wir uns, wenn Sie sich über das Evang. Pfarramt melden beim

Förderverein Alten- und Krankenpflege Sachsenheim Telefon: 07147/6329

corona@stadtkirche-sachsenheim.de.

 

Sie brauchen Hilfe?

Unter gleicher Telefonnummer können sich Seniorinnen und Senioren, die einen Impftermin buchen wollen oder jemand suchen, der sie zur Impfung begleitet, an den Förderverein wenden. Dieser bemüht sich dann um die Vermittlung einer helfenden Person.

 

Die Impfungen, die nun langsam Fahrt aufnehmen und die Ausweitung der Schnelltests sind Elemente eines Schutzkonzeptes, welches parallel zu den nächsten Öffnungsschritten umgesetzt werden muss, damit die Infektionszahlen nicht wieder explodieren wie nach den letzten Öffnungen - zumal wir es dieses Mal auch noch mit den viel ansteckenderen Mutationen zu tun haben!

 

Letztlich können wir das Virus nur gemeinsam besiegen - indem jeder und jede einzelne so gut wie möglich sich selbst und andere schützt. 

 

Machen wir das Beste aus der Situation. Zum Schönsten, was wir um uns herum erleben, gehört sicher der beginnende Frühling. Wenigstens dieser lässt sich von Corona nicht beeindrucken. Genießen Sie unsere schöne Natur und wunderbare Landschaft, um die uns viele Städte zu Recht beneiden!

 

Bleiben Sie gesund und passen Sie auf sich und aufeinander auf!

 

Ihr Bürgermeister 

Holger Albrich

Ansprache vom 19.01.2021

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Sachsenheim,

leider haben wir das Thema Corona aus dem alten Jahr ins nun begonnene Jahr mitgenommen. Ich hoffe, dass Sie abgesehen davon gut in dieses gestartet sind und wünsche Ihnen und Ihren Familien, auch im Namen meiner Kolleginnen und Kollegen und der Vertreterinnen und Vertreter in den städtischen Gremien alles Gute, Gesundheit und Zufriedenheit – auf dass dieses Jahr für uns alle einfacher wird!

 

Die Corona-Lage ist nach wie vor sehr ernst. Wir alle kennen das schon: die dramatischen Beschreibung der Situation und dessen, was passieren wird, wenn wir das Virus nicht besser in den Griff kriegen, die Appelle, die immer strengeren Regeln einzuhalten und die Durchhalteparolen;  dass Licht am Ende des Tunnels sichtbar  ist - Stichwort Impfungen -  und dass wir uns nur noch eine überschaubare Zeit lang anstrengen müssen.  Und auch wenn wir es schon nicht mehr hören können: Es ist alles richtig. Wir haben keine andere Wahl, als die gegenwärtigen und möglicherweise bald noch strengeren Einschränkungen zu akzeptieren und zu beachten, und zwar noch genauer als bisher. 


Auch ich frage mich: Wo kommen denn die vielen Neuinfektionen bei all den strengen und drastischen Beschränkungen der letzten Wochen nur her? Die bisherigen Beschränkungen und ihre Beachtung haben sehr wohl gewirkt; man stelle sich nur einmal vor, wo wir ohne diese Beschränkungen stünden.

 

Aber das reicht leider nicht. Wir müssen unsere Kontakte noch mehr auf das absolut Notwendige beschränken. Wo wir anderen begegnen, müssen wir, vor allem in geschlossenen Räumen, den Mindestabstand von 1,5 m einhalten und sollten nach Möglichkeit eine FFP 2-Maske tragen, die dicht sitzen und regelmäßig gewechselt werden muss.

 

Die als Erlösung von uns allen erwarteten Impfungen haben leider etwas holprig begonnen. Das Licht am Ende des Tunnels ist, um in diesem Bild zu bleiben, aber nicht ausgegangen oder auch nur kleiner oder dunkler geworden, sondern nur nicht so schnell größer und heller geworden, wie wir es uns erwünscht haben. Wer aber hätte geglaubt, dass wir bereits weniger als ein Jahr nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie überhaupt mit Impfungen beginnen können? Wir sollten denjenigen in Wissenschaft, Medizin, Politik und Verwaltung, die alles dafür tun, dass wir so schnell und sicher wie möglich aus der Corona-Krise kommen, vertrauen und sie dabei unterstützen. Dazu gehört nun die Organisation und Durchführung der Impfungen.

 

Und hier können wir persönlich auf einfache und wirkungsvolle Weise Gutes tun, indem wir nämlich den Menschen, die sich impfen lassen möchten und die aufgrund ihres Alters, von Vorerkrankungen oder aus anderen Gründen auch impfberechtigt wären, für die es aber  möglicherweise schwierig ist, eigenständig einen Impftermin zu vereinbaren oder die Impfstelle zu erreichen, hierbei helfen. Bitte schauen Sie sich in Ihrem Umfeld, in der Familie oder in Ihrer Nachbarschaft um, wem Sie hier helfen könnten. 

 

Sie finden auf unserer Webseite eine Corona Rubrik, wo die drängendsten Fragen und Antworten zur Anmeldung und Terminvereinbarung beim Kreisimpfzentrum Ludwigsburg beantwortet werden.

 

Wir haben die berechtigte Hoffnung, dass wir in den nächsten Monaten in allen Bereichen Schritt für Schritt der Normalität wieder näherkommen. Was uns Corona aber erst einmal hinterlassen wird, das ist eine sehr schwierige Haushaltslage. Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise verstärken die Schieflage unseres Haushaltes. Noch mehr als bisher müssen wir Ausgaben und Investitionen priorisieren, mit einem Vorrang für Pflichtaufgaben und hier vor allem bei Sicherheit, nämlich für unsere Feuerwehr, bei Bildung und Betreuung. Diese Investitionen schaffen bleibende Werte und sichern unsere Zukunftsfähigkeit. Stillstand wäre hier die falsche Reaktion und würde unsere Entwicklung mehr bremsen als Corona dies bereits tut. Wir müssen und werden genau prüfen, wo und wie wir innerhalb unseres engen Spielraumes außerhalb der Pflichtaufgaben Ausgaben reduzieren können. Gleichzeitig müssen und werden wir schauen, wo und wie wir unsere Einnahmen erhöhen können. Wie Sie wissen, haben wir dazu nach Beschlüssen des Gemeinderates eine Reihe von Steuern und Gebühren erhöht. Diese Belastungen sind - gerade jetzt -  schmerzhaft, aber leider notwendig, damit wir handlungsfähig bleiben. 

 

Wir sind in Sachsenheim vor allem durch das Kirbachtal mit einer wunderschönen Natur und Landschaft gesegnet. Viele haben dies in den letzten Monaten neu- oder wiederentdeckt. Wir müssen also nicht in überfüllte Ausflugs- oder Schneeorte fahren und uns dort in Infektionsgefahr begeben. Gleichzeitig ist bei uns noch genügend Platz für alle! 

 

Mit den Bildern einer wundervollen Winterlandschaft im Kopf, der Hoffnung auf noch etwas Schnee und der Vorfreude auf den Frühling in unserer fabelhaften Natur wünsche ich Ihnen und Ihren Familien alles Gute!

 

Passen Sie bitte weiterhin auf sich und aufeinander auf!

 

Herzliche Grüße

 

Ihr Bürgermeister 

Holger Albrich

Ansprache vom 04.12.2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Sachsenheim,

wie es leider fast zu erwarten war, bleiben die Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bestehen. Es gelten zudem ab 1. Dezember noch weitere Verschärfungen, unter anderem:

-        Die Maskenpflicht gilt nun in allen öffentlich zugänglichen geschlossenen Räumen sowie auf öffentlichen Flächen unter freiem Himmel überall dort, wo sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten. Dazu zählen auch Flächen und Parkplätze vor Ladengeschäften.

Für Schulen gilt eine Maskenpflicht an allen weiterführenden Schulen auch im Unterricht.

-        Ansammlungen und private Veranstaltungen sind erlaubt bis maximal 5 Personen aus maximal zwei Haushalten. Sie können aus mehreren Haushalten kommen, wenn es sich um geradlinig Verwandte (Großeltern-Eltern-Kinder) sowie deren Partner handelt. Die Höchstgrenze ist aber immer 5 Personen. Nicht mitgezählt werden Kinder bis einschließlich 14 Jahre. In der Zeit vom 23. bis 27. Dezember gilt eine Höchstgrenze von 10 Personen, die auch aus mehreren Haushalten  kommen können.

 

Die bisherigen und die neuen Beschränkungen sind notwendig. Mit den ab 2. November geltenden Beschränkungen ist es – immerhin – gelungen, die Zahl der Neuinfektionen stabil zu halten. Ohne diese Maßnahmen hätte sich der exponentielle Anstieg an Neuinfektionen fortgesetzt. Wir sollten uns nur einmal vorstellen, wo wir dann nun stünden. Wir brauchen aber eine Trendumkehr mit deutlich sinkenden Infektionszahlen. Diese ist mit den bisherigen Maßnahmen leider noch nicht erreicht worden. Ihr Ziel war eine Reduzierung der Kontakte um 75 %.  Wir wissen nun, dass nur eine Reduktion von nur 40 % erreicht wurde. Immerhin, aber das hat nicht ausgereicht.  

Doch es gibt  Licht am Ende des Tunnels und die berechtigte Hoffnung, dass wir alle uns bald durch eine Impfung vor dem Corona-Virus schützen und es damit besiegen können.  Die logistischen und organisatorischen Vorbereitungen für die Impfung der gesamten Bevölkerung laufen auf Hochtouren. Mit den ersten Impfungen soll noch im Dezember begonnen werden.  

Wir können und sollten den Verantwortlichen in Wissenschaft, Medizin, Politik und Verwaltung vertrauen, dass sie diese Mammutaufgabe mit allen Kräften für uns alle erfüllen werden und sie dabei wo immer möglich unterstützen.

Bis wir aber sicher vor dem Virus sind, gilt nach wie vor: Wir schützen uns gegen das Virus nicht mit Vorschriften, sondern durch unser Verhalten. Das heißt vor allem, soweit wie möglich Kontakte zu reduzieren. Wenn wir uns begegnen, dann müssen wir  die bekannten AHA+AL Regeln einhalten: Abstand, Hygiene, Alltagsmaske, CoronaWarnApp, Lüften.

Unsere Kraftanstrengungen haben uns alle bisher vor Schlimmerem bewahrt.

Lassen Sie uns nun bitte nicht lockerlassen – gerade nicht vor und an Weihnachten.

Unsere Fürsorge gegenüber unseren Liebsten und unseren Mitmenschen können wir an diesem Weihnachten zeigen, indem wir uns und andere schützen. Dies bedeutet, dass wir uns nicht wie gewohnt treffen.

Lassen Sie uns daran glauben, dass dieses Weihnachten auf diese Weise einzigartig bleiben wird.

Ich wünsche Ihnen eine trotz allem besinnliche und schöne Vorweihnachtszeit.

Bleiben Sie gesund und passen Sie auf sich und aufeinander auf!

 

Ihr Bürgermeister

Holger Albrich

 

Ansprache vom 03.11.2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Sachsenheim,

 

seit  dieser Woche und zunächst bis 30. November gelten wieder einschneidende Einschränkungen für unser tägliches Leben.

 

Mit der  Schließung aller Freizeiteinrichtungen, dem Verbot aller Veranstaltungen und Aktivitäten, die der Unterhaltung dienen und der Beschränkung aller privaten Zusammenkünfte auf maximal 10 Personen und zwei Hausstände  reagieren der Bund und die Länder auf den sich rasant beschleunigenden Anstieg der Infektionen mit dem Corona-Virus.

 

Die Erfahrungen der letzten Monate haben gezeigt, dass die meisten Infektionen bei privaten Zusammenkünften erfolgen. Der starke Anstieg der Infektionen in den letzten Wochen hängt auch damit zusammen, dass wir uns immer mehr in geschlossenen Räumen treffen, wo das Virus viel leichter übertragen wird als im Freien. Je mehr wir in der Summe unsere privaten Kontakte reduzieren, desto weniger Neuinfektionen wird es geben; diese Rechnung ist ziemlich einfach. 

Die harten Maßnahmen werden somit  helfen, den Trend zu stoppen und umzukehren, genauso, wie uns dies im Frühjahr gelungen ist.

 

Dies ist dringend notwendig! Zur Verdeutlichung: Nach den Sommerferien haben wir mit großer Sorge die Entwicklung des Inzidenzwertes beobachtet. Damit wird die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Virus gemessen, anhand der Zahl der Corona-Infektionen in den letzten sieben Tagen pro 100.000 Einwohner. Wir haben uns für den befürchteten Fall vorbereitet, dass wir die 35er oder gar die 50er- Schwelle reißen sollten. Stand Sonntag, 1. November liegt der Inzidenzwert im Landesdurchschnitt bei 113,3 und im Landkreis Ludwigsburg bei 157,2. In Sachsenheim haben wir seit einigen Wochen ein noch stärkeres Wachstum, mit 232 Infektionsfällen seit Beginn der Pandemie und aktuell 70 Infizierten. Schon längst können wir die Infektionsketten nicht mehr vollständig nachverfolgen und damit wirksam unterbrechen. Die Verwaltung ist bereits an ihre Grenzen gekommen. Das Gesundheitssystem ist nicht mehr weit davon entfernt. Die Intensivkapazitäten im Land sind mittlerweile bereits zu 75 % ausgelastet. 

 

Aber zur Gesamtrechnung gehört noch mehr: Während wir uns alle bei unseren Freizeitmöglichkeiten - Freunde treffen, Sport, Kultur, Ausgehen, Essen gehen etc. einschränken müssen, stellen die Schließungen und Verbote für all diejenigen, die davon leben, dass sie uns mit ihren Angeboten Freude machen und damit ganz einfach ein großes und wichtiges Stück Lebensqualität garantieren vor große Schwierigkeiten, bis zur Existenzbedrohung. Die unmittelbar beschlossenen staatlichen Unterstützungen sind hilfreich, aber auch dringend notwendig. Allen betroffenen Bereichen muss das Überleben ermöglicht werden! 

 

Insofern trifft die Aussage, mit der die Verantwortlichen - auch ich in meinen Ansprachen an Sie - vor einer zweiten Welle gewarnt haben, diese werde uns noch mehr treffen als die erste jedenfalls auf viele Menschen aus der Gastronomie und dem Freizeit- und Kulturbereich voll zu. Und dies, obwohl sie seit Monaten alles tun und alle Vorgaben umgesetzt haben, um für uns weitermachen zu können.

 

Es ist eine harte Abwägungsentscheidung, die die Bundesregierung und die Länder getroffen haben: Um die exponentielle Ausbreitung des Corona-Virus mit allen gesundheitlichen, wirtschaftlichen und sozialen Schäden einzudämmen und zu stoppen, müssen dringend die sozialen Kontakte reduziert werden. Dazu sind grundsätzlich alle Maßnahmen, mit denen dies erreicht werden kann geeignet. Bei der Frage, welche Maßnahmen dazu erforderlich sind, d.h. in einer Gesamtbetrachtung am geringsten in geschützte Rechtsgüter eingreifen und in welchem Verhältnis diese Eingriffe zum Zweck der Maßnahmen stehen, haben Bund und Länder die Priorität beim Weiterbetrieb der Kindertagesstätten und Schulen sowie bei Handel, Gewerbe und Wirtschaft gesehen. Alles, was „nur“ der Unterhaltung dient, wird demgegenüber nachgeordnet.

 

Ich halte diese Entscheidung für nachvollziehbar, zumal nach den Erfahrungen im Frühjahr mit den Belastungen für die Kinder und Eltern. Außerdem haben sich

Kindertagesstätten und Schulen bisher nicht, wie nach den Wiederöffnungen befürchtet, als besondere Infektionsquellen erwiesen. Gleiches gilt für Handel, Gewerbe und Wirtschaft.

Dies ist auch der konsequenten Umsetzung der strengen und wirksamen Schutzregelungen zu verdanken.

 

Die für den Bereich unserer Stadtverwaltung bereits im Frühjahr getroffenen Maßnahmen zum Infektionsschutz betrachtet wir nach fortlaufender Überprüfung derzeit als ausreichend.

 

Das Rathaus wird bis auf weiteres in bisherigem Umfang geöffnet bleiben.

Sie können nach telefonischer Voranmeldung Termine für Montag bis Freitag von

8 bis 12 Uhr, außerdem Donnerstag von 14 bis 16 Uhr und Dienstag von 16.30 bis 18.30 Uhr vereinbaren. Dienstag und Donnerstag ist ein Besuch im Rathaus von 8 bis 12 Uhr auch ohne Voranmeldung möglich. Hier müssen Sie aber mit Wartezeiten eventuell im Freien rechnen. Ich empfehle Ihnen, einen Termin zu vereinbaren!

Geöffnet bleiben, da von den beschlossenen Schließungen nicht umfasst, die Bücherei sowie das Jugendhaus. In allen öffentlichen Einrichtungen gilt Maskenpflicht.

 

Je schneller und besser wir die neuen Maßnahmen und Beschränkungen umsetzen und - wo auch immer möglich - Kontakte zu anderen Menschen reduzieren, umso schneller kommen wir aus dieser Krise heraus, und umso geringer werden die gesundheitlichen, wirtschaftlichen und sozialen Schäden sein.

 

Abschließend möchte ich Ihnen eine Idee weitergeben, wie wir den Menschen, die uns mit Restaurants, Kneipen, Freizeitangeboten und mit ihren Kulturangeboten das Leben schön machen, über diese schwierige Zeit helfen können: Kaufen Sie jetzt  Gutscheine, etwa bei Ihrem Lieblingsrestaurant. Bestellen Sie Essen zur Abholung oder lassen Sie es sich liefern. Oder kaufen Sie Karten für ein Konzert oder eine andere kulturelle Veranstaltungen. Und machen Sie ein schönes Weihnachtsgeschenk daraus. Denn eines ist sicher: Es wird irgendwann weitergehen - und ein  Gutschein oder ein Ticket erhöht die Vorfreude darauf!

 

Lassen Sie uns noch ein weiteres Mal die Kraftanstrengung aufbringen und diese Beschränkungen annehmen und umsetzen - und hoffen, dass wir dann mit weniger Sorgen in die Weihnachtszeit gehen können.

 

Bleiben Sie gesund und passen Sie auf sich und aufeinander auf!

 

Ihr Bürgermeister

Holger Albrich

 

Alle Informationen und Links zu Corona

Ansprache vom 22.10.2020 - Video

Ansprache vom 20.10.2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Sachsenheim,

 

um die stark zunehmende Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen, hat die Landesregierung mit einer neuen Corona-Verordnung mit Wirkung zum 19.10.2020 die Regelungen in mehreren Bereichen verschärft. Darin wurden im Wesentlichen die Beschlüsse der Regierungschefinnen und Regierungschefs vom 14.10.2020 landesweit gültig umgesetzt.

Die aktualisierte Verordnung und einen Überblick über die Änderungen sowie die nun geltenden Regelungen finden Sie unter https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/.

Somit gilt nun unter anderem:

 

- Eine landesweite Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in den dem Fußgängerverkehr gewidmeten Bereichen und öffentlichen Einrichtungen sowie öffentlich zugänglichen Bereichen im Freien, soweit die Gefahr besteht, dass der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann.

 

-  Ansammlungen werden auf 10 Personen oder zwei Hausstände begrenzt.

- Das private Zusammentreffen von Personen wird auf maximal 10 Personen oder zwei Hausstände begrenzt.

 

- Die Teilnehmerzahl für Veranstaltungen wird auf 100 begrenzt.

 

Das Landratsamt wird gegebenenfalls mit einer Allgemeinverfügung für bestimmte Bereichen weitergehende Regelungen treffen.

- In weiterführenden (d.h. ab einschließlich Klassenstufe 5) und berufsbildenden Schulen gilt nach einer Verordnung des Kultusministeriums landesweit eine verbindliche und durchgängige Maskenpflicht auch während des Unterrichts und am Sitzplatz. 

Die Polizei und Ordnungsbehörden werden verstärkt kontrollieren und Bußgelder aussprechen.

 

Mit dem Überschreiten des landesweiten Inzidenzwertes von 35 hat das Land nach dem Landeskonzept zum Umgang mit einer zweiten SARS-CoV-2-Infektionswelle die sogenannte "kritische Phase" (dritte Pandemiestufe) ausgerufen. Die Landesregierung wird beobachten, ob die neuen Maßnahmen die erhoffte und erforderliche Wirkung haben und dann entscheiden, ob weitere Einschränkungen erforderlich sind.

Dies sind für uns alle weitere schmerzhafte Einschnitte. Sie sind aber erforderlich, um den starken Anstieg der Infektionen mit dem Corona- Virus einzudämmen.

Die Lage ist sehr ernst. Wir sind bereits an dem Punkt, dass die Infektionsketten kaum noch vollständig nachverfolgt und unterbrochen werden können. Bei einem weiteren exponentiellen Anstieg wäre die Situation nur noch sehr schwer kontrollierbar. Wir müssen es schaffen, den Trend zu stoppen und umzukehren. Was uns ansonsten droht, zeigt ein Blick in andere Länder.

Schaffen wir es nicht, wären die Schäden für unsere Wirtschaft und alle Bereiche der Gesellschaft gewaltig - und vor allem dauerhaft. Wir können Sie noch abwenden, indem wir für eine – hoffentlich - absehbare Zeit diese Beschränkungen beachten und die Belastungen hinnehmen. Je besser wir das schaffen, desto schneller und desto besser kommen wir aus dieser Krise heraus.

Der Alltag mit Corona und immer wieder neuen Einschränkungen fordern uns allen immer wieder eine große Kraftanstrengung ab. Wir schützen uns und andere vor dem Corona-Virus nicht mit Regelungen, sondern mit unserem Verhalten. Und wir wissen mittlerweile, dass wir uns mit einfachen  Regeln schützen können.

 

Die sog „ AHACL- Regeln“ lauten:

 

- Abstand halten

- Hygiene - regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Seife

- Alltagsmaske tragen – Face-Shields gelten nicht als Mund-Nasen-Bedeckung

- Corona- Warn- App herunterladen und nutzen

- Lüften - regelmäßig und wenn möglich über gegenüberliegende Fenster („quer“)

 

Helfen Sie mit, damit wir gut über den Herbst und Winter kommen!

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien alles Gute in diesen schwierigen Zeiten.

Bleiben Sie gesund, und passen Sie weiterhin auf sich und aufeinander auf!

 

Ihr Bürgermeister

 

Holger Albrich

 

 

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Ansprache vom 08.09.2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Sachsenheim,

 

so langsam neigt sich der Sommer dem Ende zu, die Ferien sind vorbei. Ich hoffe, Sie sind gut durch die heißen Wochen gekommen, haben das Wetter genießen können und sind vor allen Dingen gesund geblieben.

 

Nun hat uns nach der Urlaubszeit der Alltag wieder - leider gehört immer noch Corona dazu. Ein Grund mehr für mich, mich dazu heute wieder einmal an Sie zu wenden.

 

Mit den Urlaubsrückkehrern sind die Corona-Fallzahlen auch bei uns im Landkreis wieder stark gestiegen. Wenn Sie im Urlaub in einem der erklärten Risikogebiete waren, sind Sie verpflichtet, sich auf das Corona-Virus testen zu lassen. Zur Sicherheit werden zwei Tests im Abstand von einigen Tagen empfohlen, damit auch eine zum Ende Ihres Urlaubsaufenthaltes erfolgte Infektion nachgewiesen werden kann. Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses müssen sich Reiserückkehrer aus Risikogebieten in häusliche Quarantäne begeben. Auch wenn Sie im Urlaub nicht in einer besonders gefährdeten Region waren, lege ich Ihnen einen Test nahe. 

 

Statt der erhofften Lockerungen in vielen Bereichen werden wir bis auf Weiteres mit den meisten Beschränkungen leben müssen. Je nach lokaler bzw. regionaler Entwicklung des Infektionsgeschehens sind auch erneute Verschärfungen möglich. Wenigstens haben wir ja in den letzten Monaten schon gelernt, mit den Beschränkungen umzugehen… 

 

Coronaquellen sind vor allem private Zusammenkünfte, wie Familienfeste und Partys, bei denen häufig kein Corona-konformer Abstand eingehalten wird. Dadurch, dass diese mit sinkenden Temperaturen immer mehr in geschlossenen Räumen stattfinden, in denen das Corona-Virus über Tröpfchen und Aerosole viel einfacher übertragen werden kann als im Freien, wird eine starke Zunahme der Infektionen befürchtet. Bitte achten Sie deshalb auf regelmäßiges Querlüften, denn durch Luftaustausch kann die Ansteckungsgefahr deutlich verringert werden.  

 

Wo immer wir anderen Menschen begegnen, können wir uns und andere durch Einhaltung der sogenannten „AHA-Regeln“ schützen:  

-        Abstand halten – mindestens 1,5 m

-        Hygiene: regelmäßiges und ausreichend langes Händewaschen mit Seife, richtiges Niesen in Einwegtaschentücher oder in die Armbeuge; drehen Sie sich dabei von anderen weg. Vermeiden Sie Berührungen von Augen, Nase und Mund.        

-        Tragen einer Alltagsmaske (Mund-Nasen-Schutz)           

Bitte beachten Sie diese Regeln! Wenn Sie die Corona-Warn- App noch nicht aktiviert haben, überlegen Sie, ob dies nicht sinnvoll ist.

 

Jetzt geht der Schulunterricht wieder los und die Kinderbetreuungseinrichtungen öffnen wieder. Wir alle sind bemüht unseren Kindern so viel Normalität wie möglich zu bieten.

 

Allerdings gilt für Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen – neben den immer und überall geltenden Hygiene- und Abstandsregeln - auf dem Schulgelände Maskenpflicht. Die Klassen dürfen sich nicht mischen, was besonders außerhalb des Unterrichts schwer zu kontrollieren sein wird. Erfreulich ist, dass es wieder Sportunterricht gibt und die Mensa öffnet.

 

In den Kindertagesstätten können wieder alle angemeldeten Kinder betreut werden. Es finden auch Neuaufnahmen statt. Allerdings gibt es beim Betreuungsangebot nach wie vor Einschränkungen; so kann etwa der Ganztagesbetrieb nur reduziert angeboten werden. Wie auch in der Schule mit den Klassen gibt es feste Gruppen, die sich nicht durchmischen dürfen.

 

Corona wird uns überall noch längere Zeit begleiten. Das heißt auch, dass Veranstaltungen nicht oder zumindest nicht wie bisher durchgeführt werden können. Viele Veranstaltungen sind bereits abgesagt oder stehen auf der Kippe. Wir werden mit den Veranstaltern,  Vereinen und allen Beteiligten in den nächsten Wochen gemeinsam beraten, ob und wie die anstehenden Veranstaltungen stattfinden können. Dies wir dann sobald als möglich mitgeteilt. Bis dahin bitte ich Sie um Geduld.

Auch dieses Mal möchte ich Ihnen für Ihre Treue zu den Sachsenheimer Unternehmen und Einzelhändlern in den letzten Monaten danken. Sie werden auch weiterhin Unterstützung brauchen! 

 

Es gibt aber auch einen Höhepunkt in der Geschichte der Stadt zu vermelden: Unser Wasserschloss ist fertig! Seine umfangreiche, fast fünfjährige Sanierung ist beendet! Ich bin glücklich, dass das Wasserschloss Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern und der Stadtverwaltung in alter bzw. neuer Pracht wieder zur Verfügung steht. Umso mehr bedauere ich, dass wir gegenwärtig die Einweihung nicht gemeinsam feiern können.

 

Als kleine Entschädigung nimmt die Stadt mit dem Jahrhundertprojekt „Wasserschlosssanierung“ am virtuellen Tag des Offenen Denkmals am 13. September 2020 teil. Hierfür haben wir einen Film produziert, der das neu erstrahlte Kleinod und Wahrzeichen der Stadt von innen, von außen und von oben zeigt und die durchgeführten Arbeiten erläutert. Meine beiden Amtsvorgänger Horst Fiedler und Andreas Stein, der Architekt und ich kommen darin zu Wort. Sie finden den Film auf der Seite vom Tag des offenen Denkmals, www.tag-des-offenen-denkmals.de  

und unter www.sachsenheim.de.

 

Sicher werden Sie Ihren Augen kaum trauen, denn im Wasserschloss ist nach der Generalsanierung vieles neu und anders. Es ist den Restauratoren, Bauarchäologen, Statikern und Fachfirmen gelungen, die fast 500 Jahre alte Bausubstanz zu erhalten und das Wasserschloss gleichzeitig baulich und technisch fit zu machen – für die nächsten 500 Jahre!  

 

Im September fanden große Umzüge der Verwaltung statt. Sie finden nun zum Teil andere Teams  und andere städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Wasserschloss als vor der Sanierung.

 

 

Ich wünsche Ihnen einen guten Übergang in die Herbstzeit. Unsere

Natur und Landschaft finde ich im Herbst besonders schön; vielleicht haben Sie ja in den vergangenen Corona-Monaten unsere Wander- und Waldwege neu- oder wiederentdeckt?    

 

Den Familien wünsche  einen guten Start in den Schul- und Betreuungsalltag.

 

Bleiben Sie alle gesund und passen Sie auf sich und aufeinander auf!

 

Ihr

 

Bürgermeister

Holger Albrich

 

 

Ansprache vom 04.08.2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

die Sommerferien haben begonnen. Doch es werden keine „normalen“ Ferien sein, genauso wenig wie die letzten Wochen und Monate normal waren.

Unsere Kinder und Jugendlichen können erst seit einigen Wochen wieder in den Kindergarten und zur Schule gehen. Nicht nur dort sind wir alle noch weit von Normalität entfernt. Und niemand weiß, welche Einschränkungen wir wie lange noch mittragen müssen.

Wir sind in Deutschland, in Baden-Württemberg, im Landkreis und in Sachsenheim insgesamt ganz gut durch die Corona-Krise gekommen, jedenfalls mit Blick auf die Gesamtzahl der Infektionen. Wir liegen hier in Sachsenheim bei insgesamt 63. Ein Blick ins Ausland zeigt uns, dass wir in Deutschland das Allermeiste richtig gemacht haben.

Doch während es in Sachsenheim und im Landkreis Ludwigsburg nur noch vereinzelt Neuinfektionen gibt, steigt die Zahl der Neuinfektionen weltweit weiterhin an, und seit einiger Zeit auch wieder in Deutschland.

 

Wir befürchten alle eine „zweite Welle“ von Corona-Infektionen. Diese würde uns noch mehr fordern als die erste. Wie schnell und plötzlich sich das Corona-Virus von bestimmten Orten aus ausbreiten kann, sehen wir immer wieder.

Je mehr wir uns wieder mit anderen Menschen treffen, umso wichtiger ist es, dass wir die Abstands- und Hygieneregeln einhalten. Dazu gehört auch das Tragen von Nasen- und Mundbedeckungen dort, wo es mit gutem Grund vorgeschrieben ist.

Das Coronas-Virus ist genauso mobil, wie wir es sind. Wie gut es uns weiterhin gelingt, es bei uns in Schach zu halten, wird daher auch wesentlich davon abhängen, wie viele Menschen es aus ihrem Urlaub mitbringen. Deshalb appelliere ich dringend an Sie, insbesondere beim Urlaub fern der Heimat auf die Abstands- und Hygieneregeln zu achten und größere Menschenansammlungen zu meiden.

Viele entdecken gerade die Schönheit unserer Heimat und in der näheren Umgebung. Der Trend der letzten Jahre zum Urlaub in Deutschland und im „Ländle“  verstärkt sich. Ich wette mit Ihnen, dass es auch bei uns in Sachsenheim, vor allem im Kirbachtal noch viele schöne Flecken gibt, die Sie noch nicht kennen, zum Beispiel die zahlreichen Wander- und Radwege, Grill- und Spielplätze, oder unser schöner Wald. Nicht zu vergessen natürlich unser wunderschönes Schloss-Freibad, das uns für Einiges entschädigt!

Wenn Sie dann noch eine Pause in unseren Restaurants und Besenwirtschaften einlegen, unterstützen Sie aktiv unsere Betriebe, die in den letzten Wochen und Monaten schwer zu kämpfen hatten.

 

Ich danke Ihnen herzlich für Ihre Treue zu unseren Betrieben in den vergangenen Wochen und Monaten der Corona-Pandemie!

Einen Extra-Schub können Sie unseren Betrieben geben mit dem Erwerb der Sachsenheimer Einkaufsgutscheine bei uns im Bürgerservice. Die Stadt arbeitet hier mit dem Bund der Selbstständigen zusammen und gibt zum Gutscheinpreis noch 20% dazu (Änderungen vorbehalten und solange der Vorrat reicht).

Alle Informationen rund um die Rabattaktion sind auf den Webseiten der Stadt, des Bundes der Selbstständigen (www.bds-sachsenheim.de) und auf der Online-Plattform www.dein-sachsenheim.de abrufbar.

 

Nach rund fünf Jahren Generalsanierung können wir uns über unser Wasserschloss, das Sachsenheimer Wahrzeichen wieder freuen. Sehen Sie selber, es ist ein richtiges Schmuckstück geworden! Ein Teil der Verwaltung wird dorthin umziehen, ein anderer Teil zieht in die gegenüber freiwerdenden Büros des Verwaltungsneubaus im Äußeren Schloßhof 3. Nach jetzigem Stand werden die einzelnen Umzüge mit dem Ende der Sommerferien abgeschlossen sein.

Die Wege zwischen den Teams werden dann für uns und auch für Sie wieder deutlich kürzer! Leider konnte die für den Spätsommer geplante öffentliche Einweihung des Wasserschlosses Corona-bedingt nicht stattfinden, doch auch hier gilt „aufgeschoben ist nicht aufgehoben“.

 

Mit dem Wasserschloss haben wir übrigens auch seinen Schlossgeist, das Klopferle wiedererweckt, das nun dem neuen städtischen Kindergarten seinen Namen gibt, zu dessen Baubeginn ich diese Woche den Spatenstich setzen durfte. Wenn alles klappt, wird der Kindergarten Klopferle zum Kindergartenjahr 2021 in Betrieb gehen.

 

Sie alle haben seit dem Beginn der Corona-Krise bis dahin nicht vorstellbare Einschränkungen und Entbehrungen erduldet und gleichzeitig – in der Familie, bei und mit Ihren Nächsten und Freunden, als Nachbarn, bei Ihrer Arbeit oder wo auch immer -  Ihren Beitrag dazu geleistet, dass „der Laden weiterläuft“. Dafür möchte ich Ihnen als Bürgermeister herzlich danken!

 

Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich in der Sommerzeit gut erholen und neue Kraft tanken können - wo und wie immer Sie diese Zeit auch verbringen mögen. Bleiben Sie gesund und passen Sie auf sich und aufeinander auf!

 

Ihr Bürgermeister

Holger Albrich

Ansprache vom 30.07.2020 - Video

Ansprache vom 16.06.2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

seit Montag hat unser Schloss-Freibad Großsachsenheim wieder geöffnet. Damit sind wir in Sachsenheim im Umkreis eines der ersten Bäder!

Der Trägerverein Schlossfreibad, der das Bad seit 2004 betreibt, hat tolle Arbeit geleistet und ein umfassendes Infektions- und Zugangskonzept erarbeitet, welches die Vorgaben der Landesregierung Punkt für Punkt umsetzt. Alle Informationen zum Freibadbesuch finden Sie auf der Webseite des Trägervereins (http://www.schlossfreibad.de/index_corona.php).  

Die Wiedereröffnung des Schloss-Freibades ist ein deutliches Zeichen, dass das öffentliche Leben wieder in unsere Stadt zurückgekehrt ist. Das Schloss-Freibad ist jetzt noch wichtiger für unsere Stadt und vor allem für Kinder und Jugendliche, da sich viele Familien bei Urlaubsreisen einschränken werden.

 

Wir alle sind bei vielem, nicht nur beim Freibad, noch weit von einem normalen Alltag entfernt; ich denke nur an die Themen Schulen und Kinderbetreuung. Wir werden – im von der Landesregierung vorgegebenen Rahmen - weiterhin alles dafür tun, damit so schnell wie möglich alle Kinder bei größtmöglichem Gesundheitsschutz wieder in die Schulen und die Kitas gehen können.

 

Es ist uns in Sachsenheim gelungen, die Ausbreitung des Corona-Virus zu stoppen. Seit mehreren Wochen haben wir keine Neu-Infektionen mehr! Sie alle haben durch Ihr verantwortungsvolles Verhalten dazu beigetragen. Bei allen Belastungen, die Sie hinnehmen mussten – in der Familie, bei der Arbeit oder wo auch immer – haben Sie dafür gesorgt, dass „der Laden weiterläuft“. Dafür danke ich Ihnen von ganzem Herzen!

 

Bleiben Sie bitte weiterhin vorsichtig und wachsam, gerade jetzt, wo vieles fast wieder normal wird und wir uns wieder mit anderen Menschen treffen. Halten Sie Abstand und befolgen Sie die Hygieneregeln! Lassen wir dem Virus weiterhin keine Chance!

 

An dieser Stelle möchte ich auch auf die finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise zu sprechen kommen. Mehr und mehr werden die Löcher sichtbar, die die Corona-Pandemie in die kommunalen Haushalte gerissen hat und zukünftig noch reißen wird – auch bei uns. In vielen Bereichen brechen die städtischen Einnahmen weg, während die Ausgaben weiterlaufen.

Um eine gefährliche Schieflage des Haushaltes zu verhindern, benötigen wir, wie andere Städte, finanzielle Hilfen von Bund und Land. Gleichzeitig wird die Stadtverwaltung, gemeinsam mit dem Gemeinderat, noch strenger als bisher Ausgaben hinterfragen müssen – insbesondere solche Ausgabenpositionen, die keine kommunalen Pflichtaufgaben darstellen. Dies ist erforderlich, damit wir durch eine solide Haushaltspolitik auch in Zukunft notwendige Investitionen tätigen können und jederzeit handlungsfähig bleiben.

 

Das Zusammenwirken von Unternehmen, Verwaltung und Bürgerschaft ist in diesen Zeiten mehr denn je eine wichtige Voraussetzung für eine funktionierende Stadtgesellschaft. Unterstützen Sie daher bitte weiterhin unsere Sachsenheimer Unternehmen und Vereine, die sich in den letzten Wochen und Monaten wie wir alle sehr einschränken mussten.

 

Ich freue mich auf die Begegnungen mit Ihnen – im Schloss-Freibad oder wo auch immer. Bleiben Sie gesund und passen Sie auf sich und aufeinander auf!

 

Ihr Bürgermeister
Holger Albrich

Ansprache vom 02.06.2020

Liebe Sachsenheimerinnen und Sachsenheimer,

 

dies ist meine achte „Corona-Ansprache“ an Sie, ich habe nachgezählt. Seit Mitte März füllt Corona die Titelseite unseres Nachrichtenblattes.

 

Wenn mir damals, zum Beginn der Corona-Pandemie, jemand ein Angebot gemacht hätte: Anfang Juni in Sachsenheim Insgesamt 56 Infektionen und seit Wochen keine neuen Fälle - ich hätte dieses Angebot sofort angenommen. Dafür haben wir aber in Sachsenheim und im ganzen Land auch einen hohen Preis gezahlt, und zahlen ihn immer noch: Strengste Kontaktverbote, bis dahin unvorstellbare Beschränkungen der persönlichen Freiheit, das vollständige Herunterfahren des öffentlichen Lebens, der Verzicht auf alles, was nicht unmittelbar zum Arbeiten und zur notwendigen Versorgung gehört, die Schließung fast aller Einrichtungen und Betriebe, die Maskenpflicht und vor allem die Schließung der Kindertagesstätten und Schulen.

 

Ich finde, dieser Preis hat sich gelohnt, wenn man an die Bilder und Berichte aus anderen Ländern denkt. Zu sagen, die Maßnahmen waren übertrieben, denn so schlimm sei es ja gar nicht gekommen, ist zu kurz gedacht. Denn es hätte unbestreitbar viel schlimmer kommen können ohne die kurzfristigen und radikalen Maßnahmen, die sich damit als richtig erwiesen haben. Es war wichtig und richtig, schnell zu handeln, nach der Maxime „besser schnell als perfekt!“ Und weiß Gott nicht alle Maßnahmen waren bis ins Letzte durchdacht und nach einer strengen juristischen Prüfung verhältnismäßig, d.h. das mildestmögliche Mittel zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Niemand unter den Verantwortlichen, niemand von uns allen wusste genau, wie man Pandemien bekämpft, und das Corona-Virus ist in seiner Übertragung und Wirkung in der Fachwissenschaft immer noch ziemlich unbekannt. Ich denke, wir alle - Politik, Verwaltung und Sie, die Bürgerinnen und Bürger in Sachsenheim und in ganz Deutschland - haben es ganz gut hingekriegt und die neuartigen und gewaltigen Herausforderungen bisher sehr gut bewältigt. Dafür haben Sie alle einen wichtigen Beitrag geleistet - in der Familie, am Arbeitsplatz, bei der Hilfe für andere oder wo und wie auch immer. Dafür danke ich Ihnen von ganzem Herzen!

 

Der sogenannte „Lockdown“ vor einigen Wochen war sehr einschneidend für alle. Seine verwaltungsmäßige Umsetzung war verhältnismäßig einfach, und die Regeln waren für alle klar. Dies hat sich in den letzten Wochen deutlich geändert. Wir haben eine tägliche Flut an neuen Regelungen und Auslegungshinweisen für die verschiedensten Bereiche und Fragestellungen zu verarbeiten. Der Corona-Regelungsrahmen franst regelrecht aus und kaum jemand hat noch den Überblick, was erlaubt ist und was nicht.

 

Alle Lockerungen und Öffnungen sind zur Verhinderung von Infektionen weiterhin an strenge Hygiene- und Abstandskonzepte gebunden. Diesen Preis müssen wir weiterhin zahlen. Wir müssen sehr wachsam und vorsichtig bleiben, um die befürchtete zweite Infektionswelle zu verhindern, die uns alle noch mehr fordern würde.

 

Die Erleichterungen im öffentlichen Leben und bei der Freizeit kommen viel schneller und umfassender als dort, wo uns die Beschränkungen von Anfang an am meisten belastet haben, nämlich bei den Kindertageseinrichtungen und Schulen:

 

Kindertagesstätten

Immer noch können nicht alle Kinder wieder in ihre Kita gehen, da zum Schutz vor Infektionen die Gruppen - entsprechend der Gegebenheiten vor Ort - nur bis maximal 50 % der jeweiligen Gruppenstärke gefüllt werden dürfen. Die Landesregierung hat angekündigt, dass bis Ende Juni wieder allen Kindern der Kita-Besuch ermöglicht werden soll. Die entsprechenden rechtlichen Regelungen und Rahmenbedingungen werden leider regelmäßig erst sehr kurzfristig mitgeteilt, sodass die tatsächliche Betreuungssituation in den Kitas dem rechtlich Möglichem immer etwas hinterherhinkt. Die Organisation der Betreuung in den Kitas, wozu auch aufwändige Hygiene-und Abstandskonzepte gehören, ist und bleibt für Verwaltung und die Kita-Leitungen eine Herkulesaufgabe. Seien Sie sicher, dabei wird alles dafür getan, damit so schnell und so viele Kinder wie möglich bei größtmöglichem Gesundheitsschutz für die Beteiligten wieder in die Kita gehen können.

 

Schulen

In den Schulen zeigt sich leider, dass die Entlastung durch die nun wieder begonnene Betreuung häufig kaum mehr als der berühmte Tropfen auf den heißen Stein ist und mitunter noch mehr Organisation erfordert als der Alltag ohne Schulbetreuung. Doch auch bei den Schulen hoffen wir, nach und nach wieder in einen normalen Alltag zurückkehren zu können.

 

Öffentliche Einrichtungen

Es freut mich, dass die Stadtbücherei wieder sehr gut besucht wird und etwas von dem auffangen kann, was durch die Schul- und Kita-Schließungen weggefallen ist. Am 31. Mai hat auch unser Museum wieder eröffnet mit der für Jung und Alt sehr empfehlenswerten Ausstellung „Unter Krokodilen“. Auch das Jugendhaus wird bald wieder öffnen. Auch diese Öffnungen sind an strenge Hygiene-und Abstandskonzepte gebunden.

Die Sporthallen werden nach den Pfingstferien wieder den Vereinen für den Trainingsbetrieb zur Verfügung stehen. Die Vereine werden benachrichtigt und, entsprechend der Vorgaben der Landesregierung, um die Vorlage von Abstands- und Hygienekonzepten gebeten. Auf vereinseigenen Sportanlagen findet bereits seit einigen Wochen - nach den strengen Vorgaben der jeweiligen Landesverbände - wieder Training statt.

Auch die städtischen Kinderspielplätze sind seit einigen Wochen wieder geöffnet, mit je nach Größe, Beschränkungen auf 10, 20 oder 30 Kinder. Weitere Sport- und Freizeiteinrichtungen werden folgen, mit entsprechenden Personenbeschränkungen.

Das Hallenbad wird vor den Sommerferien nicht mehr geöffnet, da es in den Sommerferien ohnehin geschlossen bleibt und sich der Aufwand für wenige Wochen nicht lohnen würde.

 

Kinderferienprogramm

Wir arbeiten mit den Vereinen und Organisationen an einem Kinderferienprogramm für die Sommerferien und möchten möglichst vielen Kindern wieder ein vielfältiges Ferienangebot machen. Weil viele Familien diese Sommerferien nicht in Urlaub fahren werden, ist dies dieses Jahr besonders wichtig. Da aber nicht vorhersehbar ist, welche Beschränkungen dann gelten werden kann leider nur ein „abgespecktes“ Ferienprogramm geplant und vorbereitet werden.

 

Schlossfreibad

Sie warten - auch mit Blick auf die Sommerferien - auf eine Aussage zum Schloss- Freibad: Wir werden Hand in Hand mit dem Trägerverein die gesetzlichen Vorgaben der Landesregierung für Freibäder zügig umsetzen, damit unser Schloss-Freibad so schnell und so sicher wie möglich geöffnet werden kann. Dazu sind wir bereits in Abstimmung mit anderen Kommunen im Landkreis mit Freibädern. Ein genaues Datum für die Öffnung kann ich leider noch nicht nennen.

Ich kenne keine andere Stadt, in der und für die das Freibad so wichtig ist wie bei uns. Ich bin dort praktisch aufgewachsen, wie ganze Generationen von Sachsenheimerinnen und Sachsenheimern. Die Geräuschkulisse ist bei allen Freibädern ziemlich dieselbe. Ich würde aber wetten, dass ich das Federn des Drei-Meter-Brettes in Sachsenheim unter allen Freibädern heraushören würde... Ich kann es kaum erwarten, bald die ersten Runden zu schwimmen!

 

Das öffentliche Leben kehrt Schritt für Schritt zurück in unsere Stadt, gerade noch rechtzeitig mit dem Sommer.... Sicher wird auch bald unser reichhaltiges Vereinsleben wieder Fahrt aufnehmen. Ich freue mich auf die Begegnungen mit Ihnen - im Freibad oder wo auch immer!

 

Ich wünsche Ihnen noch schöne Pfingstferien und alles Gute in diesen schwierigen Zeiten.

Bleiben Sie gesund - und passen Sie auf sich und aufeinander auf!

 

Ihr Bürgermeister

Holger Albrich

Ansprache vom 19.05.2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Sachsenheim,

 

wir sind bei der Überwindung der Corona-Krise weiterhin auf einem guten Weg! Die Ausweitung des Corona-Virus konnte trotz der zahlreichen Lockerungen weitgehend eingedämmt werden. In Sachsenheim gab es in den letzten Wochen nur sehr wenige Neu-Infektionen. Deshalb können weitere Lockerungen Schritt für Schritt erfolgen.

Dabei bleibt es wichtig, dass alle Maßnahmen gut vorbereitet sind und die Sicherheits- und Hygieneregeln konsequent eingehalten werden.

 

Gerade für die Familien schulpflichtiger Kinder ist es eine Erleichterung, dass der Schulbetrieb wieder begonnen hat. Sicher hat auch unter den Schülern der eine oder die andere - wenigstens ein bisschen - die Schule vermisst. Begonnen haben die Abschlussklassen, weitere Jahrgänge werden folgen und vor den Sommerferien sollen alle Schülerinnen und Schüler - zumindest tageweise – wieder in die Schule gehen. Sobald die landesrechtlichen Vorgaben vorliegen, werden wir die notwendigen Schritte so zügig wie möglich umsetzen.

 

In den Kindertagesstätten gilt nun der sogenannte “eingeschränkte Regelbetrieb“. Hier gelten zum Schutz vor Infektionen weiterhin strenge Vorgaben bezüglich der  Hygiene und Gruppengröße. Da die hierfür angekündigten Landesregelungen erst zwei Tage vor dem angekündigten Starttermin zum 18.05. kamen, konnte dieser leider nicht eingehalten werden. Welchen Familien wir eine Betreuung und in welchem Rahmen wir diese anbieten können, bereiten wir gegenwärtig mit den Kita-Leitungen vor. Wir werden die Eltern über alle weiteren Schritte rechtzeitig informieren.

 

Alle Lockerungen und Öffnungen in den Schulen, Kindertagestätten, öffentlichen Einrichtungen und im täglichen Leben sind an strenge Abstands- und Hygieneregeln gebunden. Diese müssen wir weiterhin beachten, um nicht das bisher Erreichte aufs Spiel zu setzen. Eine zweite Infektionswelle würde alles wieder zunichtemachen und uns alle noch mehr fordern als die letzten Wochen und Monate!

 

 

Viele Menschen sind verunsichert, da die Regelungen von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sind und dies mitunter kaum nachvollziehbar scheint. Auch einzelne Regelungen mag man, das gebe ich zu, nur schwer verstehen können. Bisher haben die politischen Entscheidungsträger die weitere Ausbreitung des Corona-Virus erfolgreich verhindert. Das zeigen die sinkenden Zahlen der Neuinfektionen. Dies spricht dafür, dass die getroffenen Maßnahmen und Regeln in ihrer Gesamtheit richtig waren – und sind. Es ist zu kurz gegriffen, sie übertrieben zu nennen, da es „so schlimm ja gar nicht gekommen ist“. Denn genau dadurch haben sie ja ihren Zweck erfüllt und sich als richtig bestätigt!  

 

Am besten wir gehen gemeinsam den Weg der vorsichtigen Lockerungen und Öffnungen weiter. Dann werden wir nach und nach die Beschränkungen, die viele heute noch beklagen hinter uns lassen können.

 

Viele Gaststätten, Restaurants und Besenwirtschaften haben wieder geöffnet. Auch der Handel bietet seinen Kunden wieder den vollen Service. Ich bitte Sie, Gastronomie, Handel und Gewerbe in der Stadt zu unterstützen! Die Krise wird irgendwann vorbei sein und dann soll es in Sachsenheim auch weiterhin ein breit gefächertes Angebot geben.

 

Nach und nach werden alle öffentlichen Einrichtungen wieder öffnen und unser reichhaltiges und vielfältiges Vereinsleben wird wieder Fahrt aufnehmen. Immer mehr Sportarten werden wieder möglich. Stück für Stück kehrt das öffentliche Leben in unsere Stadt zurück.

 

Auch mit den weiterhin geltenden Beschränkungen können wir den Frühling genießen und uns auf den Sommer freuen. Vielleicht hat der eine oder die andere ja unsere schöne Natur und Landschaft in den letzten so ereignisarmen Wochen besser kennen gelernt.

 

Natürlich hoffen wir alle, dass bald auch wieder Veranstaltungen möglich sein werden. Nun mussten wir ja das Heimatfest absagen, das genau in diesen Tagen stattfinden sollte. Für alle, mit denen ich gesprochen habe war klar: Das holen wir nach! Tragen Sie sich schon jetzt in Ihren Kalender für nächstes Jahr den 18. bis 20. Juni 2021 ein. Wir werden gemeinsam mit allen Beteiligten den längeren Vorlauf nutzen, um ein noch umfangreicheres Programm auf die Beine zu stellen – lassen Sie sich überraschen!

 

Vielleicht sind in absehbarer Zeit schon wieder Begegnungen bei Veranstaltungen möglich, oder man trifft sich beim Essen oder Einkaufen. Ich freue mich jedenfalls auf Sie!

 

Bleiben Sie gesund und passen Sie auf sich und aufeinander auf!

 

Ihr Bürgermeister

Holger Albrich

Ansprache vom 15.05.2020 - Video

Ansprache vom 05.05.2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Sachsenheim,

 

es freut mich, dass ich mit einer guten Nachricht beginnen kann:

Die Lockerungen von Beschränkungen in den letzten Wochen haben nicht zu einem erneuten Anstieg von Neu-Infektionen mit dem Corona-Virus geführt! In Sachsenheim gibt es schon seit gut zwei Wochen keine Neu-Ansteckung mehr! Damit kann der „Fahrplan“ der Bundes- und Landesregierungen eingehalten und können schrittweise weitere Lockerungen umgesetzt werden.

 

Dies betrifft vor allem den Betrieb der Kindertageseinrichtungen und Schulen. Hier sieht die Landesregierung folgende Stufen der Öffnung vor:

 

Für die Kindertageseinrichtungen gilt ein Vier-Stufen-Modell: Nach Stufe 1, dem „Notbetrieb“ nur für Kinder, deren beide Elternteile in systemrelevanten Bereichen beschäftigst sind, befinden wir uns nun in Stufe 2, dem „erweiterten Notbetrieb“ für Kinder, deren beide Elternteile für präsenzpflichtige Tätigkeiten unabkömmlich sind. Wann die nächsten beiden Stufen „eingeschränkter Regelbetrieb“ und „vollständiger Regelbetrieb“ folgen können, wird die Landesregierung weiterhin beobachten.

 

An den Schulen wurde bereits wieder begonnen mit den Schülerinnen und Schülern an den allgemeinbildenden Schulen, die in diesem oder nächstem Schuljahr Abschlussprüfungen haben. In Sachsenheim sind das die Kirbachschule, die Gemeinschaftsschule, die Eichwald- Realschule und das Lichtenstern-Gymnasium. Die Schülerinnen und Schüler in Klasse 8, die im nächsten Jahr den Hauptschulabschluss anstreben, sowie die weiteren Jahrgangsstufen, also auch die Grundschulen, sollen sobald wie möglich folgen. Das Ziel der Landesregierung ist, dass alle Schülerinnen und Schüler in diesem Schuljahr noch Präsenzunterricht erhalten. Für viele Schülerinnen und Schüler bleibt damit „Fernlernen“ weiterhin eine große Herausforderung.

 

Doch für die allermeisten Familien geht es nicht nur darum, den Lernstoff durchzukriegen, sondern nach wie vor darum, den Alltag zu organisieren, den Spagat hinzukriegen zwischen Kinderbetreuung und Arbeit. Ich weiß, wie schwierig das ist. 

Und vergessen wir nicht die Kinder und Jugendlichen, die schon seit Wochen nicht mehr miteinander spielen und sich nicht mehr treffen können und die und auf so vieles verzichten müssen und so viel vermissen!

 

Wir bereiten nun die Öffnung der Bücherei, des Museums und der Spielplätze vor und können bald wieder spielende Kinder sehen - und hören! Bald werden hoffentlich die Bolzplätze, Sportplätze und andere öffentliche Einrichtungen folgen können.

Wir werden das Rathaus wieder Schritt für Schritt für den Publikumsverkehr öffnen und beginnen mit Terminen auf Vereinbarung.

 

Erlaubt sind wieder – unter Beachtung besonderer Schutzvorkehrungen – Gottesdienste und Gebetsveranstaltungen. Außerdem werden bei Bestattungen, Urnenbeisetzungen und Totengebeten wieder maximal 50 Teilnehmende zugelassen.

 

Oberste Priorität haben immer der Infektionsschutz und die maximale Sicherheit für alle Beteiligten. Seitens der Stadt setzen wir in allen Bereichen die Vorgaben der Landesregierung um. Bei den Kindertagesstätten und Schulen geschieht dies in enger Abstimmung mit den Leitungen. Darauf können Sie sich verlassen!

 

Die bereits gemachten und alle weiteren Schritte in Richtung Normalität sind nur um den Preis sehr spürbarer Einschränkungen möglich, wie etwa das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen oder weiter geltende Kontakt- und Personenbeschränkungen.

Wir alle leiden unter den bisherigen und immer noch geltenden Beschränkungen; und es ist müßig, zu diskutieren, wer oder welche Gruppe am meisten darunter leidet. Sicher aber ist, dass wir nur gemeinsam aus dieser Krise herauskommen. Dazu müssen wir uns alle noch in Geduld üben und dürfen vor allem nicht in unseren Anstrengungen nachlassen, die Hygiene- und Abstandsregelungen einzuhalten! Wir sind auf dem richtigen Weg und dürfen den Erfolg der Eindämmung des Corona-Virus und der schrittweisen Rückkehr zur Normalität nicht aufs Spiel setzen. Eine zweite große Infektionswelle würde uns alle noch mehr fordern!

 

Wenn Sie Hilfe beim Einkaufen oder anderen Besorgungen benötigen:

Die Stadtverwaltung und die evangelische Gesamtkirchengemeinde vermitteln über den Förderverein Kranken- und Altenpflege Sachsenheim eine Nachbarschaftshilfe für alle, die helfen wollen oder Hilfe benötigen (Telefon 07147/967 9955, corona@stadtkirche-sachsenheim.de).

 

Bitte unterstützen Sie weiterhin unsere heimischen Unternehmer und Einzelhändler, damit sie diese Krise überstehen und weiterhin für uns da sind! Auf der gemeinsamen Onlineplattform www.dein-sachsenheim.de stellen Sachsenheimer Unternehmen sich vor mit allen wichtigen Informationen. Schauen Sie dort vorbei!

 

Liebe Familien, liebe Kinder und Eltern, halten Sie durch! Wir in der Stadtverwaltung wissen, welche Belastungen Sie tragen! Wir tun alles für einen möglichst raschen, aber auch möglichst sicheren Wiederbeginn bei den Kindertagesstätten und Schulen und des öffentlichen Lebens in unserer Stadt!

Bleiben Sie stark und tapfer – und vor allem gesund!

Es grüßt Sie herzlich

 

Ihr

Bürgermeister

Holger Albrich

 

Kontakt

Holger Albrich
Wasserschloss, Äußerer Schloßhof 5
1. OG, Zimmer 1.02

Telefon: 07147 28-100

Fax: 07147 28-200

E-Mail: h.albrich@sachsenheim.de