StartseiteBürgerservice & VerwaltungCORONAVIRUS: Informationen

CORONAVIRUS: Informationen und Maßnahmen

Die Informationen über die derzeitige Lage sind in drei Bereiche aufgegliedert:

  • Übergeordnete Informationen
  • Informationen der Stadt Sachsenheim
  • Informationen für Eltern und Alleinerziehende

Bitte halten Sie sich auch über die Presse und offizielle Behördenkanäle auf dem Laufenden.

Übergeordnete Informationen

Landratsamt Ludwigsburg

  • Dritte Allgemeinverfügung über infektionsschützende Maßnahmen bei einer 7-Tages-lnzidenz innerhalb des Landkreises Ludwigsburg von 50 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner (gültig ab 02.11.2020)

 

Robert Koch Institut - RKI

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Öffentlicher Nahverkehr (ÖPNV)

Informationen der Stadt Sachsenheim

Ansprachen des Bürgermeisters

Ansprache vom 03.11.2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Sachsenheim,

 

seit  dieser Woche und zunächst bis 30. November gelten wieder einschneidende Einschränkungen für unser tägliches Leben.

 

Mit der  Schließung aller Freizeiteinrichtungen, dem Verbot aller Veranstaltungen und Aktivitäten, die der Unterhaltung dienen und der Beschränkung aller privaten Zusammenkünfte auf maximal 10 Personen und zwei Hausstände  reagieren der Bund und die Länder auf den sich rasant beschleunigenden Anstieg der Infektionen mit dem Corona-Virus.

 

Die Erfahrungen der letzten Monate haben gezeigt, dass die meisten Infektionen bei privaten Zusammenkünften erfolgen. Der starke Anstieg der Infektionen in den letzten Wochen hängt auch damit zusammen, dass wir uns immer mehr in geschlossenen Räumen treffen, wo das Virus viel leichter übertragen wird als im Freien. Je mehr wir in der Summe unsere privaten Kontakte reduzieren, desto weniger Neuinfektionen wird es geben; diese Rechnung ist ziemlich einfach. 

Die harten Maßnahmen werden somit  helfen, den Trend zu stoppen und umzukehren, genauso, wie uns dies im Frühjahr gelungen ist.

 

Dies ist dringend notwendig! Zur Verdeutlichung: Nach den Sommerferien haben wir mit großer Sorge die Entwicklung des Inzidenzwertes beobachtet. Damit wird die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Virus gemessen, anhand der Zahl der Corona-Infektionen in den letzten sieben Tagen pro 100.000 Einwohner. Wir haben uns für den befürchteten Fall vorbereitet, dass wir die 35er oder gar die 50er- Schwelle reißen sollten. Stand Sonntag, 1. November liegt der Inzidenzwert im Landesdurchschnitt bei 113,3 und im Landkreis Ludwigsburg bei 157,2. In Sachsenheim haben wir seit einigen Wochen ein noch stärkeres Wachstum, mit 232 Infektionsfällen seit Beginn der Pandemie und aktuell 70 Infizierten. Schon längst können wir die Infektionsketten nicht mehr vollständig nachverfolgen und damit wirksam unterbrechen. Die Verwaltung ist bereits an ihre Grenzen gekommen. Das Gesundheitssystem ist nicht mehr weit davon entfernt. Die Intensivkapazitäten im Land sind mittlerweile bereits zu 75 % ausgelastet. 

 

Aber zur Gesamtrechnung gehört noch mehr: Während wir uns alle bei unseren Freizeitmöglichkeiten - Freunde treffen, Sport, Kultur, Ausgehen, Essen gehen etc. einschränken müssen, stellen die Schließungen und Verbote für all diejenigen, die davon leben, dass sie uns mit ihren Angeboten Freude machen und damit ganz einfach ein großes und wichtiges Stück Lebensqualität garantieren vor große Schwierigkeiten, bis zur Existenzbedrohung. Die unmittelbar beschlossenen staatlichen Unterstützungen sind hilfreich, aber auch dringend notwendig. Allen betroffenen Bereichen muss das Überleben ermöglicht werden! 

 

Insofern trifft die Aussage, mit der die Verantwortlichen - auch ich in meinen Ansprachen an Sie - vor einer zweiten Welle gewarnt haben, diese werde uns noch mehr treffen als die erste jedenfalls auf viele Menschen aus der Gastronomie und dem Freizeit- und Kulturbereich voll zu. Und dies, obwohl sie seit Monaten alles tun und alle Vorgaben umgesetzt haben, um für uns weitermachen zu können.

 

Es ist eine harte Abwägungsentscheidung, die die Bundesregierung und die Länder getroffen haben: Um die exponentielle Ausbreitung des Corona-Virus mit allen gesundheitlichen, wirtschaftlichen und sozialen Schäden einzudämmen und zu stoppen, müssen dringend die sozialen Kontakte reduziert werden. Dazu sind grundsätzlich alle Maßnahmen, mit denen dies erreicht werden kann geeignet. Bei der Frage, welche Maßnahmen dazu erforderlich sind, d.h. in einer Gesamtbetrachtung am geringsten in geschützte Rechtsgüter eingreifen und in welchem Verhältnis diese Eingriffe zum Zweck der Maßnahmen stehen, haben Bund und Länder die Priorität beim Weiterbetrieb der Kindertagesstätten und Schulen sowie bei Handel, Gewerbe und Wirtschaft gesehen. Alles, was „nur“ der Unterhaltung dient, wird demgegenüber nachgeordnet.

 

Ich halte diese Entscheidung für nachvollziehbar, zumal nach den Erfahrungen im Frühjahr mit den Belastungen für die Kinder und Eltern. Außerdem haben sich

Kindertagesstätten und Schulen bisher nicht, wie nach den Wiederöffnungen befürchtet, als besondere Infektionsquellen erwiesen. Gleiches gilt für Handel, Gewerbe und Wirtschaft.

Dies ist auch der konsequenten Umsetzung der strengen und wirksamen Schutzregelungen zu verdanken.

 

Die für den Bereich unserer Stadtverwaltung bereits im Frühjahr getroffenen Maßnahmen zum Infektionsschutz betrachtet wir nach fortlaufender Überprüfung derzeit als ausreichend.

 

Das Rathaus wird bis auf weiteres in bisherigem Umfang geöffnet bleiben.

Sie können nach telefonischer Voranmeldung Termine für Montag bis Freitag von

8 bis 12 Uhr, außerdem Donnerstag von 14 bis 16 Uhr und Dienstag von 16.30 bis 18.30 Uhr vereinbaren. Dienstag und Donnerstag ist ein Besuch im Rathaus von 8 bis 12 Uhr auch ohne Voranmeldung möglich. Hier müssen Sie aber mit Wartezeiten eventuell im Freien rechnen. Ich empfehle Ihnen, einen Termin zu vereinbaren!

Geöffnet bleiben, da von den beschlossenen Schließungen nicht umfasst, die Bücherei sowie das Jugendhaus. In allen öffentlichen Einrichtungen gilt Maskenpflicht.

 

Je schneller und besser wir die neuen Maßnahmen und Beschränkungen umsetzen und - wo auch immer möglich - Kontakte zu anderen Menschen reduzieren, umso schneller kommen wir aus dieser Krise heraus, und umso geringer werden die gesundheitlichen, wirtschaftlichen und sozialen Schäden sein.

 

Abschließend möchte ich Ihnen eine Idee weitergeben, wie wir den Menschen, die uns mit Restaurants, Kneipen, Freizeitangeboten und mit ihren Kulturangeboten das Leben schön machen, über diese schwierige Zeit helfen können: Kaufen Sie jetzt  Gutscheine, etwa bei Ihrem Lieblingsrestaurant. Bestellen Sie Essen zur Abholung oder lassen Sie es sich liefern. Oder kaufen Sie Karten für ein Konzert oder eine andere kulturelle Veranstaltungen. Und machen Sie ein schönes Weihnachtsgeschenk daraus. Denn eines ist sicher: Es wird irgendwann weitergehen - und ein  Gutschein oder ein Ticket erhöht die Vorfreude darauf!

 

Lassen Sie uns noch ein weiteres Mal die Kraftanstrengung aufbringen und diese Beschränkungen annehmen und umsetzen - und hoffen, dass wir dann mit weniger Sorgen in die Weihnachtszeit gehen können.

 

Bleiben Sie gesund und passen Sie auf sich und aufeinander auf!

 

Ihr Bürgermeister

Holger Albrich

 

Alle Informationen und Links zu Corona

Videoansprache vom 22.10.2020

Ansprache vom 20.10.2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Sachsenheim,

 

um die stark zunehmende Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen, hat die Landesregierung mit einer neuen Corona-Verordnung mit Wirkung zum 19.10.2020 die Regelungen in mehreren Bereichen verschärft. Darin wurden im Wesentlichen die Beschlüsse der Regierungschefinnen und Regierungschefs vom 14.10.2020 landesweit gültig umgesetzt.

Die aktualisierte Verordnung und einen Überblick über die Änderungen sowie die nun geltenden Regelungen finden Sie unter https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/.

Somit gilt nun unter anderem:

 

- Eine landesweite Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in den dem Fußgängerverkehr gewidmeten Bereichen und öffentlichen Einrichtungen sowie öffentlich zugänglichen Bereichen im Freien, soweit die Gefahr besteht, dass der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann.

 

-  Ansammlungen werden auf 10 Personen oder zwei Hausstände begrenzt.

- Das private Zusammentreffen von Personen wird auf maximal 10 Personen oder zwei Hausstände begrenzt.

 

- Die Teilnehmerzahl für Veranstaltungen wird auf 100 begrenzt.

 

Das Landratsamt wird gegebenenfalls mit einer Allgemeinverfügung für bestimmte Bereichen weitergehende Regelungen treffen.

- In weiterführenden (d.h. ab einschließlich Klassenstufe 5) und berufsbildenden Schulen gilt nach einer Verordnung des Kultusministeriums landesweit eine verbindliche und durchgängige Maskenpflicht auch während des Unterrichts und am Sitzplatz. 

Die Polizei und Ordnungsbehörden werden verstärkt kontrollieren und Bußgelder aussprechen.

 

Mit dem Überschreiten des landesweiten Inzidenzwertes von 35 hat das Land nach dem Landeskonzept zum Umgang mit einer zweiten SARS-CoV-2-Infektionswelle die sogenannte "kritische Phase" (dritte Pandemiestufe) ausgerufen. Die Landesregierung wird beobachten, ob die neuen Maßnahmen die erhoffte und erforderliche Wirkung haben und dann entscheiden, ob weitere Einschränkungen erforderlich sind.

Dies sind für uns alle weitere schmerzhafte Einschnitte. Sie sind aber erforderlich, um den starken Anstieg der Infektionen mit dem Corona- Virus einzudämmen.

Die Lage ist sehr ernst. Wir sind bereits an dem Punkt, dass die Infektionsketten kaum noch vollständig nachverfolgt und unterbrochen werden können. Bei einem weiteren exponentiellen Anstieg wäre die Situation nur noch sehr schwer kontrollierbar. Wir müssen es schaffen, den Trend zu stoppen und umzukehren. Was uns ansonsten droht, zeigt ein Blick in andere Länder.

Schaffen wir es nicht, wären die Schäden für unsere Wirtschaft und alle Bereiche der Gesellschaft gewaltig - und vor allem dauerhaft. Wir können Sie noch abwenden, indem wir für eine – hoffentlich - absehbare Zeit diese Beschränkungen beachten und die Belastungen hinnehmen. Je besser wir das schaffen, desto schneller und desto besser kommen wir aus dieser Krise heraus.

Der Alltag mit Corona und immer wieder neuen Einschränkungen fordern uns allen immer wieder eine große Kraftanstrengung ab. Wir schützen uns und andere vor dem Corona-Virus nicht mit Regelungen, sondern mit unserem Verhalten. Und wir wissen mittlerweile, dass wir uns mit einfachen  Regeln schützen können.

 

Die sog „ AHACL- Regeln“ lauten:

 

- Abstand halten

- Hygiene - regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Seife

- Alltagsmaske tragen – Face-Shields gelten nicht als Mund-Nasen-Bedeckung

- Corona- Warn- App herunterladen und nutzen

- Lüften - regelmäßig und wenn möglich über gegenüberliegende Fenster („quer“)

 

Helfen Sie mit, damit wir gut über den Herbst und Winter kommen!

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien alles Gute in diesen schwierigen Zeiten.

Bleiben Sie gesund, und passen Sie weiterhin auf sich und aufeinander auf!

 

Ihr Bürgermeister

 

Holger Albrich

 

 

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Ansprache vom 08.09.2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Sachsenheim,

 

so langsam neigt sich der Sommer dem Ende zu, die Ferien sind vorbei. Ich hoffe, Sie sind gut durch die heißen Wochen gekommen, haben das Wetter genießen können und sind vor allen Dingen gesund geblieben.

 

Nun hat uns nach der Urlaubszeit der Alltag wieder - leider gehört immer noch Corona dazu. Ein Grund mehr für mich, mich dazu heute wieder einmal an Sie zu wenden.

 

Mit den Urlaubsrückkehrern sind die Corona-Fallzahlen auch bei uns im Landkreis wieder stark gestiegen. Wenn Sie im Urlaub in einem der erklärten Risikogebiete waren, sind Sie verpflichtet, sich auf das Corona-Virus testen zu lassen. Zur Sicherheit werden zwei Tests im Abstand von einigen Tagen empfohlen, damit auch eine zum Ende Ihres Urlaubsaufenthaltes erfolgte Infektion nachgewiesen werden kann. Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses müssen sich Reiserückkehrer aus Risikogebieten in häusliche Quarantäne begeben. Auch wenn Sie im Urlaub nicht in einer besonders gefährdeten Region waren, lege ich Ihnen einen Test nahe. 

 

Statt der erhofften Lockerungen in vielen Bereichen werden wir bis auf Weiteres mit den meisten Beschränkungen leben müssen. Je nach lokaler bzw. regionaler Entwicklung des Infektionsgeschehens sind auch erneute Verschärfungen möglich. Wenigstens haben wir ja in den letzten Monaten schon gelernt, mit den Beschränkungen umzugehen… 

 

Coronaquellen sind vor allem private Zusammenkünfte, wie Familienfeste und Partys, bei denen häufig kein Corona-konformer Abstand eingehalten wird. Dadurch, dass diese mit sinkenden Temperaturen immer mehr in geschlossenen Räumen stattfinden, in denen das Corona-Virus über Tröpfchen und Aerosole viel einfacher übertragen werden kann als im Freien, wird eine starke Zunahme der Infektionen befürchtet. Bitte achten Sie deshalb auf regelmäßiges Querlüften, denn durch Luftaustausch kann die Ansteckungsgefahr deutlich verringert werden.  

 

Wo immer wir anderen Menschen begegnen, können wir uns und andere durch Einhaltung der sogenannten „AHA-Regeln“ schützen:  

-        Abstand halten – mindestens 1,5 m

-        Hygiene: regelmäßiges und ausreichend langes Händewaschen mit Seife, richtiges Niesen in Einwegtaschentücher oder in die Armbeuge; drehen Sie sich dabei von anderen weg. Vermeiden Sie Berührungen von Augen, Nase und Mund.        

-        Tragen einer Alltagsmaske (Mund-Nasen-Schutz)           

Bitte beachten Sie diese Regeln! Wenn Sie die Corona-Warn- App noch nicht aktiviert haben, überlegen Sie, ob dies nicht sinnvoll ist.

 

Jetzt geht der Schulunterricht wieder los und die Kinderbetreuungseinrichtungen öffnen wieder. Wir alle sind bemüht unseren Kindern so viel Normalität wie möglich zu bieten.

 

Allerdings gilt für Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen – neben den immer und überall geltenden Hygiene- und Abstandsregeln - auf dem Schulgelände Maskenpflicht. Die Klassen dürfen sich nicht mischen, was besonders außerhalb des Unterrichts schwer zu kontrollieren sein wird. Erfreulich ist, dass es wieder Sportunterricht gibt und die Mensa öffnet.

 

In den Kindertagesstätten können wieder alle angemeldeten Kinder betreut werden. Es finden auch Neuaufnahmen statt. Allerdings gibt es beim Betreuungsangebot nach wie vor Einschränkungen; so kann etwa der Ganztagesbetrieb nur reduziert angeboten werden. Wie auch in der Schule mit den Klassen gibt es feste Gruppen, die sich nicht durchmischen dürfen.

 

Corona wird uns überall noch längere Zeit begleiten. Das heißt auch, dass Veranstaltungen nicht oder zumindest nicht wie bisher durchgeführt werden können. Viele Veranstaltungen sind bereits abgesagt oder stehen auf der Kippe. Wir werden mit den Veranstaltern,  Vereinen und allen Beteiligten in den nächsten Wochen gemeinsam beraten, ob und wie die anstehenden Veranstaltungen stattfinden können. Dies wir dann sobald als möglich mitgeteilt. Bis dahin bitte ich Sie um Geduld.

Auch dieses Mal möchte ich Ihnen für Ihre Treue zu den Sachsenheimer Unternehmen und Einzelhändlern in den letzten Monaten danken. Sie werden auch weiterhin Unterstützung brauchen! 

 

Es gibt aber auch einen Höhepunkt in der Geschichte der Stadt zu vermelden: Unser Wasserschloss ist fertig! Seine umfangreiche, fast fünfjährige Sanierung ist beendet! Ich bin glücklich, dass das Wasserschloss Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern und der Stadtverwaltung in alter bzw. neuer Pracht wieder zur Verfügung steht. Umso mehr bedauere ich, dass wir gegenwärtig die Einweihung nicht gemeinsam feiern können.

 

Als kleine Entschädigung nimmt die Stadt mit dem Jahrhundertprojekt „Wasserschlosssanierung“ am virtuellen Tag des Offenen Denkmals am 13. September 2020 teil. Hierfür haben wir einen Film produziert, der das neu erstrahlte Kleinod und Wahrzeichen der Stadt von innen, von außen und von oben zeigt und die durchgeführten Arbeiten erläutert. Meine beiden Amtsvorgänger Horst Fiedler und Andreas Stein, der Architekt und ich kommen darin zu Wort. Sie finden den Film auf der Seite vom Tag des offenen Denkmals, www.tag-des-offenen-denkmals.de  

und unter www.sachsenheim.de.

 

Sicher werden Sie Ihren Augen kaum trauen, denn im Wasserschloss ist nach der Generalsanierung vieles neu und anders. Es ist den Restauratoren, Bauarchäologen, Statikern und Fachfirmen gelungen, die fast 500 Jahre alte Bausubstanz zu erhalten und das Wasserschloss gleichzeitig baulich und technisch fit zu machen – für die nächsten 500 Jahre!  

 

Im September fanden große Umzüge der Verwaltung statt. Sie finden nun zum Teil andere Teams  und andere städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Wasserschloss als vor der Sanierung.

 

 

Ich wünsche Ihnen einen guten Übergang in die Herbstzeit. Unsere

Natur und Landschaft finde ich im Herbst besonders schön; vielleicht haben Sie ja in den vergangenen Corona-Monaten unsere Wander- und Waldwege neu- oder wiederentdeckt?    

 

Den Familien wünsche  einen guten Start in den Schul- und Betreuungsalltag.

 

Bleiben Sie alle gesund und passen Sie auf sich und aufeinander auf!

 

Ihr

 

Bürgermeister

Holger Albrich

 

 

Ansprache vom 04.08.2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

die Sommerferien haben begonnen. Doch es werden keine „normalen“ Ferien sein, genauso wenig wie die letzten Wochen und Monate normal waren.

Unsere Kinder und Jugendlichen können erst seit einigen Wochen wieder in den Kindergarten und zur Schule gehen. Nicht nur dort sind wir alle noch weit von Normalität entfernt. Und niemand weiß, welche Einschränkungen wir wie lange noch mittragen müssen.

Wir sind in Deutschland, in Baden-Württemberg, im Landkreis und in Sachsenheim insgesamt ganz gut durch die Corona-Krise gekommen, jedenfalls mit Blick auf die Gesamtzahl der Infektionen. Wir liegen hier in Sachsenheim bei insgesamt 63. Ein Blick ins Ausland zeigt uns, dass wir in Deutschland das Allermeiste richtig gemacht haben.

Doch während es in Sachsenheim und im Landkreis Ludwigsburg nur noch vereinzelt Neuinfektionen gibt, steigt die Zahl der Neuinfektionen weltweit weiterhin an, und seit einiger Zeit auch wieder in Deutschland.

 

Wir befürchten alle eine „zweite Welle“ von Corona-Infektionen. Diese würde uns noch mehr fordern als die erste. Wie schnell und plötzlich sich das Corona-Virus von bestimmten Orten aus ausbreiten kann, sehen wir immer wieder.

Je mehr wir uns wieder mit anderen Menschen treffen, umso wichtiger ist es, dass wir die Abstands- und Hygieneregeln einhalten. Dazu gehört auch das Tragen von Nasen- und Mundbedeckungen dort, wo es mit gutem Grund vorgeschrieben ist.

Das Coronas-Virus ist genauso mobil, wie wir es sind. Wie gut es uns weiterhin gelingt, es bei uns in Schach zu halten, wird daher auch wesentlich davon abhängen, wie viele Menschen es aus ihrem Urlaub mitbringen. Deshalb appelliere ich dringend an Sie, insbesondere beim Urlaub fern der Heimat auf die Abstands- und Hygieneregeln zu achten und größere Menschenansammlungen zu meiden.

Viele entdecken gerade die Schönheit unserer Heimat und in der näheren Umgebung. Der Trend der letzten Jahre zum Urlaub in Deutschland und im „Ländle“  verstärkt sich. Ich wette mit Ihnen, dass es auch bei uns in Sachsenheim, vor allem im Kirbachtal noch viele schöne Flecken gibt, die Sie noch nicht kennen, zum Beispiel die zahlreichen Wander- und Radwege, Grill- und Spielplätze, oder unser schöner Wald. Nicht zu vergessen natürlich unser wunderschönes Schloss-Freibad, das uns für Einiges entschädigt!

Wenn Sie dann noch eine Pause in unseren Restaurants und Besenwirtschaften einlegen, unterstützen Sie aktiv unsere Betriebe, die in den letzten Wochen und Monaten schwer zu kämpfen hatten.

 

Ich danke Ihnen herzlich für Ihre Treue zu unseren Betrieben in den vergangenen Wochen und Monaten der Corona-Pandemie!

Einen Extra-Schub können Sie unseren Betrieben geben mit dem Erwerb der Sachsenheimer Einkaufsgutscheine bei uns im Bürgerservice. Die Stadt arbeitet hier mit dem Bund der Selbstständigen zusammen und gibt zum Gutscheinpreis noch 20% dazu (Änderungen vorbehalten und solange der Vorrat reicht).

Alle Informationen rund um die Rabattaktion sind auf den Webseiten der Stadt, des Bundes der Selbstständigen (www.bds-sachsenheim.de) und auf der Online-Plattform www.dein-sachsenheim.de abrufbar.

 

Nach rund fünf Jahren Generalsanierung können wir uns über unser Wasserschloss, das Sachsenheimer Wahrzeichen wieder freuen. Sehen Sie selber, es ist ein richtiges Schmuckstück geworden! Ein Teil der Verwaltung wird dorthin umziehen, ein anderer Teil zieht in die gegenüber freiwerdenden Büros des Verwaltungsneubaus im Äußeren Schloßhof 3. Nach jetzigem Stand werden die einzelnen Umzüge mit dem Ende der Sommerferien abgeschlossen sein.

Die Wege zwischen den Teams werden dann für uns und auch für Sie wieder deutlich kürzer! Leider konnte die für den Spätsommer geplante öffentliche Einweihung des Wasserschlosses Corona-bedingt nicht stattfinden, doch auch hier gilt „aufgeschoben ist nicht aufgehoben“.

 

Mit dem Wasserschloss haben wir übrigens auch seinen Schlossgeist, das Klopferle wiedererweckt, das nun dem neuen städtischen Kindergarten seinen Namen gibt, zu dessen Baubeginn ich diese Woche den Spatenstich setzen durfte. Wenn alles klappt, wird der Kindergarten Klopferle zum Kindergartenjahr 2021 in Betrieb gehen.

 

Sie alle haben seit dem Beginn der Corona-Krise bis dahin nicht vorstellbare Einschränkungen und Entbehrungen erduldet und gleichzeitig – in der Familie, bei und mit Ihren Nächsten und Freunden, als Nachbarn, bei Ihrer Arbeit oder wo auch immer -  Ihren Beitrag dazu geleistet, dass „der Laden weiterläuft“. Dafür möchte ich Ihnen als Bürgermeister herzlich danken!

 

Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich in der Sommerzeit gut erholen und neue Kraft tanken können - wo und wie immer Sie diese Zeit auch verbringen mögen. Bleiben Sie gesund und passen Sie auf sich und aufeinander auf!

 

Ihr Bürgermeister

Holger Albrich

Video-Ansprache vom 30.07.2020

Ansprache vom 16.06.2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

seit Montag hat unser Schloss-Freibad Großsachsenheim wieder geöffnet. Damit sind wir in Sachsenheim im Umkreis eines der ersten Bäder!

Der Trägerverein Schlossfreibad, der das Bad seit 2004 betreibt, hat tolle Arbeit geleistet und ein umfassendes Infektions- und Zugangskonzept erarbeitet, welches die Vorgaben der Landesregierung Punkt für Punkt umsetzt. Alle Informationen zum Freibadbesuch finden Sie auf der Webseite des Trägervereins (http://www.schlossfreibad.de/index_corona.php).  

Die Wiedereröffnung des Schloss-Freibades ist ein deutliches Zeichen, dass das öffentliche Leben wieder in unsere Stadt zurückgekehrt ist. Das Schloss-Freibad ist jetzt noch wichtiger für unsere Stadt und vor allem für Kinder und Jugendliche, da sich viele Familien bei Urlaubsreisen einschränken werden.

 

Wir alle sind bei vielem, nicht nur beim Freibad, noch weit von einem normalen Alltag entfernt; ich denke nur an die Themen Schulen und Kinderbetreuung. Wir werden – im von der Landesregierung vorgegebenen Rahmen - weiterhin alles dafür tun, damit so schnell wie möglich alle Kinder bei größtmöglichem Gesundheitsschutz wieder in die Schulen und die Kitas gehen können.

 

Es ist uns in Sachsenheim gelungen, die Ausbreitung des Corona-Virus zu stoppen. Seit mehreren Wochen haben wir keine Neu-Infektionen mehr! Sie alle haben durch Ihr verantwortungsvolles Verhalten dazu beigetragen. Bei allen Belastungen, die Sie hinnehmen mussten – in der Familie, bei der Arbeit oder wo auch immer – haben Sie dafür gesorgt, dass „der Laden weiterläuft“. Dafür danke ich Ihnen von ganzem Herzen!

 

Bleiben Sie bitte weiterhin vorsichtig und wachsam, gerade jetzt, wo vieles fast wieder normal wird und wir uns wieder mit anderen Menschen treffen. Halten Sie Abstand und befolgen Sie die Hygieneregeln! Lassen wir dem Virus weiterhin keine Chance!

 

An dieser Stelle möchte ich auch auf die finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise zu sprechen kommen. Mehr und mehr werden die Löcher sichtbar, die die Corona-Pandemie in die kommunalen Haushalte gerissen hat und zukünftig noch reißen wird – auch bei uns. In vielen Bereichen brechen die städtischen Einnahmen weg, während die Ausgaben weiterlaufen.

Um eine gefährliche Schieflage des Haushaltes zu verhindern, benötigen wir, wie andere Städte, finanzielle Hilfen von Bund und Land. Gleichzeitig wird die Stadtverwaltung, gemeinsam mit dem Gemeinderat, noch strenger als bisher Ausgaben hinterfragen müssen – insbesondere solche Ausgabenpositionen, die keine kommunalen Pflichtaufgaben darstellen. Dies ist erforderlich, damit wir durch eine solide Haushaltspolitik auch in Zukunft notwendige Investitionen tätigen können und jederzeit handlungsfähig bleiben.

 

Das Zusammenwirken von Unternehmen, Verwaltung und Bürgerschaft ist in diesen Zeiten mehr denn je eine wichtige Voraussetzung für eine funktionierende Stadtgesellschaft. Unterstützen Sie daher bitte weiterhin unsere Sachsenheimer Unternehmen und Vereine, die sich in den letzten Wochen und Monaten wie wir alle sehr einschränken mussten.

 

Ich freue mich auf die Begegnungen mit Ihnen – im Schloss-Freibad oder wo auch immer. Bleiben Sie gesund und passen Sie auf sich und aufeinander auf!

 

Ihr Bürgermeister
Holger Albrich

Ansprache vom 02.06.2020

Liebe Sachsenheimerinnen und Sachsenheimer,

 

dies ist meine achte „Corona-Ansprache“ an Sie, ich habe nachgezählt. Seit Mitte März füllt Corona die Titelseite unseres Nachrichtenblattes.

 

Wenn mir damals, zum Beginn der Corona-Pandemie, jemand ein Angebot gemacht hätte: Anfang Juni in Sachsenheim Insgesamt 56 Infektionen und seit Wochen keine neuen Fälle - ich hätte dieses Angebot sofort angenommen. Dafür haben wir aber in Sachsenheim und im ganzen Land auch einen hohen Preis gezahlt, und zahlen ihn immer noch: Strengste Kontaktverbote, bis dahin unvorstellbare Beschränkungen der persönlichen Freiheit, das vollständige Herunterfahren des öffentlichen Lebens, der Verzicht auf alles, was nicht unmittelbar zum Arbeiten und zur notwendigen Versorgung gehört, die Schließung fast aller Einrichtungen und Betriebe, die Maskenpflicht und vor allem die Schließung der Kindertagesstätten und Schulen.

 

Ich finde, dieser Preis hat sich gelohnt, wenn man an die Bilder und Berichte aus anderen Ländern denkt. Zu sagen, die Maßnahmen waren übertrieben, denn so schlimm sei es ja gar nicht gekommen, ist zu kurz gedacht. Denn es hätte unbestreitbar viel schlimmer kommen können ohne die kurzfristigen und radikalen Maßnahmen, die sich damit als richtig erwiesen haben. Es war wichtig und richtig, schnell zu handeln, nach der Maxime „besser schnell als perfekt!“ Und weiß Gott nicht alle Maßnahmen waren bis ins Letzte durchdacht und nach einer strengen juristischen Prüfung verhältnismäßig, d.h. das mildestmögliche Mittel zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Niemand unter den Verantwortlichen, niemand von uns allen wusste genau, wie man Pandemien bekämpft, und das Corona-Virus ist in seiner Übertragung und Wirkung in der Fachwissenschaft immer noch ziemlich unbekannt. Ich denke, wir alle - Politik, Verwaltung und Sie, die Bürgerinnen und Bürger in Sachsenheim und in ganz Deutschland - haben es ganz gut hingekriegt und die neuartigen und gewaltigen Herausforderungen bisher sehr gut bewältigt. Dafür haben Sie alle einen wichtigen Beitrag geleistet - in der Familie, am Arbeitsplatz, bei der Hilfe für andere oder wo und wie auch immer. Dafür danke ich Ihnen von ganzem Herzen!

 

Der sogenannte „Lockdown“ vor einigen Wochen war sehr einschneidend für alle. Seine verwaltungsmäßige Umsetzung war verhältnismäßig einfach, und die Regeln waren für alle klar. Dies hat sich in den letzten Wochen deutlich geändert. Wir haben eine tägliche Flut an neuen Regelungen und Auslegungshinweisen für die verschiedensten Bereiche und Fragestellungen zu verarbeiten. Der Corona-Regelungsrahmen franst regelrecht aus und kaum jemand hat noch den Überblick, was erlaubt ist und was nicht.

 

Alle Lockerungen und Öffnungen sind zur Verhinderung von Infektionen weiterhin an strenge Hygiene- und Abstandskonzepte gebunden. Diesen Preis müssen wir weiterhin zahlen. Wir müssen sehr wachsam und vorsichtig bleiben, um die befürchtete zweite Infektionswelle zu verhindern, die uns alle noch mehr fordern würde.

 

Die Erleichterungen im öffentlichen Leben und bei der Freizeit kommen viel schneller und umfassender als dort, wo uns die Beschränkungen von Anfang an am meisten belastet haben, nämlich bei den Kindertageseinrichtungen und Schulen:

 

Kindertagesstätten

Immer noch können nicht alle Kinder wieder in ihre Kita gehen, da zum Schutz vor Infektionen die Gruppen - entsprechend der Gegebenheiten vor Ort - nur bis maximal 50 % der jeweiligen Gruppenstärke gefüllt werden dürfen. Die Landesregierung hat angekündigt, dass bis Ende Juni wieder allen Kindern der Kita-Besuch ermöglicht werden soll. Die entsprechenden rechtlichen Regelungen und Rahmenbedingungen werden leider regelmäßig erst sehr kurzfristig mitgeteilt, sodass die tatsächliche Betreuungssituation in den Kitas dem rechtlich Möglichem immer etwas hinterherhinkt. Die Organisation der Betreuung in den Kitas, wozu auch aufwändige Hygiene-und Abstandskonzepte gehören, ist und bleibt für Verwaltung und die Kita-Leitungen eine Herkulesaufgabe. Seien Sie sicher, dabei wird alles dafür getan, damit so schnell und so viele Kinder wie möglich bei größtmöglichem Gesundheitsschutz für die Beteiligten wieder in die Kita gehen können.

 

Schulen

In den Schulen zeigt sich leider, dass die Entlastung durch die nun wieder begonnene Betreuung häufig kaum mehr als der berühmte Tropfen auf den heißen Stein ist und mitunter noch mehr Organisation erfordert als der Alltag ohne Schulbetreuung. Doch auch bei den Schulen hoffen wir, nach und nach wieder in einen normalen Alltag zurückkehren zu können.

 

Öffentliche Einrichtungen

Es freut mich, dass die Stadtbücherei wieder sehr gut besucht wird und etwas von dem auffangen kann, was durch die Schul- und Kita-Schließungen weggefallen ist. Am 31. Mai hat auch unser Museum wieder eröffnet mit der für Jung und Alt sehr empfehlenswerten Ausstellung „Unter Krokodilen“. Auch das Jugendhaus wird bald wieder öffnen. Auch diese Öffnungen sind an strenge Hygiene-und Abstandskonzepte gebunden.

Die Sporthallen werden nach den Pfingstferien wieder den Vereinen für den Trainingsbetrieb zur Verfügung stehen. Die Vereine werden benachrichtigt und, entsprechend der Vorgaben der Landesregierung, um die Vorlage von Abstands- und Hygienekonzepten gebeten. Auf vereinseigenen Sportanlagen findet bereits seit einigen Wochen - nach den strengen Vorgaben der jeweiligen Landesverbände - wieder Training statt.

Auch die städtischen Kinderspielplätze sind seit einigen Wochen wieder geöffnet, mit je nach Größe, Beschränkungen auf 10, 20 oder 30 Kinder. Weitere Sport- und Freizeiteinrichtungen werden folgen, mit entsprechenden Personenbeschränkungen.

Das Hallenbad wird vor den Sommerferien nicht mehr geöffnet, da es in den Sommerferien ohnehin geschlossen bleibt und sich der Aufwand für wenige Wochen nicht lohnen würde.

 

Kinderferienprogramm

Wir arbeiten mit den Vereinen und Organisationen an einem Kinderferienprogramm für die Sommerferien und möchten möglichst vielen Kindern wieder ein vielfältiges Ferienangebot machen. Weil viele Familien diese Sommerferien nicht in Urlaub fahren werden, ist dies dieses Jahr besonders wichtig. Da aber nicht vorhersehbar ist, welche Beschränkungen dann gelten werden kann leider nur ein „abgespecktes“ Ferienprogramm geplant und vorbereitet werden.

 

Schlossfreibad

Sie warten - auch mit Blick auf die Sommerferien - auf eine Aussage zum Schloss- Freibad: Wir werden Hand in Hand mit dem Trägerverein die gesetzlichen Vorgaben der Landesregierung für Freibäder zügig umsetzen, damit unser Schloss-Freibad so schnell und so sicher wie möglich geöffnet werden kann. Dazu sind wir bereits in Abstimmung mit anderen Kommunen im Landkreis mit Freibädern. Ein genaues Datum für die Öffnung kann ich leider noch nicht nennen.

Ich kenne keine andere Stadt, in der und für die das Freibad so wichtig ist wie bei uns. Ich bin dort praktisch aufgewachsen, wie ganze Generationen von Sachsenheimerinnen und Sachsenheimern. Die Geräuschkulisse ist bei allen Freibädern ziemlich dieselbe. Ich würde aber wetten, dass ich das Federn des Drei-Meter-Brettes in Sachsenheim unter allen Freibädern heraushören würde... Ich kann es kaum erwarten, bald die ersten Runden zu schwimmen!

 

Das öffentliche Leben kehrt Schritt für Schritt zurück in unsere Stadt, gerade noch rechtzeitig mit dem Sommer.... Sicher wird auch bald unser reichhaltiges Vereinsleben wieder Fahrt aufnehmen. Ich freue mich auf die Begegnungen mit Ihnen - im Freibad oder wo auch immer!

 

Ich wünsche Ihnen noch schöne Pfingstferien und alles Gute in diesen schwierigen Zeiten.

Bleiben Sie gesund - und passen Sie auf sich und aufeinander auf!

 

Ihr Bürgermeister

Holger Albrich

Ansprache vom 19.05.2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Sachsenheim,

 

wir sind bei der Überwindung der Corona-Krise weiterhin auf einem guten Weg! Die Ausweitung des Corona-Virus konnte trotz der zahlreichen Lockerungen weitgehend eingedämmt werden. In Sachsenheim gab es in den letzten Wochen nur sehr wenige Neu-Infektionen. Deshalb können weitere Lockerungen Schritt für Schritt erfolgen.

Dabei bleibt es wichtig, dass alle Maßnahmen gut vorbereitet sind und die Sicherheits- und Hygieneregeln konsequent eingehalten werden.

 

Gerade für die Familien schulpflichtiger Kinder ist es eine Erleichterung, dass der Schulbetrieb wieder begonnen hat. Sicher hat auch unter den Schülern der eine oder die andere - wenigstens ein bisschen - die Schule vermisst. Begonnen haben die Abschlussklassen, weitere Jahrgänge werden folgen und vor den Sommerferien sollen alle Schülerinnen und Schüler - zumindest tageweise – wieder in die Schule gehen. Sobald die landesrechtlichen Vorgaben vorliegen, werden wir die notwendigen Schritte so zügig wie möglich umsetzen.

 

In den Kindertagesstätten gilt nun der sogenannte “eingeschränkte Regelbetrieb“. Hier gelten zum Schutz vor Infektionen weiterhin strenge Vorgaben bezüglich der  Hygiene und Gruppengröße. Da die hierfür angekündigten Landesregelungen erst zwei Tage vor dem angekündigten Starttermin zum 18.05. kamen, konnte dieser leider nicht eingehalten werden. Welchen Familien wir eine Betreuung und in welchem Rahmen wir diese anbieten können, bereiten wir gegenwärtig mit den Kita-Leitungen vor. Wir werden die Eltern über alle weiteren Schritte rechtzeitig informieren.

 

Alle Lockerungen und Öffnungen in den Schulen, Kindertagestätten, öffentlichen Einrichtungen und im täglichen Leben sind an strenge Abstands- und Hygieneregeln gebunden. Diese müssen wir weiterhin beachten, um nicht das bisher Erreichte aufs Spiel zu setzen. Eine zweite Infektionswelle würde alles wieder zunichtemachen und uns alle noch mehr fordern als die letzten Wochen und Monate!

 

 

Viele Menschen sind verunsichert, da die Regelungen von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sind und dies mitunter kaum nachvollziehbar scheint. Auch einzelne Regelungen mag man, das gebe ich zu, nur schwer verstehen können. Bisher haben die politischen Entscheidungsträger die weitere Ausbreitung des Corona-Virus erfolgreich verhindert. Das zeigen die sinkenden Zahlen der Neuinfektionen. Dies spricht dafür, dass die getroffenen Maßnahmen und Regeln in ihrer Gesamtheit richtig waren – und sind. Es ist zu kurz gegriffen, sie übertrieben zu nennen, da es „so schlimm ja gar nicht gekommen ist“. Denn genau dadurch haben sie ja ihren Zweck erfüllt und sich als richtig bestätigt!  

 

Am besten wir gehen gemeinsam den Weg der vorsichtigen Lockerungen und Öffnungen weiter. Dann werden wir nach und nach die Beschränkungen, die viele heute noch beklagen hinter uns lassen können.

 

Viele Gaststätten, Restaurants und Besenwirtschaften haben wieder geöffnet. Auch der Handel bietet seinen Kunden wieder den vollen Service. Ich bitte Sie, Gastronomie, Handel und Gewerbe in der Stadt zu unterstützen! Die Krise wird irgendwann vorbei sein und dann soll es in Sachsenheim auch weiterhin ein breit gefächertes Angebot geben.

 

Nach und nach werden alle öffentlichen Einrichtungen wieder öffnen und unser reichhaltiges und vielfältiges Vereinsleben wird wieder Fahrt aufnehmen. Immer mehr Sportarten werden wieder möglich. Stück für Stück kehrt das öffentliche Leben in unsere Stadt zurück.

 

Auch mit den weiterhin geltenden Beschränkungen können wir den Frühling genießen und uns auf den Sommer freuen. Vielleicht hat der eine oder die andere ja unsere schöne Natur und Landschaft in den letzten so ereignisarmen Wochen besser kennen gelernt.

 

Natürlich hoffen wir alle, dass bald auch wieder Veranstaltungen möglich sein werden. Nun mussten wir ja das Heimatfest absagen, das genau in diesen Tagen stattfinden sollte. Für alle, mit denen ich gesprochen habe war klar: Das holen wir nach! Tragen Sie sich schon jetzt in Ihren Kalender für nächstes Jahr den 18. bis 20. Juni 2021 ein. Wir werden gemeinsam mit allen Beteiligten den längeren Vorlauf nutzen, um ein noch umfangreicheres Programm auf die Beine zu stellen – lassen Sie sich überraschen!

 

Vielleicht sind in absehbarer Zeit schon wieder Begegnungen bei Veranstaltungen möglich, oder man trifft sich beim Essen oder Einkaufen. Ich freue mich jedenfalls auf Sie!

 

Bleiben Sie gesund und passen Sie auf sich und aufeinander auf!

 

Ihr Bürgermeister

Holger Albrich

Videoansprache vom 15.05.2020

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Ansprache vom 05.05.2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Sachsenheim,

 

es freut mich, dass ich mit einer guten Nachricht beginnen kann:

Die Lockerungen von Beschränkungen in den letzten Wochen haben nicht zu einem erneuten Anstieg von Neu-Infektionen mit dem Corona-Virus geführt! In Sachsenheim gibt es schon seit gut zwei Wochen keine Neu-Ansteckung mehr! Damit kann der „Fahrplan“ der Bundes- und Landesregierungen eingehalten und können schrittweise weitere Lockerungen umgesetzt werden.

 

Dies betrifft vor allem den Betrieb der Kindertageseinrichtungen und Schulen. Hier sieht die Landesregierung folgende Stufen der Öffnung vor:

 

Für die Kindertageseinrichtungen gilt ein Vier-Stufen-Modell: Nach Stufe 1, dem „Notbetrieb“ nur für Kinder, deren beide Elternteile in systemrelevanten Bereichen beschäftigst sind, befinden wir uns nun in Stufe 2, dem „erweiterten Notbetrieb“ für Kinder, deren beide Elternteile für präsenzpflichtige Tätigkeiten unabkömmlich sind. Wann die nächsten beiden Stufen „eingeschränkter Regelbetrieb“ und „vollständiger Regelbetrieb“ folgen können, wird die Landesregierung weiterhin beobachten.

 

An den Schulen wurde bereits wieder begonnen mit den Schülerinnen und Schülern an den allgemeinbildenden Schulen, die in diesem oder nächstem Schuljahr Abschlussprüfungen haben. In Sachsenheim sind das die Kirbachschule, die Gemeinschaftsschule, die Eichwald- Realschule und das Lichtenstern-Gymnasium. Die Schülerinnen und Schüler in Klasse 8, die im nächsten Jahr den Hauptschulabschluss anstreben, sowie die weiteren Jahrgangsstufen, also auch die Grundschulen, sollen sobald wie möglich folgen. Das Ziel der Landesregierung ist, dass alle Schülerinnen und Schüler in diesem Schuljahr noch Präsenzunterricht erhalten. Für viele Schülerinnen und Schüler bleibt damit „Fernlernen“ weiterhin eine große Herausforderung.

 

Doch für die allermeisten Familien geht es nicht nur darum, den Lernstoff durchzukriegen, sondern nach wie vor darum, den Alltag zu organisieren, den Spagat hinzukriegen zwischen Kinderbetreuung und Arbeit. Ich weiß, wie schwierig das ist. 

Und vergessen wir nicht die Kinder und Jugendlichen, die schon seit Wochen nicht mehr miteinander spielen und sich nicht mehr treffen können und die und auf so vieles verzichten müssen und so viel vermissen!

 

Wir bereiten nun die Öffnung der Bücherei, des Museums und der Spielplätze vor und können bald wieder spielende Kinder sehen - und hören! Bald werden hoffentlich die Bolzplätze, Sportplätze und andere öffentliche Einrichtungen folgen können.

Wir werden das Rathaus wieder Schritt für Schritt für den Publikumsverkehr öffnen und beginnen mit Terminen auf Vereinbarung.

 

Erlaubt sind wieder – unter Beachtung besonderer Schutzvorkehrungen – Gottesdienste und Gebetsveranstaltungen. Außerdem werden bei Bestattungen, Urnenbeisetzungen und Totengebeten wieder maximal 50 Teilnehmende zugelassen.

 

Oberste Priorität haben immer der Infektionsschutz und die maximale Sicherheit für alle Beteiligten. Seitens der Stadt setzen wir in allen Bereichen die Vorgaben der Landesregierung um. Bei den Kindertagesstätten und Schulen geschieht dies in enger Abstimmung mit den Leitungen. Darauf können Sie sich verlassen!

 

Die bereits gemachten und alle weiteren Schritte in Richtung Normalität sind nur um den Preis sehr spürbarer Einschränkungen möglich, wie etwa das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen oder weiter geltende Kontakt- und Personenbeschränkungen.

Wir alle leiden unter den bisherigen und immer noch geltenden Beschränkungen; und es ist müßig, zu diskutieren, wer oder welche Gruppe am meisten darunter leidet. Sicher aber ist, dass wir nur gemeinsam aus dieser Krise herauskommen. Dazu müssen wir uns alle noch in Geduld üben und dürfen vor allem nicht in unseren Anstrengungen nachlassen, die Hygiene- und Abstandsregelungen einzuhalten! Wir sind auf dem richtigen Weg und dürfen den Erfolg der Eindämmung des Corona-Virus und der schrittweisen Rückkehr zur Normalität nicht aufs Spiel setzen. Eine zweite große Infektionswelle würde uns alle noch mehr fordern!

 

Wenn Sie Hilfe beim Einkaufen oder anderen Besorgungen benötigen:

Die Stadtverwaltung und die evangelische Gesamtkirchengemeinde vermitteln über den Förderverein Kranken- und Altenpflege Sachsenheim eine Nachbarschaftshilfe für alle, die helfen wollen oder Hilfe benötigen (Telefon 07147/967 9955, corona@stadtkirche-sachsenheim.de).

 

Bitte unterstützen Sie weiterhin unsere heimischen Unternehmer und Einzelhändler, damit sie diese Krise überstehen und weiterhin für uns da sind! Auf der gemeinsamen Onlineplattform www.dein-sachsenheim.de stellen Sachsenheimer Unternehmen sich vor mit allen wichtigen Informationen. Schauen Sie dort vorbei!

 

Liebe Familien, liebe Kinder und Eltern, halten Sie durch! Wir in der Stadtverwaltung wissen, welche Belastungen Sie tragen! Wir tun alles für einen möglichst raschen, aber auch möglichst sicheren Wiederbeginn bei den Kindertagesstätten und Schulen und des öffentlichen Lebens in unserer Stadt!

Bleiben Sie stark und tapfer – und vor allem gesund!

Es grüßt Sie herzlich

 

Ihr

Bürgermeister

Holger Albrich

 

Corona Statistik

Schutzmaßnahmen bei Bestattungen

Tipps, Hilfen & Verhaltensregeln

Tipps & Hilfen

  • Nachbarschaftshilfe in Zeiten von Corona:
    Wer bereit ist, älteren Menschen zu helfen die bisher noch keine Lösung gefunden haben, den bitten wir, sich zu melden beim:
    Förderverein Alten- und Krankenpflege Sachsenheim
    Telefon: 07147/9679955; E-Mail: corona@stadtkirche-sachsenheim.de
    Bei dieser Aktion arbeiten die Stadtverwaltung Sachsenheim, die evangelische Gesamtkirchengemeinde Sachsenheim, die Katholische Kirche Sachsenheim, YOUR CHURCH, Türkisch Islamischer Kultur und Sportverein D.I.T.I.B., die Neuapostolische Kirche und viele andere Partner Hand in Hand für diejenigen zusammen, die Hilfe brauchen.
    Informationen zur Nachbarschaftshilfe

Verhalten:

Schützen Sie sich und andere! Bitte halten Sie sich an die öffentlichen Vorgaben!

  • Regelmäßiges und ausreichend langes Händewaschen (mindestens 20 Sekunden mit Seife)
  • Richtiges Husten und Niesen in ein Einwegtaschentuch oder in die ArmbeugeAbstand von Menschen mit Husten, Schnupfen oder Fieber halten
  • Händeschütteln unterlassen
  • Hände vom Gesicht fernhalten (Schleimhäute in Mund und Nase sowie Augen)
  • Infektionsschutz

Informationen für Eltern & Familien

Hilfe für Eltern und Alleinerziehende mit geringem Einkommen

Der Notfallkinderzuschlag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bietet eine finanzielle Hilfe für Alleinerziehende mit geringem Einkommen. Nähere Informationen finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.“

Geänderte Öffnungszeiten

 

Rathaus:

Dienstag und Donnerstag von 8-12 Uhr auch ohne Voranmeldung.

(Terminvereinbarung wird empfohlen)

Außerhalb dieser Zeiten vereinbaren Sie bitte telefonisch immer einen Termin.

Verwaltungsstelle Hohenhaslach:

Dienstag von 15.30 Uhr bis 18.00 Uhr Mittwoch von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr nur nach telefonischer Anmeldung!

 

Es gelten die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht.