12.05.2013
Am Mittwoch, 22. Mai wird im Bereich des Eichwaldgeländes eine Waldschutzmaßnahme gegen den Eichenprozessionsspinner durchgeführt. Die Maßnahme wird zwei bis drei Stunden dauern.
Dabei wird ein Pflanzenschutzmittel mit
dem biologischen Wirkstoff, Bacillus thuringiensis vom Boden ausgebracht. Der verwendete Wirkstoff ist ein speziell auf
Schmetterlingsraupen wirkendes Bodenbakterium, das in seiner schädigenden
Wirkung auf den Menschen als unbedenklich eingestuft ist. Auch ist der
Wirkstoff ungefährlich für Säugetiere, Vögel, Amphibien, Reptilien, Fische sowie
für Bienen und alle anderen Insektenarten im voll entwickelten Stadium.
Die Maßnahme dient insbesondere der
Erhaltung der bereits durch Raupenfraß vorgeschädigten Eichenbestände sowie der
Reduzierung der Allergiegefahr bei Waldbesuchern und Anwohnern durch die
Raupenhärchen.
Die Ausbringung des
Pflanzenschutzmittels erfolgt unter der fachlichen Leitung des Fachbereichs
Forsten beim Landratsamtes Ludwigsburg und des Regierungspräsidiums Freiburg,
Abteilung Forstdirektion. Außerdem wird es wissenschaftlich begleitet durch die
Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg.
Auf den weiteren Waldfläche und am
Waldspielplatz hält die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt aufgrund der
letztjährigen großflächigen Bekämpfung einer weiten Maßnahme für nicht
notwendig. Auch wenn das erneute Auftreten von Eichenprozessionsspinnern nie
vollständig ausgeschlossen werden kann. Die Gesamtsituation stellt sich jedoch
als deutlich besser dar, als in den Vorjahren. Die Waldspielplätze sind demnach
uneingeschränkt frei gegeben. Waldbesucher werden zur Sicherheit dennoch um erhöhte
Aufmerksamkeit gebeten.
Die Waldflächen
werden während der Befliegung aus Sicherheitsgründen gesperrt, können jedoch
nach einer Stunde bereits wieder gefahrlos betreten werden. Es wird gebeten,
die Absperrungen für die kurze Zeit zu respektieren und den Anweisungen der
forstlichen Mitarbeiter Folge zu leisten.
Weitere Informationen: